Es bleibt ungemütlich in NRW

Nach Orkan "Sabine": Warnung vor Sturmböen verlängert - Wetterdienst erwartet neuen Sturm am Wochenende +++ Live-Ticker

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Der Sturm in NRW hält an.

Seit Sonntag (9. Februar) fegt Orkan "Sabine" NRW durch das Ruhrgebiet. Auch am Mittwoch (12. Februar) muss weiterhin mit Sturmböen gerechnet werden.

  • Orkan "Sabine" hat am Sonntag NRW erreicht und wütete auch noch am Montag und Dienstag.
  • Feuerwehren im gesamten Ruhrgebiet waren in Alarmbereitschaft und fuhren viele Einsätze.
  • Das Wetter im Ruhrgebiet bleibt auch den Rest der Woche ungemütlich.

Update, Freitag (14. Februar), 15 Uhr: Dortmund - Der nächste Sturm ist auf dem Weg nach Deutschland. In der Nacht zu Sonntag (16. Februar) sollen seine Ausläufer auch Nordrhein-Westfalen erreichen. Sturm Victoria bringt kräftige Windböen NRW, aber auch teils frühlingshafte Temperaturen erwarten uns.

Update, Mittwoch (12. Februar), 7.40 Uhr: Auch das morgendliche Wetter in NRW und dem Ruhrgebiet zeigt sich ungemütlich. Mindestens bis heute Abend sollen wieterhin Sturmböen durch die Region fegen. Außerdem kommt es weiterhin zu Regenfällen und Gewittern - im Bergland herrscht zudem Glätte auf den Straßen.

Deutscher Wetterdeinst: Nächster Sturm in NRW erwartet

Und ein Blick auf das Wochenende zeigt: Nach Orkan "Sabine" steht möglicherweise bereits der nächste Sturm in den Startlöchern. In der Nacht zu Sonntag (16. Februar) soll es laut Informtionen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wieder stürmischer werden.

Update, Dienstag (11. Februar), 20.26 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung vor Sturmböen erneut verlängert. Sie gilt nun bis Mittwoch (12. Februar), 18 Uhr. Es könnten sich nach wie vor Äste von den Bäumen lösen oder Gegenstände umher fliegen - es ist Vorsicht geboten.

Nachwehen des Sturms im Ruhrgebiet: Feuerwehren haben einiges zu tun

Update, Dienstag (11. Februar), 18.52 Uhr: Wie die Feuerwehr Dortmund auf ihremTwitter-Account mitteilt, ist auf dem Körner Hellweg unweit der Innenstadt von Dortmund ein Stück eines Schornsteins auf den Gehweg gekracht. Der Rest des Schornsteins sowie zwei weitere Schornsteine mussten daraufhin schrittweise abgetragen werden. 

Der Körner Hellweg ist deswegen seit über einer Stunde in Fahrtrichtung Ostwall gesperrt. In rund zehn Minuten soll er laut Feuerwehr wieder freigegeben werden.

Update, Dienstag (11. Februar), 16.03 Uhr: Noch eine Wetter-Warnung für NRW und das Ruhrgebiet. Diesmal sind schwere Gewitter der Grund. Folgende Großstädte sind betroffen:

  • Herne
  • Dortmund
  • Bochum
  • Essen
  • Gelsenkirchen

Update, Dienstag (11. Februar), 15.52 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine neue Unwetter-Warnung für NRW und das Ruhrgebiet herausgegeben. Demnach kann es bis 18 Uhr am Abend weiterhin stürmisch werden. Der Sturm soll Geschwindigkeiten zwischen 65 und 80 km/h erreichen. In exponierten Lagen wie Hügel oder freie Felder sind sogar bis zu 100 m/h drin.

Zusätzlich zum Sturm warnt der DWD auch vor Glätte, die durch überfrierende Nässe verursacht wird. 

Update, Dienstag (11. Februar), 13.45 Uhr: Die Wetter-Warnungen für das Ruhrgebiet reißen einfach nicht ab. Städte wie Gelsenkirchen, Herne und Dortmund müssen weiterhin mit starken Sturmöen rechnen (Stufe 2 von 4). Die Warnung des DWD gilt zunächst bis Mittwochmorgen (12. Februar), 8 Uhr. Die Menschen in der Region sollten sich besonders vor herabstürzenden Ästen und anderen Gegenständen schützen.

Sturmböen und Gewitter: Warnung im Ruhrgebiet gilt weiter

Update, Dienstag (11. Februar), 7.20 Uhr: Auch heute morgen bleibt es in im Ruhrgebiet und in weiten Teilen von NRW noch stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst warnt deshalb weiterhin vor Sturmböen und vereinzelten Gewittern. Im Berglang herrscht außerdem Glättegefahr durch möglichen Schneefall.

Gute Nachrichten gibt es von der Deutschen Bahn. Hier rollen die Züge wieder - alle Strecken in NRW sind seit den frühen Morgenstunden wieder "uneingeschränkt befahrbar". Trotzdem kann es nach wie vor noch zu Ausfällen und Verspätungen kommen.

NRW und Ruhrgebiet: Deutscher Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter in der Nacht

Update, Montag (10. Februar), 22.43 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung vor schwerem Gewitter verlängert. Sie gilt jetzt bis heute 23.30 Uhr. In NRW und im Ruhrgebiet kann es teilweise zu Schauern oder starken Regenfällen kommen.

Auch Sturmböen sind weiterhin möglich. Auch wenn das Schlimmste bis jetzt überstanden ist, merken wir die Ausläufer von "Sabine" auch weiterhin noch. Die Deutsche Bahn hat derweil angekündigt, dass es auch am Dienstag (11. Februar) noch zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen kann. Aktuell könne sie aber nicht einschätzen, wie schlimm es wird. Das hängt davon ab, wie schwer der Sturm in der Nacht zu Dienstag wird.

Unwetter-Warnung für mehrere Städte im Ruhrgebiet

Update, Montag (10. Februar), 21.45 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am Abend eine neue Unwetter-Warnung herausgegeben. Der Grund sind starke Gewitter, die NRW und das Ruhrgebiet heimsuchen können. Die Warnung gilt von 21.39 Uhr bis 22.30 Uhr fr die folgenden Städte:

  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Herne
  • Bochum 
  • Duisburg
  • Dortmund

Update, Montag (10. Februar), 15.20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für heute Nachmittag bis morgen Abend eine neue Unwetter-Warnung herausgegeben. Sie gilt von Montag (10. Februar), 14.30 Uhr bis Dienstag (11. Februar), 18 Uhr. "Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h und 85 km/h anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 100 km/h gerechnet werden", heißt es von Seiten der Experten.

Betroffen sind nach wie vor NRW und damit auch das Ruhrgebiet. Die Warnung gilt auch für Großstädte wie Dortmund, Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Mülheim und Duisburg. 

Zusätzlich warnt der DWD vor möglichen Gefahren wie herabstürzende Äste oder Gegenstände, die umher fliegen könnten. Der Aufenthalt im Freien ist mit Vorsicht zu genießen. Es kann auch nach wie vor immer mal wieder regnen - Schauer sind möglich.

