Was geplant ist

Private Treffen im Corona-Lockdown: Wie die neuen Regeln in NRW aussehen

Der Corona-Lockdown geht in die nächste Runde. Wie sehen die Regeln für private Treffen in NRW und Deutschland aus?

Dortmund/Düsseldorf – Der Corona-Lockdown in NRW und Deutschland wird bis zum 28. März (Sonntag) verlängert. So viel ist im Rahmen des Corona-Gipfels am Mittwoch (3. März) sicher. Doch was ändert sich bei Kontaktbeschränkungen und privaten Treffen?

Bund-Länder-Konferenz3. März 2021 (Mittwoch)
TeilnehmerAngela Merkel (CDU), Armin Laschet (CDU) und andere Länderchefs
Themau.a. Private Treffen während des Corona-Lockdowns

Private Treffen im Corona-Lockdown: Was sich ab Montag (8. März) ändern soll

Viele Menschen sehnen sich nach mehr Lockerungen. Und diese sollen im Einzelhandel, Sport, Kultur und bei privaten Treffen auch kommen. Das haben Vertreter von Bund und Ländern am Mittwoch (3. März) bei ihren Beratungen beschlossen (alle News zu Corona in NRW auf RUHR24.de).

Die Möglichkeit für private Zusammenkünfte wird demnach ab Montag (8. März) erweitert. Private Treffen sollen dann im bis zum 28. März verlängerten Corona-Lockdown mit dem eigenen und einem weiteren Haushalt, maximal aber mit fünf Personen möglich sein. Von den Regeln ausgeschlossen sind Kinder bis 14 Jahren.

Vertreter von Bund und Ländern, darunter NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, haben zudem eine neue Notbremse eingeführt. Diese soll ab einer Inzidenz von 100 gezogen werden und dafür sorgen, dass wieder die alten Regeln (vom vor dem 7. März) gelten.

Private Treffen im Corona-Lockdown: Notbremse ab einer Inzidenz von 100 soll Ausbreitung bremsen

Sollte ein Landkreis oder eine Stadt in NRW oder Rest-Deutschland erneut die Inzidenz von 100 reißen, dann dürfte sich ein Haushalt wieder nur mit einer anderen Person treffen. Ausgenommen sind erneut Kinder bis 14 Jahren. Auch das Portal WA.de berichtet über die Änderungen im Corona-Lockdown bei privaten Treffen.

Armin Laschet (CDU) besprach zusammen mit Angela Merkel (CDU) und den anderen Länderchefs am Mittwoch (3. März) die neuen Corona-Regeln. (Archiv)

Menschen sollen sich in einer sogenannten sozialen Blase bewegen. Das heißt, dass sich Menschen konstant mit möglichst wenigen Personen treffen sollen. Zudem wird geraten, vor Treffen einen Corona-Selbsttest zu machen.

In Städten und Landkreisen, in denen die Inzidenz unter einen Wert von 50 oder gar 35 fällt, soll es zu weiteren Lockerungen kommen.

In Regionen mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen pro Woche können die Möglichkeiten zu privaten Zusammenkünften erweitert werden auf den eigenen und zwei weitere Haushalte mit zusammen maximal zehn Personen. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. 

Bei einer Inzidenz unter 50 ist Folgendes möglich:

  • Öffnung des Einzelhandels mit einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 10 qm für die ersten 800 qm Verkaufsfläche und einem weiteren für jede weiteren 20 qm
  • die Öffnung von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten
  • kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen. 

Der Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und den anderen Länderchefs ist am Mittwoch (3. März) war um 14 Uhr gestartet und dauerte neun Stunden.

Alle weiteren Corona-Beschlüsse aus dem Bund-Länder-Gipfel vom 3. März haben wir in einem Sondertext im Detail zusammengefasst.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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