Opfer schwebt in Lebensgefahr

NRW: 16-Jähriger nach Bluttat in U-Bahn festgenommen

In NRW kam es in der Nacht zu Karfreitag zu einer lebensgefährlichen Attacke. Das Opfer schwebt noch immer in Lebensgefahr.

Düsseldorf – In der Nacht zu Karfreitag (15. April) kam es in NRW zu einem heftigen Streit zwischen zwei Gruppen in einer U-Bahn. Dabei wurde ein 18-Jähriger lebensgefährlich verletzt, er soll noch immer in Lebensgefahr schweben.

NRW: Zwei Gruppen gehen in U-Bahn aufeinander los – 18-Jähriger wird lebensgefährlich verletzt

Wie die Polizei mitteilt, soll sich der Streit in der U-Bahn-Linie U79 in Düsseldorf zugetragen haben. Demnach sollen zwei Gruppen junger Leute in der Bahn aus bisher ungeklärten Gründen aufeinander losgegangen sein. Bei der handfesten Schlägerei wurde ein 18-Jähriger mit mehreren Stichen im Bauchraum lebensgefährlich verletzt (mehr News aus NRW bei RUHR24).

An der Haltestelle Lohausen soll die Tätergruppe in unbekannte Richtung geflohen sein. Der verletzte Teenager musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Wie die Rheinische Post berichtet, soll der 18-Jährige noch immer in Lebensgefahr schweben.

NRW: 16-Jähriger nach Bluttat in Düsseldorf festgenommen

Die eingeschaltete Mordkommission konnte bereits einen Verdächtigen am späten Abend des Karfreitags festnehmen, wie die Zeitung weiter berichtet. Demnach sei ein 16-Jähriger in der Wohnung seiner Eltern festgenommen worden. Aktuell befindet sich der Verdächtige in einer von einem Richter angeordneten Untersuchungshaft.

Den Angaben der Zeitung zufolge sollen die Gruppen zuvor auf dem Weg in die Düsseldorfer Altstadt gewesen sein. Dort kommt es immer wieder zu teils lebensgefährlichen Auseinandersetzungen. Daher erließ die NRW-Stadt ein Waffenverbot in der Düsseldorfer Altstadt.

Rubriklistenbild: © Olaf Döring/Imago

Mehr zum Thema