Coronavirus

RKI: Bald mehr als 830.000 Corona-Neuinfektionen pro Woche erwartet

Corona-Tests
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Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

In der derzeitigen fünften Corona-Welle rechnet das Robert Koch-Institut mit fast doppelt so vielen Neuinfektionen als in der vergangenen Woche.

Deutschland – Aus dem am Donnerstagabend (20. Januar) veröffentlichtem Wochenbericht des RKI geht hervor, dass sich 830.000 Menschen in Deutschland pro Woche mit dem Coronavirus infizieren könnten. Das Gesundheitssystem und die Kliniken würden erneut an ihre Belastungsgrenzen stoßen oder sogar darüber hinaus gehen.

Neuinfektionen: Omikron bringt Kliniken an die Belastungsgrenze

Im Vergleich dazu haben sich von Freitag (14. Januar) bis Donnerstag (20. Januar) 484.935 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das heißt, es wird eine fast doppelt so hohe Infektionsrate erwartet. Die fünfte Welle ist also noch lange nicht überstanden.

Grund für die massiv steigenden Zahlen, scheint die Omikron-Variante zu sein, das RKI schreibt: „In den nächsten Wochen wird mit einer weiteren starken Zunahme der Anzahl von Infektionen mit der Omikron-Variante, die auch bei Geimpften und Genesenen leicht übertragbar ist, gerechnet.‘‘ (mehr News zu Corona bei RUHR24)

RKI informiert: Omikron hat die Überhand bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Omikron ist aktuell die dominierende Variante in Deutschland. Laut Robert Koch-Institut ist sie für 89 Prozent aller derzeitigen Infektionen verantwortlich. Erste Studien zeigen, dass Omikron im Vergleich zu anderen Varianten wie Delta als eher mild oder ungefährlicher eingeschätzt wird.

Jedoch sind die hohen Fallzahlen trotzdem für eine extreme Belastung der Stationen in Kliniken verantwortlich. Auf den Intensivstationen ist Omikron noch nicht derartig zu verzeichnen.

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