Update, Montag (10. Februar), 15 Uhr: Die Feuerwehr Dortmund hat eine vorläufige Einsatzbilanz zum Sturm "Sabine" veröffentlicht. Im Endeffekt hatte die Feuerwehr weniger zu tun, als sie gedacht hat. Dabei hielten sich auch die Sachschäden im Rahmen, wie sie in der Bilanz schreiben. Allerdings wurde eine Frau bei einem Autounfall schwer verletzt, als sie mit ihrem Auto gegen ein Baum prallte. Bis Montagmittag hat die Dortmunder Feuerwehr insgesamt 201 Einsätze gezählt.

Sturmtief "Sabine": Eurowings hofft auf normalen Flugverkehr am Dienstag

Update, Montag (10. Februar), 14.23 Uhr: In einem Tweet kündigt die Fluggesellschaft Eurowings an, dass sie damit rechnet, dass am morgigen Dienstag voraussichtlich ein normales Flugprogramm stattfinden wird. Heute gegen 10 Uhr hat Eurowings den Flugverkehr teilweise wieder aufgenommen nachdem bundesweit viele Flüge wegen des Strums abgesagt werden mussten.

Update, Montag (10. Februar), 13.51 Uhr: Im Minutentakt nehmen immer mehr Züge wieder den Betrieb auf. Aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen fahren die meisten Züge jedoch weiterhin nur mit geminderter Geschwindigkeit. Auch die S 1 (Dortmund - Solingen) fährt mittlerweile wieder:

Sturm in NRW: Immer mehr Flüge fallen wegen "Sabine" aus

Am Köln-Bonner Flughafen wurde mittlerweile 33 Starts und 32 Landungen sturmbedingt annulliert. Die Zahl der annullierten Flüge in Köln-Bonn ist jedoch noch vergleichsweise niedrig.

Update, Montag (10. Februar), 13.41 Uhr: DB-Konzernsprecher Achim Stauß spricht in einem Youtube-Video über die aktuelle Lage und hofft, dass der Fernverkehr im Laufe des heutigen Montags wieder in den Fahrplan kommt und einigermaßen pünktlich fährt.

Ausläufer von Sturm "Sabine" sorgen immer noch für starken Wind

Update, Montag (10. Februar), 12.38 Uhr: Der Sturm "Sabine" hat zwar seinen Höhepunkt überschritten. Aber auch heute (10. Februar) kann es noch zu kräftigen Böen kommen. Der DWD meldet Windböen zwischen 65 und 85 km/h aus Südwest bis West. Es kann zu einzelnenSturmböen im Flachland von bis zu 100 km/h bis 110 km/h kommen. 

Update, Montag (10. Februar) , 12.16 Uhr: Die gesperrten Strecken zwischen Essen-Altenessen/ Gelsenkirchen und Düsseldorf Hauptbahnhof/Duisburg Hauptbahnhof wurden laut Abellio aufgehoben. Vereinzelt kann es jedoch trotzdem zu Verspätungen oder Zugausfällen kommen.

Das ist die Lage an den Flughäfen in NRW:

Update, Montag (10. Februar) , 11.54 Uhr: An den Flughäfen in NRW wurden einige Flüge für den heutigen Montag gestrichen. Am Düsseldorfer Airport wurden für heute 108 Flüge gestrichen. In Köln-Bonn sind es bisher nur 23 Starts und 22 Landungen, die nicht stattfinden werden.

Am Dortmunder Flughafen wurden nur drei Flüge gestrichen. Zwei davon nach München. Denn im Süden Deutschlands wird noch mit "Sabine" gerechnet. In München wurden daher schon über 420 Flüge annulliert.

NRW: Auch hier fahren die Fernverkehrszüge wieder langsam

Update, Montag (10. Februar) , 11.20 Uhr: Der Fernverkehr kommt langsam wieder ins rollen: Wie die Deutsche Bahn twittert, sollen die Fernverkehrszüge in Nord- und Mitteldeutschland wieder mit Einschränkungen fahren können, sobald die Strecken gesichert sind. Eine Garantie, dass jeder Zug fährt, gibt es jedoch nicht.

Und auch der Regionalexpress 1 (Hamm - Dortmund - Aachen) fährt mittlerweile wieder. Aber allgemein gilt: Verspätungen und Ausfälle können noch nicht ausgeschlossen werden. Auch die sich noch wechselnde Wetterlage trägt dazu bei.

"Sabine" sorgt immer noch für Chaos auf den Schienen

Auch Abellio berichtet, dass mittlerweile einige Streckensperrungen aufgrund von abgeschlossenen Aufräumarbeiten wieder freigegeben werden. So zum Beispiel die Strecke zwischen Viersen und Mönchengladbach Hauptbahnhof.

Update, Montag (10. Februar) , 11 Uhr: Laut der Stadt Dortmund bleiben alle Außenanlagen am heutigen Montag geschlossen. Darunter fällt auch der Dortmunder Zoo. Außerdem wird geraten keine Parks und Wälder zu betreten, da immer noch die Gefahr besteht von herabfallenden Ästen getroffen zu werden.

Orkan "Sabine": In ganz NRW kam es zu mehreren Unfällen mit Verletzten

Update, Montag (10. Februar), 9.19 Uhr: Durch den Orkan "Sabine" ist es zu einigen Unfällen gekommen. Dadurch wurden einige Personen verletzt, Todesopfer gibt es glücklicherweise nicht. So beispielsweise in Dortmund: Hier kam es zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Mensch schwer verletzt. Auch in Mülheim an der Ruhr gab es einen Vorfall. Dort wurde ein Auto im hinteren Bereich von einem 25 Meter hohen, umfallendem Baum getroffen.

In Hattingen wurde ein Auto unter Ästen begraben.

Die beiden Personen im Fahrzeug wurden dabei nur leicht verletzt. Etwas mehr Pech hatte eine 47-Jährige aus Essen, als sie von einer herabstürzenden Schieferplatte verletzt wurde. In Paderborn musste ein 16-Jähriger in ein Krankenhaus gebracht werden, weil er durch einen fallenden Ast verletzt wurde.

Nicht jede Stadt in NRW wurde von "Sabine" gleich stark getroffen. So beurteilen die Einsatzkräfte der einzelnen Städte die Lage.

Update, Montag (10. Februar), 8.45 Uhr: Der Orkan "Sabine" hat im Ruhrgebiet einige Spuren hinterlassen. Dennoch habe es weniger Schäden gegeben, als erwartet. Die Befürchtungen im Vorfeld waren groß, aber haben sich zum Glück nicht alle bewahrheitet. 

Nach Orkantief "Sabine": Weniger Schäden als erwartet

Die Feuerwehren kämpften vor allem mit umgestürzten Bäumen, in einigen Gebieten fiel der Strom aus, doch gegen Mitternacht beruhigte sich das Wetter ein wenig. Daher konnte die Besetzung auf den Wachen reduziert werden. Zwar gab es einige verletzte Personen während des Orkans, doch glücklicherweise keine Todesopfer. 

