Wetter im April

Wetter: Unwetter und Dauerregen in NRW – Steigen nun wieder die Pegel?

Der Deutsche Wetterdienst sagt Dauerregen in NRW voraus. RUHR24 hat dabei auch die Flusspegel im Blick.

NRW – Das aktuelle Wetter beschäftigt nach wie vor viele Menschen in NRW. Erst der Wintereinbruch zum Monatswechsel, dann teils starke Sturmböen, die über das Land fegten. Auch in den kommenden Tagen ist eher mit ungemütlichem Wetter zu rechnen – Dauerregen und Sturm begleitet die Menschen in den kommenden Tagen. Lässt der Regen vielleicht sogar die Flusspegel in NRW ansteigen?

BundeslandNRW
LandeshauptstadtDüsseldorf
ThemaWetter im April

NRW: Wetter bleibt regnerisch und stürmisch – Flusspegel sind vorerst nicht in Gefahr

RUHR24 hat beim Deutschen Wetterdienst (DWD) angefragt, wie das aktuelle NRW-Wetter im April einzuschätzen ist. Dabei im Fokus: die Warnung des DWD vor Dauerregen für Städte im Ruhrgebiet. „Wir erwarten bis in die Nacht zum Mittwoch (6. April) für Teile des Bergischen Landes bis zum Westerwald 35 bis 45 Liter pro Quadratmeter Regen, aber auch angrenzend sind 20 bis 30 Liter in dieser Zeit möglich“, sagt Jan Kärger, Meteorologe des DWD in Essen, gegenüber RUHR24.

Dies sei aber eine eher „gewöhnliche Dauerregenlage“. Am Mittwoch soll es kurzzeitig aufhören zu regnen, bevor eine weitere regnerische und stürmische Phase ab der Nacht zum Donnerstag NRW erreicht. Wie viel Regen nach Mittwoch an Rhein und Ruhr niederprasselt, lasse sich aber noch nicht sagen, so Kärger.

Wie sieht es mit den Flusspegeln in NRW aus? Droht der eine oder andere Fluss nach dem Dauerregen über die Ufer zu treten? Laut Angaben des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) gibt es derzeit keine Flusspegel, die Gefahren ausstrahlen. Dennoch besteht für vier Gewässer (Stand: 5. April, 9 Uhr) in NRW ein Hochwasserrisiko.

NRW: Dauerregen prasselt an Rhein und Ruhr nieder – Vier Flüsse mit erhöhten Pegeln

Laut Angaben des LANUV bestehen am Dienstag (5. April) für vier Gewässer Hochwasserrisiken. Betroffen ist die Beke, Ellerbach, Düssel und Schwalm. An allen vier genannten Gewässer ist der gemessene Pegelstand höher als der Mittelwert des vergangenen Jahres. Es ist aber noch einmal zu betonen, dass derzeit für kein Gewässer eine Gefahrenmeldung vorliegt (Stand: 5. April, 9 Uhr).

Derzeit gibt es keine Hochwassergefahr in NRW.

Für Jan Kärger vom Deutschen Wetterdienst steht fest: „Der Aprilstart war dieses Jahr deutlich zu kalt. Zwar schaffen wir ab morgen (Mittwoch, 6. April, Anm. d. Red) wieder zweistellige Höchstwerte, bei dem ganzen Regen und Wind fühlt sich das aber auch für die Wenigsten frühlingshaft an.“

Einen kleinen Hoffnungsschimmer hat der Meteorologe dennoch: Ab Sonntag soll der Hochdruckeinfluss wieder zunehmen, sodass sich dann die Sonne wieder häufiger blicken lässt. „Wie nachhaltig dieses Hochdruckgebiet ist, lässt sich allerdings noch nicht abschätzen“, so Kärger abschließend.

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