Mit Schlauchboot abgetrieben

NRW: Mann im Ruhrgebiet aus dem Fluss gerettet – Passanten vollbringen Heldentat

Die Stadthalle an der Ruhr in Mülheim.
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Unterhalb der Stadthalle in Mülheim haben Passanten einen Mann aus der Ruhr gerettet. (Symbolbild)

Mehrere Passanten haben einem Mann in Mülheim im Ruhrgebiet das Leben gerettet. Der Mann musste aus der Ruhr gezogen und reanimiert werden.

Mülheim an der Ruhr – Ein Mann wurde am Samstagnachmittag (2. Juli) von Passanten aus der Ruhr bei Mülheim gerettet. Der 43-Jährige ist offensichtlich von einem Schlauchboot ins Wasser gefallen. Er konnte sich nicht mehr selbst an Land bringen.

NRW: Passanten retten hilflosen Mann aus der Ruhr in Mülheim

Dem Mann eilte sein Bekannter zu Hilfe, der ebenfalls in dem Schlauchboot saß. Von alleine schafften die beiden Männer es jedoch nicht zurück ans Ufer. Da der 43-Jährige zwischenzeitlich unter Wasser war, schrie sein Bekannter um Hilfe.

Ein weiterer Mann, der an der Ruhr unterwegs war und ein Zeuge mit einem Motorboot eilten zu den beiden Männern im Wasser. Der hilflose Mann konnte auf das Motorboot gezogen werden und wurde zurück ans Ufer gebracht (mehr News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

NRW: Mann im Ruhrgebiet treibt mit Schlauchboot ab und muss reanimiert werden

Dort waren zufällig zwei Ärzte an der Promenade unterwegs. Die beiden Passanten kümmerten sich um den Verletzten und reanimierten ihn, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der 43-Jährige wurde daraufhin ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei schwebt er allerdings nicht mehr in Lebensgefahr.

Bevor der Unfall passierte, legten der 43-Jährige und sein Bekannter am Ruhrufer unterhalb der Stadthalle in Mülheim an. Der Mann trieb mit dem Schlauchboot dann wieder ab und versuchte noch zurückzupaddeln. Laut Polizei tranken die Männer vorher einiges an Alkohol. Daher ermittelt jetzt die Polizei wegen Trunkenheit im Verkehr.

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