Update, Montag (10. Februar), 8.42 Uhr: Nach den Erkundungsfahrten auf den Bahnstrecken der Deutschen Bahn gibt es nun vereinzelt Streckensperrungen aufgrund von Gegenständen auf den Gleisen. Wie eine Sprecherin von Abellio bestätigt, handelt es sich dabei um Äste oder andere Gegenstände, die wegen des Orkans "Sabine" auf die Gleise geweht worden sind. 

Nach Erkundungsfahrten der Deutschen Bahn: Streckensperrungen im Ruhrgebiet

Bei dem privaten Zugunternehmen sind derzeit mehrere Strecken in NRW betroffen. Unter anderem die Strecke Essen-Altenessen und Gelsenkirchen mit den Verbindungen RB 32 und RB 35, sowie die Strecke zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Duisburg Hauptbahnhof. Auf den Strecken werden laut Abellio in Kürze Busse für den Ersatzverkehr eingesetzt.

Update, Montag (10. Februar), 8.09 Uhr: Die Warnung vor schweren Gewittern wurde vom Deutschen Wetterdienst verlängert. 

Nach Orkan "Sabine": Eurowings nimmt Flugbetrieb langsam wieder auf

Update, Montag (10. Februar), 8.04 Uhr: Die Fluggesellschaft Eurowings wird ab 10 Uhr den Flugbetrieb wieder schrittweise aufnehmen. Das hat das Unternehmen auf seiner Webseite bestätigt, nachdem es am Sonntag den Flugbetrieb wegen des Wetters unterbrochen hat.

"Trotz Wiederaufnahme des Flugbetriebs wird es am heutigen Montag noch zu Unregelmässigkeiten an deutschen Flughäfen kommen. Da der Sturm im Laufe des Tages Richtung Süden und Osten zieht, muss Eurowings je nach Einschätzung der Wetterlage und je nach Flughafen situativ entscheiden, wann die Rückkehr zu einem regulären Flugprogramm möglich ist."

Die ersten Regionalbahnen im Ruhrgebiet rollen nach Orkan "Sabine" wieder an 

Update, Montag (10. Februar), 7.57 Uhr: In NRW rollen die ersten Züge wieder an. Das private Zugunternehmen Abellio hat auf seiner Internetseite bekannt gegeben, dass einige Züge wieder fahren würden. Die zehn Regionalbahn-Strecken und die drei S-Bahn-Strecken S 2, S7 und S9 würden in einer geminderten Geschwindigkeit fahren. Trotzdem sollten sich Pendler auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. 

Update, Montag (10. Februar), 7.45 Uhr: Auf den Straßen im Ruhrgebiet ist bisher wenig los. Laut WDR Verkehr gab es um 7.41 Uhr rund 141 Kilometer Stau in NRW, was für einen Montagmorgen verhältnismäßig wenig ist. Bisher gebe es keine großen Behinderungen.

"Vielleicht arbeiten heute einige von zu Hause aus oder nehmen Urlaub", spekulierte ein Sprecher der Landesleitstelle der Polizei gegenüber der Deutschen-Presse-Agentur. Die A45 in Hagen in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen dem Kreuz Hagen und der Anschlussstelle Hagen-Süd bleibt voraussichtlich bis 13.00 Uhr voll gesperrt. Mit dem Entfernen der Bäume werde gewartet bis es hell sei.

Etliche Flüge an den Flughäfen NRW fallen wegen Orkantief "Sabine" aus 

Update, Montag (10. Februar), 7.34 Uhr: Die Deutsche Bahn hat gerade angekündigt, dass der Fernverkehr heute noch bis mindestens 10 Uhr eingestellt bleibt. Ob er um 10 Uhr wieder anfährt, hängt davon ab, was die Erkundungsfahrten der Deutschen Bahn ergeben. 

Update, Montag (10. Februar), 7.27 Uhr: Wegen des Orkantiefs "Sabine" fallen an den Flughäfen in NRW etliche Flüge aus. Am Flughafen Düsseldorf fallen etwa Flüge nach Berlin, München, Wien. Andere Flüge Richtung Portugal oder Fuerteventura starteten demnach planmäßig. 

Ähnlich sieht es auch am Flughafen Köln aus. Vor allem die Entscheidung der Fluggesellschaft Eurowings, während des Sturms fast alle Flüge zu streichen, sorgte für rund 150 Ausfälle. 

Orkan "Sabine" hält Feuerwehr im Ruhrgebiet die ganze Nacht in Atem

Update, Montag (10. Februar), 6.56 Uhr: Die Feuerwehren im Ruhrgebiet hatten in der Nacht zu Montag einiges zu tun. In Bochum waren teilweise 350 Einsatzkräfte im Einsatz. Das größte Problem der Einsatzkräfte waren abgebrochene Äste oder gleich umgestürzte Bäume. Sie stürzten auf Straßen, Autos oder Gleise und stellten die Feuerwehren vor Herausforderungen. 

In Bochum ist wegen des Orkantiefs "Sabine" ein Carport auf Autos gestürzt.

Auch Teile von Dächern und Fassaden hielten dem Sturm nicht stand und blockierten Verkehrswege. Die Feuerwehr in Gelsenkirchen gab bereits zu Bedenken, dass sich die ganzen Ausmaße wohl erst im Laufe des Tages zeigen werden. 

Update, Montag (10. Februar), 6.41 Uhr: Die Erkundungsfahrten der Deutschen Bahn, die bereits angekündigt wurden, haben begonnen. Danach ist absehbar, wie groß der Schaden an den einzelnen Strecken ist. 

Neben Orkan "Sabine": Deutscher Wetterdienst warnt vor schwerem Gewitter 

Zudem hat der Deutsche Wetterdienst soeben eine Warnung vor schweren Gewittern herausgegeben. Sie betrifft etliche Städte im Ruhrgebiet. Dortmund, Bochum, Herne, Essen, Duisburg, Gelsenkirchen sowie Hamm zählen dazu. Die Warnung gilt erst einmal bis 7 Uhr. 

Update, Montag (10. Februar), 6.30 Uhr: Nach Informationen der Deutschen Bahn Regio NRW, ist der Zugbetrieb heute (10. Februar) noch bis circa 7 Uhr eingestellt. Nach den schon angekündigten Sichtungs- und Erkundungsfahrten (Update, Sonntag, 21.47 Uhr), werden die Strecken erst nach und nach wieder freigegeben. 

Was heißt das für Pendler? Es ist ab 7 Uhr mit erheblichen Verspätungen zu rechnen. Die Deutsche Bahn Regio NRW schreibt: "Es ist leider schon jetzt absehbar, dass die Störungen den ganzen Tag über andauern werden." 

Update, Sonntag (9. Februar), 23.13 Uhr: Wer am Sonntag im Flugzeug saß, der wurde noch mehr durchgerüttelt, als sonst in der Luft über NRW. Sogenannte Planespotter beobachteten am Sonntag das Geschehen während des Orkantiefs "Sabine" am Flughafen von Düsseldorf - und machten dabei Aufnahmen, die den Atem stocken lassen. Aber seht selbst:

Update, Sonntag (9. Februar), 23.06 Uhr: In Werne an der Lippe ist ein Auto mit fünf Insassen in einen umgestürzten Baum gekracht. Wie die Feuerwehr in ihrer ersten Meldung berichtet, gab es zum Glück keine Verletzten.

