Verkehr und Mobilität

Wegen Ferienende und Hochwasser droht Autofahrern jetzt nerviger Mega-Stau

Das gestiegene Verkehrsaufkommen wird für viele Brücken in NRW zum Problem
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Stau auf der Autobahn (Symbolfoto)

Nicht weniger als einen Verkehrskollaps erwartet der ADAC zum Ende der Ferien auf einer Autobahn in NRW. Schuld ist aber auch das Hochwasser.

Dortmund – Die einen wollen aus dem Urlaub nach Hause, die anderen von dort ins Büro: Für das Wochenende 14. und 15. August und die Tage nach dem Ferienende (Dienstag, 17. August) rechnet der ADAC auf einigen Strecken mit massiven Staus. Schuld sind mehr Berufspendler, aber auch die Hochwasserschäden in NRW.

Verkehr in NRW: ADAC rechnet mit Kollaps auf Autobahnen um Köln

Treffen wird der Kollaps laut einer Prognose des Automobilklubs vor allem den Autobahnring um Köln. „Durch die Hochwasserschäden und den zunehmenden Berufsverkehr wird das gesamte Autobahnnetz rund um Köln zum Nadelöhr“, wird Roman Suthold vom ADAC am Mittwoch (11. August) in einer Pressemitteilung zitiert.

Insbesondere der Süden von Köln sowie Teile von Bonn werden „stark betroffen“ sein, warnt der Verein – und erwartet Stau bis in die Städte hinein.

Staus nach den Ferien in NRW: A1 und A61 besonders betroffen

Grund sind Sperrungen nach dem Hochwasser im Rheinland. Diese Autobahn-Abschnitte sind besonders betroffen:

  • A1: Zwischen Dreieck Erfttal und der Anschlussstelle Hürth
  • A61: Zwischen Kreuzen Meckenheim und Kerpen

Dadurch seien auch die Ausweichrouten über andere Autobahnen bereits jetzt überlastet. Daher dürfte es zum Ende der Ferien und auch danach auch auf diesen Strecken besonders eng werden:

  • A3
  • A4
  • A555
  • A565

ADAC-Experte rät bei Stau: Im Homeoffice bleiben oder den ÖPNV nutzen

Aber was tun, um dem Stau in NRW zu entgehen? Am besten von zu Hause aus arbeiten, wenn es geht. Denn weil viele Arbeitnehmer nach Monaten im Homeoffice wieder ins Büro können, sind auch die Autobahnen wieder voller.

Zusammen mit gesperrten Autobahnen und Bahnstrecken sorgt das für massive Verkehrsprobleme. Der Tipp daher: Nach den Ferien lieber noch ein paar Tage im Homeoffice bleiben oder den ÖPNV nutzen – wenn die Deutsche Bahn nicht gerade bestreikt wird.

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