Bild: Feuerweher Plettenberg

Tierischer Einsatz an der Lenne in Plettenberg (Sauerland). Ein Blässhuhn hat dort für den Einsatz eines Trupps der Feuerwehr gesorgt.

  • Blässhuhn befand sich am Fluss Lenne in einer Notlage.
  • Feuerwehr musste ausrücken und eine weitere Einheit verständigen.
  • Tier hatte sich nicht nur in einem Ast verheddert.

Plettenberg: Blässhuhn ruft Feuerwehr auf den Plan

Tierische Einsätze sind für die Feuerwehr im ganzen Land keine Seltenheit. Ob in den Kanal fallende Füchse oder von Überflutung bedrohte Schafe – nicht nur die Feuerwehr in Dortmund kennt solche Einsätze nur zu gut.

Im sauerländischen Plettenberg war es am Tag der Deutschen Einheit ein Blässhuhn, das die örtliche Feuerwehr in Aufregung versetzte.

Was war passiert? Passanten spazierten am Donnerstag (3. Oktober) entlang der Lenne, als sie dort am Fuße einer Brücke das in Not geratenes Blässhuhn entdeckten.

Tier hatte sich in einem Ast verheddert

Das gefiederte Tier hatte sich offenbar in die Gabel ins Gewässer hängenden Baumes verheddert. Von allein kam es dort nicht mehr heraus.

Also rückte die Feuerwehr Plettenberg aus, die wiederum eine weitere Einheit kontaktieren musste. Es wurde ein Rettungsboot benötigt.

Am Ende ging es nochmal gut aus für das Blässhuhn. „Mit Hilfe einer Schere gelang es den Einsatzkräften, das völlig erschöpfte und zudem schwer am Bein verletzte Tier aus einer in den Ästen verfangenen Angelschnur mitsamt Angelhaken zu befreien“, berichtet die Feuerwehr Plettenberg.

Blässhuhn versetzt Feuerwehr in Plettenberg in Aufregung. Foto: Feuerweher Plettenberg
An der Lenne in Plettenberg kam es am Tag der Deutschen Einheit zum tierischen Einsatz. Foto: Feuerweher Plettenberg

Das Blässhuhn wurde anschließend von der Feuerwehr zu einem Tierarzt nach Iserlohn gefahren, wo es entsprechend versorgt werden konnte.