Auf der Selmer Landstraße in Werne-Ehringhausen ist dieses Auto in einen Baumstamm gefahren.

Update, Sonntag (9. Februar), 23.04 Uhr: Kurze Info zum Thema Schule am Montag: In vielen Städten fällt der Unterricht aus, dennoch gibt es Schulen, in denen Kinder trotz Unterrichtsausfalls betreut und sogar unterrichtet werden können (mehr Infos im Link).

Update, Sonntag (9. Februar), 22.57 Uhr: In der Nähe der Dortmunder Universität musste die Feuerwehr am Abend Sägearbeiten aufgrund des heftigen Windes durchführen. Der Vogelpothsweg blieb auf Höhe der Hausnummer 115 rund eine Stunde gesperrt.

Trotz heftigen Windes blieb die Lage in Dortmund am späten Sonntagabend relativ ruhig.

Update, Sonntag (9. Februar), 22.38 Uhr: Wichtige Info für alle Bahn-Reisenden, die aufgrund des Orkans "Sabine" am Sonntagabend nicht mehr ihr Ziel erreichen: Die Deutsche Bahn stellt an folgenden Bahnhöfen in NRW Aufenthaltszüge bereit, in den sich Reisende aufhalten können:

  • Dortmund Hauptbahnhof
  • Düsseldorf Hauptbahnhof
  • Köln Hauptbahnhof
  • Münster Hauptbahnhof

Darüber hinaus stehen seitens der DB in folgenden weiteren Städten in Deutschland die sogenannten Aufenthaltszüge an den jeweiligen Hauptbahnhöfen bereit:

  • Berlin
  • Bremen
  • Dresden
  • Erfurt
  • Frankfurt (Hbf und Flughafen)
  • Fulda
  • Göttingen
  • Hamburg (Hbf und Altona)
  • Hannover
  • Karlsruhe
  • Kassel-Wilhelmshöhe
  • Koblenz
  • Leipzig
  • München
  • Nürnberg
  • Osnabrück
  • Stuttgart
In mehreren Städten in NRW stellt die Deutsche Bahn sogenannte Aufenthaltszüge bereit.

Update, Sonntag (9. Februar), 22.07 Uhr: Laut Messungen von Kachelmannwetter für den Zeitraum 19 bis 20 Uhr wurden die höchsten Windspitzen in NRW am Sonntag bislang im Raum Aachen mit rund 100 km/h gemessen. Haaren im Kreis Paderborn kam auf 98 km/h und Arnsberg im Sauerland auf rund 96 km/ in der Spitze. Im Ruhrgebiet ist Essen der Spitzenreiter in diesem Zeitraum, mit 83 km/h in der Spitze. Der Höhepunkt des Orkans war zwischen 19 und 20 Uhr allerdings längst nicht erreicht.

Update, Sonntag (9. Februar), 21.55 Uhr: Bei den Experten vom Deutschen Wetterdienst heißt es derweil, dass der Wind im Ruhrgebiet in der ersten Nachthälfte weiter zunehmen wird. Orkanböen mit bis zu 120 km/h sind bis ins Flachland möglich. Bis 2 Uhr am Montagmorgen ist damit zu rechnen. In der Nacht soll es zudem kräftigen, schauerartig verstärkten Regen mit einzelnen heftigen Gewittern mit Orkanböen (über 120 km/h) und vorübergehendem Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit geben.

Am Montagmorgen bleibt es weiterhin stürmisch und es kann ebenfalls zu Gewittern im Ruhrgebiet kommen.

Deutsche Bahn: Nach Orkan zunächst Erkungsungsfahrten durch NRW

Update, Sonntag (9. Februar), 21.47 Uhr: Unterdessen teilt die Deutsche Bahn mit, dass am Montagmorgen in der Morgendämmerung auf den Zugstrecken Erkundungsfahrten durchgeführt werden, um einen sicheren Betrieb gewährleisten zu können. "Erst nach diesen Erkundungen und der Beseitigung von Gegenständen wird der Betrieb streckenweise wieder aufgenommen", heißt es von der DB Regio.

Update, Sonntag (9. Februar), 21.43 Uhr: Die Jungs und Mädels von der Feuerwehr Dortmund sind gut drauf, wie dieses Foto beweist:

Update, Sonntag (9. Februar), 21.33 Uhr: Die Feuerwehr in Bochum zieht eine erste Zwischenbilanz des Orkans "Sabine". Die Einsatzlage sei demnach bislang verhältnismäßig ruhig geblieben. Es habe bisher insgesamt 35 Einsätze gegeben, davon drei größere, bei denen Bäume umgestürzt seien - etwa auf der Neustraße in der Nähe des Bermudadreiecks, wo ein Auto zerstört wurde.

Auf der Neustraße in der City von Bochum ist ein Baum auf ein Auto gekracht.

Im Moment sind insgesamt 336 Einsatzkräfte in Bochum in Bereitschaft. "Der Höhepunkt des Sturms wird im Moment zwischen 21 und 2 Uhr nachts erwartet, weswegen die Feuerwehr im Moment alle Vorsichtsmaßnahmen aufrecht erhält", teilt die Feuerwehr in Bochum mit.

Orkan "Sabine": Deutsche Bahn warnt Pendler - Zugausfälle am Montag

Update, Sonntag (9. Februar), 21.06 Uhr: Während Orkan "Sabine" aktuell durch das Ruhrgebiet fegt, fragen sich viele Bahn-Pendler, wie sie morgen zur Arbeit kommen sollen. In NRW weist die Deutsche Bahn daraufhin, dass es am Montag zum Betriebsstart noch zu Zugausfällen kommen wird. "Bitte überprüfen Sie den Zuglauf in der Reiseauskunft kurz vor Antritt der Fahrt", heißt es von der DB Regio daher.

Update, Sonntag (9. Februar), 20.49 Uhr: Inzwischen steht auf der A45 bei Hagen fest: Die Autobahn bleibt in Fahrtrichtung Süden (Lüdenscheid/Frankfurt) bis Montag (10. Februar) um circa 13 Uhr dicht. Das teilte am Abend die Feuerwehr Hagen mit. Zuvor waren zwischen dem Kreuz Hagen und Hagen-Süd aufgrund des Orkantiefs Bäume auf die Fahrbahn gestürzt.

Orkantief "Sabine" lässt Baum in Iserlohn auf Bahnstrecke fallen

Update, Sonntag (9. Februar), 20.37 Uhr: In Iserlohn ist ein Baum auf eine Oberleitung gestürzt und hat einen Zug getroffen. "Bei Kontakt der Oberleitung mit dem Zug kam es zu einer Flammenbildung", teilt die dortige Feuerwehr mit. 15 Fahrgäste hatten sich zum Zeitpunkt des Baumsturzes in der Regionalbahn befunden.  Sie mussten warten, bis der Notfallmanager der Bahn am Unfallort eintraf. Die Bahnstrecke auf der der RE91 sowie der RE16 verkehren, ist bis auf weiteres gesperrt.

