Mann trieb über 60 Kilometer weit

Schrecklicher Fund: Müllsammler entdecken Leiche am Rhein

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Am Rheinufer in Dormagen wurde eine skelettierte Leiche gefunden.

Ein Mann aus Bonn, der seit zwei Jahren vermisst wurde, ist tot. Bei einer Müllsammelaktion wurde dessen Leiche skelettiert am Rhein gefunden.

  • Eine skelettierte Leiche wurde in Dormagen-Stürzelberg am Rheinufer gefunden.
  • Es stellte sich heraus, dass der Mann seit zwei Jahren als vermisst gilt. 
  • Der tote Mann wurde über 60 Kilometer entfernt von seiner Heimatstadt Bonn gefunden.  

Bonn - Im Dezember 2017 hatte die Polizei in Bonn öffentlich nach dem Mann gefahndet, zwei Jahre später steht fest, dass der Vermisste schon seit einiger Zeit tot ist. Seine skelettierte Leiche wurde zufällig bei einer Müllsammelaktion am Rheinufer gefunden.

Bonn: Zwei Jahren galt der Mann als vermisst - es bestand ernsthafte Gefahr für ihn

Die Polizei hatte sich im Jahr 2017 an die Öffentlichkeit gewandt, da eine ernsthafte Gefährdung für den Vermissten bestand. Aufgrund einer Sehbehinderung und einer Demenzerkrankung gingen die Beamten davon aus, dass sich der damals 53-Jährige aus Bonn in einer hilflosen Situation befinden könnte.

Der Mann wurde zuletzt am 10. Dezember 2017 an seiner Wohnanschrift in der Nordstadt von Bonn gesehen. Die Suchaktion der Polizei verlief ohne Erfolg. Auch extra ausgebildete Mantrailerhunde, hatten den Vermissten nicht gefunden. Sie verloren die Spur am Rheinufer.

Leiche über 60 Kilometer entfernt von Bonn gefunden

Der Mann trug damals eine schwarze Jacke mit dem Blindenabzeichen auf der rechten Brusttasche und eine bordeauxfarbene Mütze. Die Beschreibung, die Fotofahndung und auch die Suche mit den Spürhunden hatten keinen Erfolg. Der Mann konnte nicht aufgespürt werden. 

Jetzt die traurige Gewissheit: Der Mann, der seit zwei Jahren als vermisst galt, wurde über 60 Kilometer entfernt von seiner Heimatstadt Bonn in Dormagen-Stürzelberg am Rheinufer bei einer Müllsammelaktion gefunden. Bereits am Sonntagnachmittag (29. Dezember) wurde die Leiche an einer schwer zugänglich Stelle des Ufers zufällig aufgefunden. Laut einer Pressemitteilung der Polizei bestehen keine begründeten Zweifel an der Identität des Leichnams. Außerdem gebe es keine Hinweise auf Fremdverschulden.

Auch in Essen gab es vor einem Monat die traurige Gewissheit über einen Vermisstenfall. Dort hat ein Passant die Leiche eines vermissten 42-Jährigen gefunden.

In Mülheim an der Ruhr sorgen Knochenfunde auf einen Friedhof für Ärger. Der Stadt liegt eine ungewöhnliche Beschwerde eines Anwohners vor. Hinter der ganzen Geschichte versteckt sich angeblich der Fall von Erddieben. 

Unterdessen hat die Polizei einen Tag nach dem Fund der Leiche im Rhein, drei weitere Leichen gefunden - allerdings in einem Wohnhaus in Langerwehe, zwischen Aachen und Düren. Die erwachsenen Körper waren laut ersten Aussagen blutüberströmt.

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