Feuerwehr im Einsatz

NRW: Gänsebraten sorgt an Weihnachten beinahe für Katastrophe - Feueralarm auch in Dortmund

Ein Gänsebraten hätte an Weihnachten in NRW beinahe für eine Katastrophe gesorgt.

Ein Gänsebraten hat an Weihnachten in Ratingen (NRW) beinahe für eine Katastrophe gesorgt. In Dortmund wurden bei einem  Brand vier Menschen verletzt.

  • In Ratingen hat ein Gänsebraten an Weihnachten fast für einen großen Brand gesorgt.
  • Anwohner und die Feuerwehr verhinderten Schlimmeres.
  • Auch in Dortmund und Gelsenkirchen kam es an Weihnachten zu Bränden - mit schlimmerem Ausgang.

Ratingen - Wenn die Familien an Weihnachten zusammenkommen, gibt es in Deutschland nicht selten ein festliches Mahl. Die Einen setzen auf eher einfache, aber klassische Speisen wie Bockwurst und Kartoffelsalat, die Anderen auf eher Extravagantes: zum Beispiel den Gänsebraten mit Klößen und Rotkohl.

Letztere Speise hätte an Weihnachten beinahe für eine Katastrophe in einer Wohnung in Ratingen, Düsseldorfs Nachbarstadt, gesorgt.

Ratingen (NRW): Gänsebraten löst Brand in Wohnung aus

Was war passiert? Wie die Feuerwehr in Ratingen berichtet, habe sich beim Backen des festlichen Gänsebratens im Ofen in einer Souterrain-Wohnung in Ratingen-Breitscheid abtropfendes Fett der Gans im Backofen entzündet. Dass die Flammen nicht auf die Wohnung überschlugen und Schlimmeres passierte, ist einem Bewohner zu verdanken. 

Anwohner löscht Brand in Ratingen mit Feuerlöscher

"Er unternahm einen Löschversuch mit einem Feuerlöscher, schloss danach die Ofentüre, alarmierte Feuerwehr und Nachbarn und erwartete die Einsatzkräfte", berichtet die Feuerwehr in Ratingen. Unter Atemschutz mussten die Einsatzkräfte in die Wohnung, konnten dort dann den Brand löschen und eine Katastrophe an Weihnachten verhindern.

Aus dem Gänsebraten und einem weiteren Ofengericht wurde anschließend nichts. Die Einsatzkräfte mussten das Gerät, das inzwischen zerstört war, aus der Wohnung schaffen (siehe Foto).

Feuerwehr muss Wohnung nach Brand in Ratingen entrauchen

Die Wohnung wurde zwischenzeitlich mit einem Belüftungsgerät entraucht und der Mieter vom Rettungsdienst untersucht. Nach Abschluss der Schadgasmessungen konnte die Wohnung mit Informationen zum Verhalten an einer kalten Brandstelle an den Mieter übergeben werden.

Weniger glimpflich ging am zweiten Weihnachtstag ein Brand für vier Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Dortmund-Kley aus. Sie wurden bei einem Feuer verletzt und kamen wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte.

Brand auch in Wohnhaus in Dortmund - vier Menschen verletzt

Demnach entstand das Feuer im Erdgeschoss des Treppenhauses. Die vier Bewohner wurden über Drehleitern aus ihren Wohnungen gerettet. Das komplette Gebäude sowie ein Nachbargebäude wurden danach durch Atemschutztrupps kontrolliert. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer nach wenigen Stunden gelöscht. 

Die Treppe war anschließend nicht mehr begehbar, so dass das Haus für unbewohnbar erklärt wurde. Rund 90 Einsatzkräfte waren vor Ort. Informationen zur Brandursache gab es zunächst nicht.

In Dortmund im Stadtteil Körne kam es Anfang Januar zu einem Brand in einem Wohnhaus. Die Familie samt Tiere rettete sich vor den Flammen. 

Schlimm endete unterdessen auch ein Brand in Gelsenkirchen in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag. Die Einsatzkräfte konnten fünf Personen aus den Flammen retten, die bei dem Feuer verletzt wurden. Eine Wohnung wurde dabei zerstört.

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