In Iserlohn ist ein Baum auf eine Oberleitung gekracht - mehrere Fahrgäste saßen zu diesem Zeitpunkt in der Bahn.

Update, Sonntag (9. Februar), 20.23 Uhr: Die Feuerwehr in Dortmund hat es im Zuge des Orkantiefs vor allem mit umgestürzten Bäumen zu tun. Sie knicken sowohl in Wäldern wie Streichhölzer durch, als auch auf den Straßen, wie dieses Bild eindrücklich zeigt:

Auf der Mergelteichstraße im Dortmunder Süden liegt ein Baum quer über der Straße.

Die Feuerwehr in Dortmund appeliert daher: "Achtung Windbruch! Sieht harmlos aus, ist echt gefährlich! Deshalb hier noch mal die Bitte: Bleiben Sie auch in den nächsten Tagen aus den Wäldern raus."

Orkan "Sabine": A45 in Hagen wegen umgestürzter Bäume gesperrt

Update, Sonntag (9. Februar), 20.09 Uhr: Die A45 ist zwischen Kreuz Hagen und Hagen-Süd gesperrt. Dort sind Bäume umgestürzt. Wann die Strecke wieder frei ist, ist noch unklar, heißt es von Straßen.NRW. Vermutlich wird das in Fahrtrichtung Frankfurt bis morgen früh der Fall sein, heißt es vom WDR.

Update, Sonntag (9. Februar), 20.03 Uhr: Noch halten sich die Schäden durch das Orkantief "Sabine" in Grenzen - bis auf eininge, wenige umgestürzte Bäume im Ruhrgebiet ist nicht viel passiert. Aber: Der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Erst gegen Mitternacht soll der heftigste Teil des Sturms das Ruhrgebiet erreichen, heißt es vom Deutschen Wetterdienst.

Update, Sonntag (9. Februar), 19.23 Uhr: Während der Orkan "Sabine" durch das Ruhrgebiet wirbelt, geben die Feuerwehren Tipps, wie man sich jetzt verhalten sollte. An diese Regeln sollte man sich bis mindestens morgen früh dringend halten:

  • Bewegliche Dinge im Freien sichern.
  • Fenster und Türen schließen.
  • Fahrzeuge sicher parken.
  • Nicht im Freien aufhalten.
  • Wenn draußen: Nicht in der Nähe von Bäumen, Baugerüsten, etc.
  • Im Verkehr: Vorsicht vor fliegenden und liegenden Teilen.

Unterdessen weist die Feuerwehr im Kreis Unna darauf hin, dass überall dort, wo Feuerwehr, städtischer Bauhof und auch Polizei Straßen oder Wege wegen drohender umstürzender Bäume oder herabfallenden Dachziegeln sperren, diese Sperrung nicht nur für Autofahrer, sondern ausdrücklich auch für Fußgänger und Radfahrer gilt. "Bei Missachten dieser Sperrungen begeben sich Menschen leichtfertig und unnötig in Gefahr", heißt es von der Pressestelle der Feuerwehr in Unna.

Update, Sonntag (9. Februar), 18.24 Uhr: Inzwischen wird auch der Verkehr einiger Stadtbahnen im Ruhrgebiet eingestellt. Zwischen Duisburg und Düsseldorf kann die U79 aufgrund von Sturmschäden nicht mehr auf der gesamten Strecke fahren, teilen die Duisburger Verkehrsbetriebe mit. In Düsseldorf endet die Linie U79 zurzeit in der Haltestelle Kesselsberg. Straßenbahnersatzverkehr kann zurzeit nicht eingesetzt werden.

Update, Sonntg (9. Februar), 18.15 Uhr: Sturmtief Sabine hält auch am Montag Nordrhein-Westfalen und den Luftverkehr in Atem. Nachdem die Fluggesellschaften am Sonntag 120 Starts und Landungen aus Sicherheitsgründen am Düsseldorfer Airport abgesagt hatten, wurden für Montag bereits 100 von ursprünglich geplanten 570 Flugbewegungen annulliert, teilt der Flughafen mit.

Passagiere stehen im Düsseldorfer Flughafen an einem Infoschalter an. Wegen des aufziehenden Sturmtiefs "Sabine" wurden deutschlandweit zahlreiche Flüge gestrichen.

Orkan "Sabine": Lage wird ernster, Krisenstäbe der Feuerwehren nehmen Arbeit auf 

Update, Sonntag (9. Februar), 18.06 Uhr: Im gesamten Ruhrgebiet wird die Lage jetzt immer ernster. Führungsstäbe der verschiedenen Feuerwehren nehmen ihre Arbeit auf. Denn: "Sabine" hat zwar schon losgelegt, der Orkan soll das Ruhrgebiet aber erst gegen Mitternacht so richtig durchwirbeln. In Duisburg bekommt die Feuerwehr Unterstützung von 200 ehrenamtlichen Einsatzkräften.

Update, Sonntag (9. Februar), 18.01 Uhr: Die Feuerwehr in Dortmund hatte bisher laut eigenen Angaben 20 Einsätze aufgrund des Orkantiefs "Sabine". Lose Dachteile, umgestürzte Bäume oder auch Zäune beschäftigten die Einsatzkräfte bislang. Außerdem heißt es:  "Bitte lieber im sicheren Gebäuden aufhalten, als tolle Videos für die Zeitung machen."

Orkan "Sabine": Castrop-Rauxel lässt Unterricht in Grundschulen ausfallen

Update, Sonntag (9. Februar), 17.53 Uhr: Inzwischen heißt es auch aus Castrop-Rauxel, dass Schulen und städtische Kitas empfehlen, Kinder am Montag (10. Februar) nach dem Sturm lieber daheim zu belassen. "Die Stadt (...) hat beschlossen, dass am Montag kein Unterricht in den Grundschulen stattfinden wird", heißt es in einer Mitteilung von Sonntag. Auch die meisten weiterführenden Schulen in Castrop-Rauxel hätten die Rückmeldung gegeben, dieser Empfehlung zu folgen bzw. hatten schon im Vorfeld so entschieden.

Update, Sonntag (9. Februar), 17.30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst stuft das Orkantief "Sabine" im Ruhrgebiet mit der Stufe 3 ein, der zweithöchsten Warnstufe von insgesamt vier Warnstufen. Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Wer sich im Freien aufhällt, sollte besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände achten. Alle Fenster und Türen sollten geschlossen werden und Gegenstände im Freien gesichert. "Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen", warnt der DWD.

Orkan Sabine in NRW: Führungsstab der Feuerwehr Bochum nimmt Arbeit auf

Update, Sonntag (9. Februar), 17.25 Uhr: In Bochum hat inzwischen der Führungsstab der Feuerwehr die Arbeit aufgenommen. "Insgesamt sind 185 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr mit 48 Fahrzeugen in ganz Bochum für die Dauer des Sturms in zwei Schichten im Einsatz", heißt es von den Einsatzkräften. Bisher seien "nur" 25 Einsätze wegen abgeknickter Äste oder Bäume gelaufen. Personen sind nicht zu Schaden gekommen.

Die Feuerwehr Bochum hat am Sonntag wegen Orkantief "Sabine" viel zu tun.

