Fahrrad-“Autobahn“

Neuer RS1-Abschnitt in Bochum verbindet jetzt beliebte Radrouten

Seit dem 29. Juli ist in Bochum ein weiterer Abschnitt des RS1 freigegeben. Bis die 100 Kilometer durch das Ruhrgebiet fertig sind, dauert es noch viele Jahre.

Bochum – In winzigen Abschnitten kommt der Radschnellweg Ruhr 1 (RS1) seinem Ziel näher, Duisburg und Hamm quer durch das Ruhrgebiet miteinander zu verbinden. Jetzt wurde ein kleiner, wenige Hunderte Meter langer Abschnitt in Bochum freigegeben. Er spielt aber eine entscheidende Rolle.

Name der RouteRadschnellweg Ruhr 1 (RS1)
LängerRund 100 Kilometer
Start für den Bau2015

Bochum eröffnet weiteren RS1-Abschnitt nahe der Innenstadt – er spielt wichtige Rolle

Denn seitdem der Abschnitt zwischen der Stahlhauserstraße und der Jacob-Mayer-Straße/Windhausstraße freigegeben wurde, können Radfahrer nun zwischen dem beliebten Radweg „Parkband West“ und der „Erzbahntrasse“, die an der Jahrhunderthalle beginnt, durchgängig auf einem Radweg fahren.

Der keine 300 Meter lange und neue Abschnitt des RS1 spielt für Bochum eine entscheidende Rolle.

Auf dem neuen Teilstück des RS1 westlich der Bochumer City gilt Tempo 30. Autos sind zudem Fahrradfahrern untergeordnet – wie es auch auf einem RS1-Abschnitt in Dortmund der Fall ist.

800 Meter langer Abschnitt des RS1 in Bochum kostet 2,5 Millionen Euro

Der neue RS1-Abschnitt mündet in einen nicht ganz so alten Abschnitt an der „Unteren Stahlindustrie“, der wiederum im Oktober 2021 eröffnet wurde. Zusammengenommen wurden in beide Abschnitte – circa 800 Meter lang – 2,5 Millionen Euro investiert. Das Land NRW fördert davon 85 Prozent der Kosten.

In Bochum ist der nächste Abschnitt des Radschnellweg Ruhr 1 (RS1) fertig geworden.

Als Nächstes steht der RS1-Bauabschnitt durch die Bochumer Innenstadt an. Hier sollen nicht vor 2024 die Bagger rollen. Geplant ist unter anderen der Bau einer Rampe mit 5,5 Prozent Steigung, die den RS1 in den citynahen „Kortumpark“ führen soll.

Bis der RS1 auf seiner gesamten Länge von 100 Kilometern fertiggestellt ist, könnten laut ersten Schätzungen von Experten noch mehrere Jahre vergehen. Die „Fahrrad-Autobahn“ soll nicht vor 2030 stehen.

Rubriklistenbild: © Stadt Bochum; Collage: RUHR24

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