Nachfolge von Hendrik Wüst

Gebürtige Dortmunderin ist neue NRW-Verkehrsministerin – so denkt sie über das Stau-Problem

Hendrik Wüst (CDU) hat die Nachfolge von Armin Laschet als Ministerpräsident von NRW angetreten. Sein Amt als Landesverkehrsminister übernimmt jetzt eine Frau aus Dortmund.

Dortmund – Erst wird mit Bärbel Bas eine Duisburgerin zur Bundestagspräsidentin gewählt, am Donnerstagmorgen (27. Oktober) ist eine aus Dortmund stammende Politikerin zur Landesverkehrsministerin von NRW ernannt worden. Damit ist Ina Brandes (44, CDU) die Nachfolgerin von Hendrik Wüst. Doch wer ist die Frau?

NameIna Brandes (44)
AmtNRW-Verkehrsministerin
GeburtsortDortmund

Hendrik Wüst ernennt Ina Brandes aus Dortmund als neue NRW-Verkehrsministerin

Ina Brandes ist 44 Jahre alt und kommt gebürtig aus Dortmund. Seit Ende 2011 lebt sie mit ihrem Ehemann Kristian Tangermann (45) in Seebergen bei Bremen. Er ist dort Bürgermeister der Gemeinde Lilienthal.

Brandes ist langjähriges CDU-Mitglied, gilt als renommierte Baumanagerin und war zehn Jahre lang Sprecherin der Geschäftsführung des Ingenieurs-Dienstleisters Sweco aus Schweden. Zuletzt arbeitete sie als Unternehmensberaterin und Aufsichtsrätin (alle Nachrichten aus NRW auf RUHR24 lesen).

Hendrik Wüst hat Ina Brandes aus Dortmund zur neuen NRW-Verkehrsministerin ernannt.

In NRW gilt Ina Brandes indes als neues Gesicht. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, der ein kurioses Hobby pflegt, hat sie am Donnerstagmorgen als seine Nachfolgerin ernannt. Auch die anderen Minister sind vor der ersten Kabinettssitzung in Düsseldorf ernannt worden. Weitere Überraschungen gab es hier jedoch nicht.

Ina Brandes: Neue NRW-Verkehrsministerin ist meistens zu Fuß unterwegs

Brandes sagte in einem ersten Pressestatement am Nachmittag in Düsseldorf, dass der Ruf nach NRW eher überraschend gekommen sei. „Hendrik Wüst hat mich vorgestern angerufen und mich gefragt, ob ich das machen wollen würde. Und dann habe ich gesagt: Selbstverständlich, das wäre mir eine große Ehre.“

Dass sie das Stau-Problem auf den Autobahnen in NRW rasch in Griff bekommen werde, wollte sie aber noch nicht versprechen. „Es gibt dafür keine schnellen Antworten und keine schnellen Lösungen“. Der beim Verkehr in NRW eingeschlagene Weg sei richtig. Jetzt sei es wichtig, alle Verkehrsmittel zu stärken.

Ina Brandes selbst ist meistens zu Fuß unterwegs, fahre aber auch viel Fahrrad, sagte sie. Künftig wohl meistens in Düsseldorf. Denn dorthin will die neue Verkehrsministerin NRWs jetzt ihren Erstwohnsitz verlegen.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa (2); Collage: RUHR24

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