Unterdessen sind in der Straße "Tanneneck" im Bochumer Süden zwei Bäume umgestürzt, wie die Feuerwehr twittert:

Update, Sonntag (9. Februar), 17.01 Uhr: NRW - Aktuell laufen am Hauptbahnhof in Dortmund durchsagen der Deutschen Bahn, wonach der Verkehr in NRW aufgrund des Orkantiefs "Sabine" komplett eingestellt sei.

"Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und zunehmender Windstärken hat sich die DB dazu entschieden, alle Züge des Fernverkehrs nach und nach an größeren Bahnhöfen enden zu lassen", heißt es dazu von der Deutschen Bahn.

Orkan "Sabine" sorgt für Flugausfälle in NRW

Update, Sonntag (9. Februar), 15.46 Uhr: Weil der Sturm über NRW und dem Ruhrgebiet zunehmend an Kraft gewinnt, fallen an den Flughäfen in der Region diverse Verbindungen aus. Betroffen sind die Flughäfen Köln/Bonn (bisher 21 Starts und Landungen annuliert), Düsseldorf (111), Münster-Osnabrück (22) Paderborn-Lippstadt und Dortmund (keine Zahlen).

Update, Sonntag (9. Februar), 15.13 Uhr: Diverse Veranstaltungen im Ruhrgebiet müssen entfallen, weil der Orkan "Sabine" derzeit über NRW zieht. So wurden am Sonntag (9. Febraur) beide Shows von "Tanz der Vampire" im Metronom Theater Oberhausen abgesagt. In Dortmund findet der Auftritt der Ehrlich Brothers in der Westfalenhalle nicht statt.

Orkan erreicht NRW: Feuerwehren in Alarmbereitschaft

Update, Sonntag (9. Februar), 14.16 Uhr: Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, sind viele Feuerwehren in NRW in Alarmbereitschaft. Die Mitglieder seien aktiviert, heißt es.

Derweil hat der dwd seine Prognosen für die Nacht auf Montag nach oben korriegiert. In manchen Regionen von NRW könnten Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde erreicht werden. Im Ruhrgebiet ist mit solchen Extremen trotz des Sturms nach derzeitigem Stand nicht zu rechnen.

Update, Sonntag (9. Februar), 14.16 Uhr: Mittlerweile wehen die ersten stürmischen Böen durch das Ruhrgebiet. In den nächsten Stunden soll der Orkan aber noch deutlich schlimmer werden. Seinen Höhepunkt erreicht der Sturm in NRW wohl am Abend und in der ersten Hälfte der Nacht.

Sturm im Ruhrgebiet: Stadt Bochum warnt Bürger

Update, Sonntag (9. Februar), 12.39 Uhr: "Die Stadt Bochum bittet alle Bochumerinnen und Bochumer darum ab Sonntagnachmittag, sofern möglich, zu Hause zu bleiben", schreibt die Stadt im Ruhrgebiet in einer Pressemitteilung zum Orkan "Sabine". Wer zwingend nach draußen muss, solle auf herumfliegende Gegenständen oder herunterstürzenden Äste oder Bäume achten. Eine Warnung, die wegen des Sturms sicher für Städte im Ruhrgebiet und in ganz NRW gilt.

Update, Sonntag (9. Februar), 12.02 Uhr: In Norddeutschland hat Sturm "Sabine" bereits erhebliche Auswirkungen. Etliche Fährverbindungen zu den Nordseeinseln wurden laut Deutscher Presse-Agentur eingestellt. Die Bahn berichtet, dass der Regionalverkehr in den Küstenregionen wegen des Orkans vorbeugend nur eingeschränkt verkehrt.

Deutscher Wetterdienst: Amtliche Unwetterwarnung in NRW - der Orkan kommt

Update, Sonntag (9. Februar), 11.11 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat seine Vorwarnung konkretisiert und nun eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben. Demnach soll der Orkan "Sabine" orkanartige Böen nach NRW und ins Ruhrgebiet bringen. Die Warnung gilt von Sonntag (9. Februar) 17 Uhr bis voraussichtlich Montag (10. Februar) 4 Uhr für die gesamte Region.

Update, Sonntag (9. Februar), 10.41 Uhr: Allmälich machen sich erste Auswirkungen des nahenden Sturms auf den Verkehr in NRW bemerkbar. So hat die Lufthansa mehrere Verbindungen von und nach Münster gestrichen. Auch einzelne Verbindungen von und ab Dortmund, Düsseldorf, Köln/Bonn und Weeze wurden bereits annuliert.

Orkan in NRW: Fußballspiele fallen aus

Update, Sonntag (9. Februar), 10.28 Uhr: Nicht nur das Rhein-Derby sondern auch zahlreiche weitere Fußballspiele müssen am Sonntag (9. Februar) wegen des aufziehenden Sturms abgesagt werden. So kann die Partie MSV Duisburg - 1. FC Köln, die in der Frauen-Bundesliga für den Nachmittag geplant war, nicht stattfinden.

Auch der Fußballverband Niederrhein hat die Reisleine gezogen: Weil der Orkan "Sabine" als zu stark eingeschätzt wird, wurden alle Partien auf Verbands- und Kreisebene abgesagt.

Update, Sonntag (9. Februar), 8.54 Uhr: Jetzt ist es offiziell: Das Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) findet wegen des drohenden Orkans nicht statt. Das gab der Verein aus Mönchengladbach via Twitter bekannt. Dort heißt es, dass eine gesicherte Abreise der Fans während des Sturms nicht gewährleistet gewesen wäre. Ein Nachholtermin ist noch nicht bekann.

Unwetterwarnung für NRW: Sturmtief "Sabine" kommt

Update, Sonntag (9. Februar), 8.12 Uhr: Es war eine vergleichsweise ruhige und milde Nacht im Ruhrgebiet. Doch die Wetter-Prognosen lassen schlimmes erwarten. Orkan "Sabine" soll am Sonntag (9. Februar) und Montag (10. Februar) über NRW ziehen. Der Deutsche Wetterdienst (dwd) rechnet ab dem Nachmittag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Über alle wichtigen Entwicklungen rund um den Sturm halten wir euch in unserem RUHR24-Unwetter-Ticker auf dem Laufenden.

Update, Samstag (8. Februar), 21.56 Uhr: Der ADAC rät Autofahrern, ihre Fahrzeuge während des Orkans, der am Sonntag und Montag über das Ruhrgebiet und ganz NRW ziehen soll, stehen zu lassen. "Ansonsten gilt: Defensiv fahren, Geschwindigkeit reduzieren, beide Hände ans Lenkrad und volle Konzentration auf die Straße", zitiert die Deutsche Presse-Agentur (dpa) einen ADAC-Mitarbeiter.

Orkan in NRW: VRR warnt vor Verspätungen

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) weist auf seiner Homepage mittlerweile darauf hin, dass es wegen des Sturms zu Verspätungen und Störungen kommen kann. Reisende sollen sich stets über die aktuelle Lage informieren.

