Weiß oder matschig?

Wetter-Warnung in NRW: Es wird kalt und glatt – so stehen die Chancen auf Schnee

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In Teilen von NRW könnte es in der kommenden Woche schneien.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Wetter-Warnung für NRW herausgegeben. Glätte und Frost könnten in der nächsten Woche viele Teile von NRW erreichen.

Nordrhein-Westfalen - Für viele wirkt es, als würde es von Winter zu Winter immer weniger Schnee geben. In einigen Teilen in NRW könnte es aber ab nächster Woche eine weiße Schneepracht geben. Das sagen zumindest die Frost- und Schneewarnungen.

Wetter in NRW: Wetter-Warnung vor Frost und Schnee - wo wird es weiß?

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet, kann es in Teilen von NRW ab Sonntag (3. Januar) zu Schneefall kommen. Außerdem gilt eine Frostwarnung ab Sonntag, 12 Uhr. Davon sind auch die Ruhrgebiets-Städte Dortmund, Bochum und Essen betroffen. Grund sind Temperaturen zwischen 0 und -4 Grad Celsius. Die aktuelle Frostwarnung gilt erstmal bis Montagmittag (4. Januar).

Doch nicht überall in NRW kann es in der kommenden Woche zu Schnee kommen. Denn die Schneefallgrenze liegt vorerst tagsüber bei 200 Metern. Bedeutet: Es kann in NRW von Schnee, über Schneeregen, bis hin zu einfachem Regen alles geben. Eine Schneegarantie gibt es leider nicht. (Mehr News zum Wetter in NRW auf RUHR24.de.).

Matsche oder weiße Schneedecke? So wird das Wetter in den nächsten Tagen in NRW

„Oberhalb von 200 bis 400 m vielerorts Ausbildung einer dünnen Nassschneedecke von 1 bis 5 cm“, heißt es vom DWD - und warnt zusätzlich vor überfrierender Nässe, nachdem es geregnet hat oder der Schnee geschmolzen ist. Wer bisher seine Winterreifen immer noch nicht aufgezogen hat, sollte dies also schnellstmöglich machen.

Grund für die ungenaue Wettervorhersage sei laut dem WDR die Luft. Sie sei noch nicht kalt genug, dass überall sicher Schnee fallen könnte. Durch die teilweise warme Luft würde es eher Matsch und Schneeregen geben, als eine dichte weiße Schneedecke.

Sauerland in NRW: Mehr Schnee - aber Achtung vor Ausflügen

Im Hochsauerland sei dagegen mit ein bis fünf Zentimetern Neuschnee zu rechnen. „Aber erst ab etwa 400 Metern bleibt der Schnee auch liegen“, sagte ein Sprecher des DWD gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Jedoch sollte man von einem Ausflug ins Sauerland oder andere nah liegende Skigebiete aktuell absehen. Dort sind die Skigebiete und Orte wie Winterberg und Olsberg mittlerweile von der Polizei abgeriegelt worden. Grund dafür sind zu viele Tagestouristen, die in den Schnee fahren wollen und dabei die Region überfluten.

Bei weiß gepuderten Tannen stauen sich die Autos Kilometer lang vor Winterberg im Sauerland. Die Polizei hat mittlerweile mehrere Straßen gesperrt.

NRW: Warnung vor Schnee und Frost - Experten sagen „es wird kälter“

Wie Security-Mitarbeiter und die Polizei berichten, halten sich viele Menschen bei solchen Schnee-Ausflügen nicht unbedingt an die Corona-Schutzmaßnahmen. Deswegen breitete die Stadt Winterberg auch die Maskenpflicht auf das gesamte Stadtgebiet aus.

Auch in der Nacht zu Dienstag (5. Januar) bleibt es weiter bewölkt. Dann soll weiterhin die Schneefallgrenze von 200 Metern gelten. Laut Andreas Wagner vom ARD-Wetterzentrum soll es im Laufe der Woche aber immer kälter werden. Die Chance, dass Schnee in der Eifel, dem Sauerland oder dem Bergischen Land fällt, wird immer größer.

Video: 3-Tage-Vorhersage: Neue Schneefälle! Aufpassen im Berufsverkehr!

„So eine richtige Winterlandschaft mit 20 Zentimeter Schnee - wie wir sie vor einem Jahrzehnt hatten - wird es wohl nirgends geben“, so der ARD-Wetterexperte gegenüber dem WDR.

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