Maßnahme gilt ab 9. Juli

Kampf gegen Varianten des Virus – NRW führt neue Testpflicht für Arbeitnehmer ein

Laumann bei einer PK
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NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bei der Pressekonferenz am Mittwoch (7. Juli).

In Nordrhein-Westfalen gibt ab Freitag eine neue Testpflicht für Arbeitnehmer, die aus dem Urlaub zurückkehren. Sie soll die Ausbreitung gefährlicher Virusvarianten verhindern.

Düsseldorf – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat am Mittwochnachmittag massive Lockerungen der Corona-Regeln angekündigt. Ab Freitag (9. Juli) gilt in Nordrhein-Westfalen eine neue Coronaschutzverordnung. Sie beinhaltet eine neue Inzidenzstufe – die Stufe 0. Doch nicht in allen Bereichen wird gelockert.

Corona in NRW: Laumann kündigt Testpflicht für Arbeitnehmer an – Geimpfte und Genesene ausgenommen

Denn für Arbeitnehmer gilt ab Freitag eine neue Testpflicht. Wer ab dem 1. Juli mindestens fünf Tage aufgrund von Urlaub oder ähnlichen Abwesenheiten nicht gearbeitet hat, muss nach der Rückkehr am ersten Tag am Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorweisen oder vor Ort einen Test durchführen.

Von der Regelung ausgenommen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Zudem gilt die Testpflicht nicht, wenn die Abwesenheiten aufgrund von Homeoffice oder Dienstreisen entstanden sind. Als Teil der neuen Coronaschutzverordnung gilt diese Regelung zunächst bis zum 5. August 2021.

Corona: Testpflicht für Arbeitnehmer in NRW – Sorge vor Virusvarianten während Urlaubssaison

Hintergrund der Testpflicht für Arbeitnehmer ist die Gefahr durch Virusvarianten, die besonders angesichts der nun anstehenden Reisen und Urlaube groß ist. Das NRW-Gesundheitsministerium will eine vierte Welle verhindern.

„Wir öffnen mit Augenmaß und haben ein Sicherheitsnetz gespannt, auf das wir im Falle steigender Inzidenzen zurückfallen. So können wir schnell auf einen Wiederanstieg der Infektionszahlen reagieren“, sagte Laumann zur neuen Coronaschutzverordnung.

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