Update, Samstag (8. Februar), 19.04 Uhr: Zusätzlich zu der Unwetter-Vorwarnung, die der Deutsche Wetterdienst (dwd) bereits am Donnerstag herausgegeben hatte, gibt es nun auch eine offizielle Sturmwarnung. Diese gilt ab Sonntag (9. Februar) 8 Uhr im gesamten Ruhrgebiet und in ganz NRW.

Laut dwd ist Sturmböen und teilweise schweren Sturmböen zu rechnen. Ab 16 Uhr gilt dann zusätzlich die bereits erwähnte Vorwarnung. In dieser ist von orkanartigen Böen und sogar Orkanböen (bis zu 120 Kilometer pro Stunde) die Rede. Sollte der dwd seine Vorwarnung aktualisieren, werden wir euch hier darüber informieren.

Orkan in NRW: Stadt Unna fällt wichtige Entscheidung

Update, Samstag (8. Februar), 17.52 Uhr: Mittlerweile steht fest: In Unna wird wegen des Orkans, der am Montagmorgen über NRW wüten soll, kein Unterricht stattfinden. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt hervor. Schüler, die dennoch zur Schule kommen, werden dort betreut.

Update, Samstag (8. Februar), 14.35 Uhr: Was kommt da am Sonntag und Montag mit Orkan "Sabine" nur auf uns zu? Die Wetter-Experten von Kachelmannwetter bezeichnen die neusten Wetterberechnungen als "brutal". Im Bereich der Kaltfront seien demnach in NRW bei starken Schauern oder einzelnen Gewittern Orkanböen zwischen 120 und 130 km/h zu erwarten.

Orkan "Sabine": Viele Schulen bleiben am Montag in NRW dicht

Update, Samstag (8. Februar), 12.53 Uhr: Muss mein Kind am Montag in die Schule? Eltern in NRW fragen sich angesichts des schweren Orkantiefs "Sabine" aktuell, ob der Unterricht Anfang der kommenden Woche stattfindet. In unserem Artikel erklären wir, welche Schulen in NRW am Montag geschlossen bleiben.

Update, Samstag (8. Februar), 11.44 Uhr: Immer mehr Städte entschließen sich dazu, den Unterricht in den Schulen am Montag aufgrund des drohenden Orkans ausfallen zu lassen. Jüngst hat Bergkamen im Kreis Unna sich dazu entschlossen. "Eine Versorgung derjenigen Schüler*innen, die am Montag trotz deutlicher Hinweise zur Schule kommen, ist dennoch gewährleistet. Gleiches gilt für die OGS", heißt es in einer Mitteilung der Stadt Bergkamen.

Orkan in NRW: Stürmisches Wetter ist nach Orkantief längst nicht vorbei

Update, Samstag (8. Februar), 10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass es mit dem Orkantief in der Nacht von Sonntag auf Montag längst nicht vorbei ist mit dem stürmischen Wetter. "Auch nachfolgend, zumindest bis in den Dienstag (11. Februar) hinein, sind Sturmböen (etwa 90 km/h) wahrscheinlich, in Verbindung mit Gewittern auch schwere Sturmböen (etwa 100 km/h) sowie einzelne orkanartige Böen (etwa 120 km/h)."

Update, Samstag (8. Februar), 8.50 Uhr: Nicht nur heftige Winde und Sturmböen bringt Orkantief "Sabine" am Sonntag (9. Februar) und Montag nach Nordrhein-Westfalen. Auch heftige Gewitter sind laut einer Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) möglich. Die Gewitter sollen mit kräftigem, schauerartig verstärktem Regen einhergehen. In der Nacht zu Montag soll sogar vorübergehend Starkregen geben (um 20 Liter pro Quadratmeter) in kurzer Zeit über NRW niedergehen.

Orkan erreicht NRW gegen 16 Uhr: heftiger Wind im Anmarsch!

Update, Samstag (8. Februar), 8.22 Uhr: Inzwischen liegen ungefähre Daten vor, wann das Orkantief welche Region in Deutschland erreicht. Im Nordenwesten der Republik soll es bereits am Sonntagmittag gegen 12 Uhr losgehen, in NRW wird Orkantief "Sabine" dann gegen 16 Uhr erwartet. Das Tief zieht weiter in Richtung Süden, erreicht gegen 20 Uhr den mittleren Süden und gegen 2 Uhr am Montagmorgen das südliche Deutschland.

In NRW soll der Spuk am Montag (10. Februar) gegen 6 Uhr vorbei sein. Aber Vorsicht! In den Stunden und Tagen danach bleibt es im Westen sehr windig. Gut möglich, dass angeknackste Äste oder lose Dachziegel auch Tage später noch zu Boden krachen und höchst gefährlich werden können.

Update, Freitag (7. Februar), 20 Uhr: Auch bei der Deutschen Bahn laufen die Sturm-Vorbereitungen auf Hochtouren. "Wir verstärken in allen Bereichen und bereiten uns auf 'Sabine' vor", so eine Bahnsprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). So werde das Personal in den Leitstellen und Betriebszentralen erhöht, Schichtpläne würden angepasst.

Orkan trifft auf NRW: Deutsche Bahn trifft Sturm-Vorkehrungen

Bei der Bahn werden auch für den Fall, dass Bäume auf Schienen fallen, Vorkehrungen getroffen. Das Augenmerk liege darauf, die Strecken so schnell es geht wieder befahrbar zu machen, teilte die Bahn weiter mit. Im Ernstfall räumten die Mitarbeiter vor Ort mit Spezialgeräten die Gleise frei und reparierten Technik und Oberleitungen. Häufigste Folge von Unwettern bei der Bahn seien Schäden an den Oberleitungen.

Wegen Orkan "Sabine": DB Regio NRW rät von Reisen ab

Die DB Regio NRW empfiehlt Reisenden, die von Sonntag bis Dienstag eine Fahrt geplant haben, diese wenn möglich auf einen anderen Tag zu verschieben.

Update, Freitag (7. Februar), 17.50 Uhr: NRW und das Ruhrgebiet bereiten sich weiter auf den bevorstehenden Orkan vor. In einigen Städten wird wegen Orkan "Sabine" der reguläre Schulunterricht ausfallen. So bleiben unter anderem die Schulen in Essen, Gelsenkirchen und Neuss am Montagmorgen (10. Februar) geschlossen.

Wegen Orkan "Sabine": Schulen in NRW bleiben teilweise geschlossen

"Wegen der zu erwartenden Wetterlage wird am Montag kein Unterricht an den Neusser Schulen stattfinden", teilte die Stadt Neuss am Freitag auf ihrer Homepage mit. Unter den erwarteten Umständen könne keine sichere Erreichbarkeit von Schulen garantiert werden. Erst am Dienstag (11. Februar) soll der Unterricht weitergehen.

