Polizei NRW ermittelt

NRW: Rennradfahrer stirbt nach Horror-Sturz – Zeugen machen schlimme Beobachtung

Bei einem schweren Unfall in Nordrhein-Westfalen ist am Samstag (20. November) ein Rennradfahrer getötet worden. Zeugen belasteten gegenüber der Polizei die Autofahrerin.

Mettmann/Wuppertal – Das Rennrad liegt im Feld, die Beleuchtung brennt noch: Nach einem schweren Unfall in Langenfeld bei Düsseldorf (NRW) ist am Wochenende ein Rennradfahrer (39) gestorben. Die Polizei hat erste Hinweise, dass die beteiligte Autofahrerin (62) aus Hilden womöglich zu schnell gefahren sein könnte.

Tödlicher Unfall in NRW: Rennradfahrer aus Wuppertal durch die Luft geschleudert

Der Mann aus Wuppertal war mit seinem Fahrrad gegen 6 Uhr auf einer Landstraße bei Langenfeld unterwegs. In Höhe eines Autohauses erfasste plötzlich eine Autofahrerin den Mann. Der Aufprall muss heftig gewesen sein: „Der Wuppertaler wurde durch die Wucht der Kollision mehrere Meter durch die Luft geschleudert, ehe er zu Boden stürzte“, berichtet die Polizei Mettmann.

Der Rennradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Zeugen kümmerten sich sofort um ihn und riefen den Rettungsdienst. Sanitäter behandelte den Mann, der zu diesem Zeitpunkt noch ansprechbar war, und brachten ihn dann in ein Krankenhaus (alle News zu Unfällen in NRW bei RUHR24 lesen).

Das Rennrad des Wuppertalers blieb neben der Straße liegen.

Unfall mit Fahrrad in Mettmann: Rennradfahrer stirbt – Zeugen belasten Autofahrerin

Einige Stunden später die traurige Nachricht: Der Mann war seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Autofahrerin blieb unverletzt, erlitt laut der Polizei jedoch einen Schock.

Wie genau es zu dem tödlichen Unfall kam, ist noch unklar. Erste Zeugenaussagen belasten jedoch die Autofahrerin. Gegenüber der Polizei sagten sie, die Frau sei mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Einer will sogar gesehen haben, dass die Frau Schlangenlinien gefahren sei. Ein Alkoholtest bei der Frau verlief jedoch negativ.

Tödlicher Unfall in NRW: Radfahrer in Mettmann trug einen Helm

Der Rennradfahrer hatte sich offenbar bereits bestmöglich geschützt: „Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte der Rennradfahrer seine Fahrradlichter eingeschaltet, zudem hatte der Mann einen Helm getragen.“

Die Kreispolizei Mettmann ermittelt nun zu dem tödlichen Unfall. Weitere Zeugen sollen sich unter 02173/288 6310 melden.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildebrand/DPA, Polizei Mettmann; Collage: RUHR24

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