Ursula Heinen-Esser

NRW: Abschuss des Wolfsrudels – Entscheidung des Ministeriums steht

Wolf Wölfe Heinen-Esser
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Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat über den Abschuss einiger Wölfe im Rudel in Schermbeck entschieden.

Das NRW-Landwirtschaftsministerium um Ursula Heinen-Esser (CDU) hat entschieden. Das passiert mit dem Wolfsrudel in Schermbeck

Schermbeck – Naturschützer atmen auf. Die betroffenen Tierhalter ärgern sich. Das Rudel rund um „Gloria“ darf weiterleben. Das hat das NRW-Landwirtschaftsministerium mit Ministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) entschieden.

Der Grund: Es gibt eine bessere Alternative zum Abschuss. Das geht aus einem Ergebnis eines Rechtsgutachtens hervor. Die Tierhalter müssen dementsprechend für mehr Herdenschutzmaßnahmen sorgen.

NRW: Wolfsrudel in Schermbeck – Ministerium: „Gibt bessere Alternativen zum Abschuss!“

Bessere Zäune, Herdenschutzhunde oder eine sogenannte Einstallung der Tiere in der Nacht. Hätten die Halter also ihre Tiere besser schützen können?

Das Ministerium kommt den Tierhaltern entgegen. Ab dem 1. Dezember werden Wolfsschutzmaßnahmen auch für Halter von Kleinpferden und Fohlen gefördert (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser wird in der Mitteilung des Ministeriums zitiert. „Eine Entnahme von Wölfen in Schermbeck ist nach aktueller rechtlicher Bewertung nicht möglich. Umso wichtiger ist es, die Weiden mit potenziell gefährdeten Haus- und Nutztieren wolfsabweisend zu zunen und in den dunklen Tag- und Nachtstunden in einen Stall zu verbringen!“.

NRW: Wolfsrudel in Schermbeck – vier Angriffe im Oktober erschüttern Tierhalter

Naturschutz und Herdenschutz sollen in NRW in den Wolfsgebieten in Einklang gebracht werden. Zuvor ist es am 11., 20., 21. und 22. Oktober im Wolfsgebiet in Scherbeck zu Rissen von Kleinpferden gekommen.

Am 11. und 22. Oktober war der Rüde des Schermbecker Rudels für die Angriffe verantwortlich. Am 20. und 21. Oktober ein bislang unbekanntes Tier.