In Städten wie Dortmund oder Bochum steht es den Eltern frei, selbst zu entscheiden, ob sie den Schulweg ihrer Kinder für ausreichend sicher halten. Bei extremen Wetterlagen können Eltern entscheiden, ihr Kind nicht in die Schule zu schicken. "In diesem Fall ist die Schule von den Eltern umgehend zu informieren", teilt das NRW-Schulministerium mit.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Orkanböen von bis zu 120 km/h in NRW

Update, Freitag (7. Februar), 16.45 Uhr: Für einige Städte im Ruhrgebiet hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) nun eine Warnung herausgegeben. Diese Orte sind von möglichen Orkanböen mit bis zu 120 Kilometern in der Stunde betroffen:

  • Gelsenkirchen
  • Essen
  • Herne
  • Duisburg
  • Hamm
  • Bochum
  • Dortmund

Die Warnung für den drohenden Orkan in NRW gilt von Sonntag (9. Februar), ab 16 Uhr bis voraussichtlich Montag (10. Februar), 6 Uhr.

Wetter-Warnung: Städte im Ruhrgebiet bereiten sich auf Orkan vor

Update, Freitag (7. Februar), 13.37 Uhr: Erste Städte im Ruhrgebiet bereiten sich auf die stürmische Nacht von Sonntag auf Montag vor. Die Stadt Kamen (Kreis Unna) hat am Freitag per Pressemitteilung mitgeteilt, dass der Bauhof seinen Dienst in der möglichen Orkan-Nacht ausbaut. "Die Stadt Kamen bittet alle Bürgerinnen und Bürger, sich während des Unwetters in Sicherheit aufzuhalten. Ungeschützte Orte wie Parks und Wälder sollten gemieden werden", heißt es in der Mitteilung.

Und weiter: "Zudem wird vor herumfliegenden Dachziegeln und umgestürzten Bäumen oder Baugerüsten gewarnt. Außerdem sollten bewegliche Gegenstände wie Gartenmöbel, Mülltonnen und Fahrräder gesichert werden. Auch im Straßenverkehr ist erhöhte Vorsicht geboten."

Deutscher Wetterdienst warnt vor Orkan in NRW: "Eindrückliche Vorhersagekarten"

Update, Freitag (7. Februar), 9.07 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst schreibt im Zusammenhang mit dem drohenden Orkan am Wochenende in NRW von "eindrücklichen Vorhersagekarten". Die heftigen Winde sollen gegen 1 Uhr am frühen Montagmorgen (10. Februar) das Ruhrgebiet erreichen. Dann können in Bochum, Dortmund, Essen oder Duisburg Windgeschwindigkeiten von zum Teil bis zu 150 km/h erreicht werden, zeigen Karten von Kachelmannwetter.de.

Das soll aber nur sehr vereinzelt der Fall sein. Die verschiedenen Modelle seien sich noch nicht einig, heißt es dazu vom Deutschen Wetterdienst. Für die stärksten Böen werde derzeit mit den Windstärken 9 bis 12 gerechnet, also bis zu 120 km/h. Fahrt nimmt der Wind am Sonntag aber schon in den Morgenstunden auf und erreicht seinen Höhepunkt dann zum Wechsel von Sonntag auf Montag. Auch in den Tagen darauf soll es sehr windig bleiben.

Erstmeldung, Donnerstag (6. Februar), 17.45 Uhr: Knapp ein Jahr ist es her, dass im März 2019 Sturmtief "Eberhard" übers Land zog und weite Teile Nordrhein-Westfalens und des Ruhrgebiets verwüstete. In etlichen Großstädten wie Dortmund oder Bochum wurden Bäume entwurzelt und parkende Autos zerstört. Jetzt droht dem bevölkerungsreichsten Bundesland das nächste Wetter-Unglück.

Wetter in NRW: Orkantief Sabine zieht am Wochenende auf

Bereits seit Donnerstag (6. Februar) warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) auf seiner offiziellen Twitter-Seite vor dem Orkantief, das voraussichtlich den harmlosen Namen "Sabine" tragen wird. "Achtung, schwerer Sturm ab Sonntag! Das Sturmfeld eines Orkantiefs vor der Küste Norwegens erfasst ab Sonntag ganz Deutschland mit Höhepunkt in der Nacht zum Montag!", heißt es. 

Dazu veröffentlichte der DWD eine hilfreiche Wetterkarte, in der genau aufgezeigt ist, welche Bereiche in Deutschland zu welcher Uhrzeit besonders stark betroffen sind. 

Wetter in NRW: Orkantief Sabine schlägt am Sonntagabend zu

In NRW kommt das Orkantief gegen Sonntagnachmittag an. Im Laufe des Tages wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zunehmend bewölkter, später setzt dann Regen ein. Die Temperaturen werden am Sonntag zwischen 11 und 14 Grad liegen, also deutlich milder ausfallen als unter der Woche. 

In höheren Lagen von NRW kann es mit acht Grad etwas kühler werden. Dazu kann der Wind dort stärker ausfallen, vor allem in sogenannten exponierten Lagen wie Felsvorsprüngen oder Hügeln. Grundsätzlich sollte in NRW laut Angaben des DWDs mit orkanartigen Stürmen von bis zu 110 km/h gerechnet werden. Im Bergland sind sogar 120 km/h möglich.

Wetter in NRW: Orkantief Sabine erreicht Höhepunkt in der Nacht

In der Nacht zu Montag (10. Februar) wird "Sabine" zunehmend an Kraft gewinnen. Statt Regen ist dann mit Schauern und teils kräftigem Regen zu rechnen. Die Temperaturen sinken in NRW auf etwa sechs Grad. Vereinzelte Gewitter sind nicht auszuschließen. 

Seinen Höhepunkt erreicht das Orkantief laut DWD gegen Mitternacht. Dann ist vielerorts mit schwerem Sturm zu rechnen, teilweise sogar mit orkanartigen Böen. 

Sturmtief Sabine klingt in NRW erst am Montag ab

Bis zum Montagmorgen ist in NRW keine Besserung in Sicht. Erst gegen Abend ist mit einem Nachlassen des Sturms zu rechnen. Im Süden von Deutschland und an der Küste bleibt es jedoch weiterhin ungemütlich. Dort lässt der Sturm im Gegensatz zu NRW erst am Dienstag nach.

Im Laufe der kommenden Woche ist weiterhin mit stürmischem Wetter zu rechnen. Auch wenn nach Montag das Schlimmste zumindest in NRW überstanden ist, bleibt es ungemütlich.

Twitter Orkantief Sabine

Eberhard und Kyrill sorgten in NRW für Verwüstung

Orkantief "Sabine" ist nicht das erste drastische Wetter-Phänomen, das über Nordrhein-Westfalen hinwegzieht.Im vergangenen Jahr sorgte etwa das Sturmtief "Eberhard" in weiten Teilen von NRW für Verwüstung. In Großstädten wie Dortmund und Bochum gab es hunderte Feuerwehreinsätze, Bäume wurden entwurzelt und Autos zerstört.

Anfang 2007 zog der bislang heftigste Sturm aller Zeiten über NRW hinweg. "Kyrill" erreichte in seinen Spitzen rund 145 km/h und sorgte in NRW für Angst und Zerstörung. Viele Schulen gaben ihren Schülern und Schülerinnen damals sogar "Sturmfrei", um sie vor dem Unwetter zu schützen.mit dpa-Material

Wie drastisch "Sabine" wirklich wird, bleibt abzuwarten. Aktuell steht auch noch nicht fest, welche Teile von NRW besonders stark betroffen sein werden. Wir halten euch auf dem Laufenden.