E-Mail an alle Schulen

NRW: Schulen im Corona-Lockdown – so soll der Schutz von Lehrern erhöht werden

NRW Schulministerin Yvonne Gebauer auf einer Pressekonferenz
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NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat eine Mail an alle Schulen des Landes geschickt.

Der Unterricht an den Schulen in NRW findet während des Corona-Lockdowns hauptsächlich auf Distanz statt – allerdings nicht für alle Lehrer. Das Bildungsministerium macht ihnen ein Versprechen.

NRW – Nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz hat das Kabinett des Landes Nordrhein-Westfalen über das weitere Vorgehen an den Schulen in NRW während des Corona-Lockdowns entschieden. Spätestens ab Mittwoch (13. Januar) soll der Unterricht für alle Jahrgangsstufen auf Distanz erfolgen. Für Schüler der Klassen eins bis sechs, die nicht zu Hause betreut werden können, wird es ein Betreuungsangebot angeben.

MinisteriumSchule und Bildung
LandNordrhein-Westfalen
HauptsitzDüsseldorf
BehördenleitungYvonne Gebauer (FDP)

Schulen in NRW: Lehrer erhalten während Corona-Lockdown täglich zwei FFP2-Masken

In einer Mail hat sich das Ministerium für Schule und Bildung an alle Schulen des Landes gewandt. In den nächsten Wochen und Monaten sei es die Aufgabe der gesamten Gesellschaft, das Infektionsgeschehen so gering wie möglich zu halten. „Aufgrund der unverändert angespannten und derzeit äußerst unsicheren allgemeinen Infektionslage werden daher auch die Schulen einen Beitrag zur Kontaktminderung leisten müssen“, werden die Entscheidungen darin begründet.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren, erhalten Lehrer, die für die Notbetreuungsangebote in den Schulen sind, zwei FFP2-Masken pro Tag. Entsprechende Gelder würden zur Verfügung gestellt, um das bis zu den Osterferien gewährleisten. Um die Verteilung der Schutzmasken werden sich die Schulträger kümmern (mehr News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24.de).

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Zudem können sich Lehrer, die in den Schulen sind, bis Ende Januar kostenlos auf Corona testen lassen. Das setzt allerdings voraus, dass die Lehrkräfte in „dieser Zeit tatsächlich einen Präsenzdienst in den Schulen leisten“. Für alle anderen Beschäftigten soll es von Februar bis zu Beginn der Osterferien die Möglichkeit zu sechs anlasslosen Tests geben (die Corona-Pandemie in NRW im Live-Ticker).

Schulen in NRW im Corona-Lockdown: Kein regulärer Unterricht während Notbetreuung

Grundsätzlich komme für die Aufsicht der Schüler der Klassen eins bis sechs, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung nach Rücksprache mit dem zuständigen Jugendamt vorliegen könnte, sonstiges schulisches Personal in Betracht. Gegebenenfalls könne laut Schulministerium aber auch ein Teil der Lehrkräfte eingesetzt werden.

Während der Notbetreuungsangebote findet in den Schulen in NRW kein regulärer Unterricht statt. Die Schüler nehmen, auch wenn sie sich in der Schule befinden, am Distanzunterricht ihrer jeweiligen Lerngruppe teil.

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