Erneut viel Regen

Unwetterchaos im Ruhrgebiet: Grund für die Überflutung auf A42 gefunden

Am Donnerstag (8. Juli) kam es zu einem schweren Unwetter über dem Ruhrgebiet in NRW. Eine Autobahn musste zeitweise wegen Überflutung gesperrt werden.

Update, Freitag (9. Juli), 8.30 Uhr: Dortmund – Eigentlich ist man an der Autobahn auf Starkregen-Ereignisse vorbereitet. Dennoch kam es am Donnerstag (8. Juli) zu einer Sperrung der A42 wegen Überflutung. Das hatte einen Grund. Laut WAZ, die sich auf Informationen der Polizei NRW beruft, habe es eine defekte Pumpenanlage im Bereich zwischen dem Kreuz Herne und Abfahrt Gelsenkirchen-Bismarck gegeben.

Unwetter in NRW: A42 überflutet - defekte Pumpenanlage als Grund

Eine solche Pumpenanlage soll eigentlich dafür sorgen, dass eine Autobahn bei Starkregen befahrbar bleibt. Auch auf der A43 hat es am Donnerstag Probleme mit Überflutung gegeben.

Die überschwemmte A42 bei Herne

In Bochum und Herne mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Kurios: Obwohl es auf der A42 bei Gelsenkirchen zu einer Überflutung kam, wurde die Stadt selbst weitestgehend vom Unwetter verschont.

Update, Donnerstag (8. Juli), 22.29 Uhr: Dortmund – Inzwischen ist auch die Sperrung auf der A42 wieder aufgehoben.

Update, Donnerstag (8. Juli), 20.10 Uhr: Das Unwetter hat NRW weiter im Griff: Laut WDR Verkehr bleibt die A42 (Dortmund Richtung Kamp-Lintfort) zwischen Herne-Wanne und Gelsenkirchen-Bismarck wegen der Überflutungen noch bis voraussichtlich 22 Uhr gesperrt. Aktuell staut es sich ab dem Kreuz Herne auf drei Kilometern.

Unwetter im Ruhrgebiet: A42 bis zum späten Abend teilweise gesperrt

Auf der A43 ist die Sperrung inzwischen aufgehoben. Zwischen Herne-Eickel und Recklinghausen-Hochlarmark kommt es in Fahrtrichtung Recklinghausen aber noch zu Beeinträchtigungen durch Aquaplaning.

Update, Donnerstag (8. Juli), 19.29 Uhr: Auf der A42 ist die Sperrung zwischen Gelsenkirchen-Bismarck und dem Kreuz Herne in Fahrtrichtung Dortmund wieder aufgehoben. Der Verkehr wird hier einspurig über den Seitenstreifen geleitet. In Fahrtrichtung Kamp-Lintfort ist die Strecke weiterhin gesperrt.

Update, Donnerstag (8. Juli), 19.18 Uhr: Die A42 ist zwischen dem Kreuz Herne und Gelsenkirchen-Bismarck in beiden Richtungen gesperrt, weil die Fahrbahn überflutet ist. Auch auf der A43 zwischen Bochum-Riemke und Recklinghausen-Hochlarmark geht wegen Überflutung in beiden Richtungen nichts. Das berichtet WDR Verkehr.

Unwetter im Ruhrgebiet: A42 und A43 in beiden Richtungen wegen Überflutung gesperrt

Laut Polizei seien nach dem starken Regen auch im Bereich Herne und Bochum Straßen streckenweise nicht befahrbar.

Update, Donnerstag (8. Juli), 18 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetter-Warnstufe für die Städte Dortmund, Herne, Essen, Bochum und Gelsenkirchen auf 3 von 4 erhöht. Es besteht die Gefahr des Auftretens von schweren Gewittern. Die amtliche Unwetterwarnung gilt zunächst bis 19 Uhr.

Update, Donnerstag (8. Juli), 15.40 Uhr: In NRW und dem Ruhrgebiet kommt am Donnerstagnachmittag wieder richtig was vom Himmel runter. Der Deutsche Wetterdienst hat gleich für mehrere Städte im Ruhrgebiet eine aktuelle Warnung wegen starkem Gewitter (Stufe 2 von 4) herausgegeben. Das Unwetter betrifft demnach folgende Städte:

  • Dortmund,
  • Herne,
  • Essen,
  • Bochum,
  • Hamm,
  • Gelsenkirchen.

Ursprungsmeldung, Donnerstag (8. Juli), 13 Uhr: Am vergangenen Wochenende suchte ein schweres Unwetter Dortmund und den Kreis Unna in NRW heim. Besonders die Stadt Fröndenberg wurde bei den Gewittern in Mitleidenschaft gezogen. Dort gab es eine Gefahrenlage, die bis zu 55 Stunden angedauert hat.

Jetzt müssen sich Teile von NRW erneut auf ein Unwetter am Donnerstag (8. Juli) einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet, dass von Südwesten her eine feuchte und zu Gewittern neigende Luft heranzieht (alle News zum Wetter bei RUHR24).

Unwetter heute und Freitag in NRW: Gewitter und Starkregen möglich

Am Nachmittag und Abend könne es gebietsweise Gewitter geben. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass es zu Starkregen mit einem Niederschlag von 30 bis 60 Litern pro Quadratmeter kommen kann. Zudem könne es durch das Unwetter auch zu stürmischen Böen kommen.

In der Nacht zu Freitag (9. Juli) nimmt die Gefahr von Gewittern und Regen ab. Am Freitagmorgen können Unwetter allerdings in der Region rund um die Weser im Osten von NRW noch einmal aufflammen.

Unwetter heute und Freitag in NRW: DWD warnt gar vor möglichen Überflutungen wie in Fröndenberg

Der DWD warnt am Freitag (9. Juli) vor extremen Unwettern mit Niederschlag von 25 bis 70 Litern pro Quadratmetern und Gewitter. Es könne zudem zu einer Gefahr der Überflutung kommen.

Wo genau Unwetter mit Gewitter und Starkregen stattfindet, sei stets schwer vorherzusagen. Zudem bestehe auch die Möglichkeit, dass sich das Unwetter glimpflich entwickelt, so der DWD.

Rubriklistenbild: © Arnulf Stoffel/dpa

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