Polizei-Einsatz

ABC-Alarm in NRW: Vermeintlich radioaktiver Gegenstand bei Waffenhändler gefunden

Die Polizei ist in Essen wegen eines vermeintlich radioaktiven Stoffs im Einsatz.
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Die Polizei ist in Essen wegen eines vermeintlich radioaktiven Stoffs im Einsatz.

Die Polizei war in Essen im Einsatz. Dort wurde ein vermeintlich radioaktiver Gegenstand gefunden.

Update, Freitag (4. März), 10.39 Uhr: Die Feuerwehr stellte am Fundort in Essen-Rüttenscheid laut WAZ-Angaben keine erhöhte radioaktive Strahlung fest. Die Straßensperrungen sorgten trotzdem für massive Verkehrsbehinderungen.

Erstmeldung, Mittwoch (2. März), 18.07 Uhr: In Essen soll bei der Kontrolle eines Waffenhändlers ein mutmaßlich gefährlicher Gegenstand mit radioaktivem Material entdeckt worden sein. Zuerst berichtete die WAZ. Feuerwehr und Polizei seien derzeit mit einem Großaufgebot an der Johannastraße im Einsatz. Ebenso vor Ort seien Einsatzkräfte der Bundespolizei und Spezialisten des Landeskriminalamtes.

ABC-Alarm im Ruhrgebiet: Radioaktiver Stoff vermutet

Der Einsatz laufe bereits seit dem Morgen, berichtet die WAZ. Dabei würden die Bestände eines Waffenhändlers aus Essen-Rüttenscheid, zu dem es Hinweise auf „Ungereimtheiten bei der Lagerung seiner Ware“ gegeben habe, überprüft. Hundert Waffen seien inzwischen sichergestellt worden, zudem habe die Polizei die Bestände des Händlers genauestens unter die Lupe genommen.

Die Polizeibeamten seien dann bei der Durchsuchung auf einen „verdächtigen Gegenstand mit einem „Radioaktiv“-Zeichen“ gestoßen, sowie auf augenscheinliche Sprengmittel (mehr News aus dem Ruhrgebiet auf RUHR24 lesen).

Derzeit würden nun Messungen von der Feuerwehr vorgenommen werden, um zu untersuchen, wie hoch die Umweltbelastung durch die vermeintliche Strahlung tatsächlich ist. Die Johannastraße sei weiterhin gesperrt, ebenso die Zufahrten von der Rellinghauser Straße/Richard-Wagner-Straße und Karolinenstraße.

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