Drogenschmuggel und Geldwäsche

Kriminalität in NRW: Jenke von Wilmsdorff deckt bei ProSieben Hintergründe von Tätern auf

Handschellen im Hintergrund und Jenke von Wilmsdorff im Vordergrund.
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ProSieben-Reporter Jenke von Wilmsdorff konfrontiert in seiner Sendung mehrere Straftäter mit deren Opfern.

Drogenschmuggel, Geldwäsche und Hehlerei – das ist das Strafkonto eines verurteilten Mannes aus NRW. Jenke von Wilmsdorff hat ihn mit seinen Taten bei „Jenke.Crime“ konfrontiert.

Köln – Nachdem Journalist Jenke von Wilmsdorff (55) von RTL zu ProSieben gewechselt ist, widmet er sich nun neuen Themen. Am Dienstag (4. Mai) wird es in seiner neuen TV-Show um einen NRW-Kriminellen gehen, der mit seinen Taten konfrontiert wird.

JournalistJenke von Wilmsdorff
Geboren16. Oktober 1965 (Alter 55 Jahre), Bonn
Größe1,82 Meter
EhepartnerinMia Bergmann (verh. 2015)

Jenke.Crime auf ProSieben: Hubertus Becker aus Grevenbroich (NRW) als Drogenschmuggler verurteilt

Hubertus Becker (69) aus Grevenbroich in Nordrhein-Westfalen ist Autor und ein verurteilter Drogenschmuggler. Bereits nach dem Abitur schloss er sich einer Münchner Drogenschmugglerbande an. Nach einer internationalen Drogenkarriere wurde er schließlich zu 15 Jahren Haft verurteilt (alle News zu Promis aus NRW bei RUHR24).

Nachdem Becker frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden war, betrieb er Geldwäsche von mehreren Millionen D-Mark. Doch auch das konnte ihm wenig später nachgewiesen werden und er musste für sechs weitere Jahre in ein Gefängnis in Rheinland-Pfalz.

ProSieben: Jenke von Wilmsdorff konfrontiert Autor Hubertus Becker mit seinen Taten

Während der 69-Jährige seinen illegalen Geschäften nachging, nahm er diverse Identitäten an. So war er für Außenstehende mal Tourist, dann wieder Fotograf oder Tennisspieler. Bei „Jenke.Crime“ (ProSieben) konfrontiert Jenke von Wilmsdorff Hubertus Becker mit seinen Taten. Becker muss sich seinen Opfern stellen und an die Schauplätze seiner Machenschaften zurückkehren, heißt es in einer Pressemitteilung von ProSieben.

Video: Jenke von Wilmsdorff – wie geht es ihm nach dem Schönheits-Experiment?

„Kein Mensch ist nur böse, niemand ausschließlich gut. Warum wird man zum Täter?“, fragt Jenke von Wilmsdorff. „Ist der Knast die beste Berufsschule? All das möchte ich herausfinden, in Gesprächen mit Kriminologen, Psychologen, Opfern und: den Tätern an einem Tisch.“

Jenke von Wilmsdorff stellt Täter wie Hubertus Becker aus NRW zur Rede

Die Karriere von Hubertus Becker hat während seiner Zeit im Gefängnis einen anderen Weg genommen – er ist erfolgreicher Autor geworden. 1989 und 1999 wurde der 69-Jährige mit dem Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis für Gefangene ausgezeichnet. Seit 2002 sitzt er in der Jury des Literaturpreises. Auch nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ist Becker weiterhin als Schriftsteller tätig und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht.

Hubertus Becker im Jahr 2013: Der Schriftsteller sitzt in einer Gefängniszelle in Rheinland-Pfalz.

Bei „Jenke.Crime“ (ProSieben) wird sich dieser nun den Fragen von Jenke von Wilmsdorff stellen müssen. Doch auch andere Täter kommen in das Kreuzverhör. Insgesamt vier Männer sitzen am Tisch. Es geht um Drogenhandel, Raub, Körperverletzung, Cyberkriminalität und Menschenhandel. „Jenke.Crime“, die neue Show von Journalist Jenke von Wilmsdorff, läuft ab Dienstag (4. Mai) um 20.15 Uhr auf ProSieben.

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