Zweite Frau nach Po-OP gestorben - beiden waren in derselben Schönheitsklinik in Düsseldorf

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Nachdem letzte Woche eine Frau nach einer Po-OP in einer Düsseldorfer Schönheitsklinik gestorben war, ist nun klar: Es gab 2018 einen ähnlichen Todesfall

Nachdem am vergangenen Dienstag (2. Juli) eine Frau nach einer Po-OP in einer Düsseldorfer Schönheitsklinik gestorben war, ist nun klar: Der Todesfall ist nicht der erste dieser Art.

  • Bereits 2018 ist eine Patientin nach einem ähnlichen Eingriff verstorben.
  • Po-OP beider Frauen wurden vom selben Arzt durchgeführt.
  • In beiden Fällen ist die Todesursache bislang nicht ganz klar.

Update, Freitag (2. August), 10.37: Inzwischen muss sich der Arzt aus Düsseldorf vor Gericht verantworten. Dort geht es um einen Pfusch auf seiner Homepage, auf der sich der Arzt zu Unrecht als "Dr." bezeichnete.

Letzte Woche verstarb eine Frau, nachdem sie sich in einer Düsseldorfer Schönheitsklinik einer Po-OP unterzogen hatte. Denn es hatte offenbar Komplikationen gegeben. Doch nun wird klar: Der Grund für den Tod der Frau ist kein Einzelfall. Bereits im vergangenen Jahr starb eine Patientin nach einem ähnlichen Eingriff.

Po-OP in Düsseldorfer Schönheitsklinik fordert bereits zwei Tote

Hinzu kommt: Es ist nicht nur nicht der erste Todesfall in der Düsseldorfer Schönheitsklinik, beide Frauen wurden außerdem vom selben Arzt operiert. In beiden Fällen ist zudem nicht klar, was genau zum Tod der Patientinnen geführt hat. Die Todesermittlungsverfahren dauern an.

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Im Fall von 2018 müssten laut Staatsanwalt Uwe Kessel rund ein Dutzend Medikamente auf ihre richtige Dosierung und etwaige Wechselwirkungen untersucht werden. Damals verstarb eine Studentin.

Genaue Todesursache noch unklar

Und auch im jüngsten Fall hatte die angeordnete Obduktion keine Klarheit über die Todesursache gebracht. Bei dem Eingriff kam es anscheinend zu Komplikationen. Die Patientin wurde daraufhin mit einem Rettungswagen in die Uni-Klinik gebracht. Dort starb sie.

Um eine ganz andere Art der Operation mussten sich Ärzte im Uniklinikum Münster sorgen: Bereist sechs Menschen mussten die Härchen der giftigen Eichenprozessionsspinner-Raupe aus den Augen operiert werden.

Die Staatsanwaltschaft betonte, dass in beiden Fällen der Po-OP noch unklar sei, ob eine Straftat vorliege. Klar ist jedoch, dass diese Lippenaufspritzungen von zwei Bochumer Frauen illegal waren.