Auf Bundesstraße

Massen-Unfall in NRW fordert einen Toten – viele weitere Verletzte

Schwerer Unfall auf Bundesstraße in Bocholt
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Nach einem schweren Unfall in NRW gab es mehrere Verletzte. Ein Mann verstarb.

Ein Horror-Unfall hat sich am Freitagabend auf einer Bundesstraße in NRW ereignet. Ein Autofahrer kam ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt.

Bocholt – In Bocholt in Nordrhein-Westfalen hat es am Freitag (22. Oktober) um 18.30 Uhr eine schwere Massenkarambolage gegeben. Mehrere Autos seien nach Angaben von Polizei und Feuerwehr an dem Unfall beteiligt gewesen. Die Bundesstraße B67 war für acht Stunden gesperrt.

StadtBocholt
Einwohner71.061 (31. Dez. 2020)
Fläche119,4 km²

Massencrash auf Bundesstraße in NRW: Mann aus dem Kreis Unna stirbt

Auslöser für den Massencrash soll eine Kollision zwischen zwei sich entgegenkommenden Autos gewesen sein. Die beiden Fahrzeuge seien auf der B67 im Bereich der Abfahrt Fachhochschule ineinander gekracht.

Der Unfall löste eine Kettenreaktion aus. Nachfolgende Autos seien daraufhin mit den ersten beiden Autos zusammengestoßen. Wie die Polizei mitteilt, sollen insgesamt sechs Autos an dem Unfall beteiligt gewesen sein (weitere Nachrichten zu Unfällen in NRW bei RUHR24).

Nach einem schweren Unfall in NRW gab es mehrere Verletzte. Ein Mann verstarb.

Besonders tragisch endete dieser für einen 60-jährigen Mann aus dem Kreis Unna. Er wurde so stark verletzt, dass er kurze Zeit später im Krankenhaus Bocholt verstarb. Weitere Unfallbeteiligte seien außerdem teilweise schwer verletzt und zur Behandlung in umliegende Kliniken gebracht worden. Zu Geschlecht und Alter der Verletzten konnte ein Polizeisprecher am Samstagmorgen (23. Oktober) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA) zunächst keine Angaben machen.

Schwerer Unfall mit sechs Autos in NRW – Ursache bislang unklar

Wie es zu dem verheerenden Massen-Unfall kommen konnte, ist bislang unklar. Nach Darstellung der Feuerwehr stießen die Wagen aus ungeklärter Ursache auf einer Länge von rund 200 Metern auf der Bundesstraße zusammen. Ein Sachverständiger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Münster hinzugezogen und alle beteiligten Autos sichergestellt.

Insgesamt waren den Angaben zufolge rund 90 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst am Abend und in der Nacht im Einsatz. Die Fahrbahn der B67 war von 18.30 bis 4.40 Uhr voll gesperrt. Wie die Polizei mitteilt, ist die Sperrung mittlerweile wieder aufgehoben und die Fahrbahn freigegeben.

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