Schule startet am 18. August

40 Prozent Zuwanderer an NRW-Schulen – eine Stadt kommt auf 78 Prozent

Mit dem Schulstart beginnt auch die Zeit am Schreibtisch. Da Kinder besonders anfällig für Fehlbelastungen sind, sollten Eltern auf gesundes Sitzen achten.
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An Schulen in NRW fast jeder zweite Schüler eine Zuwanderungsgeschichte.

Die Schule startet am 18. August in NRW. Der Anteil der Zuwanderer liegt im Durchschnitt bei 40 Prozent – eine Schule im Bundesland ragt mit 78 Prozent heraus.

Düsseldorf – Zahlreiche Schüler in NRW* starten am Mittwoch (18. August) mit der Schule. Das Schuljahr 2020/2021 ist vor allen Dingen aufgrund der Corona-Krise in den Schlagzeilen geblieben. Es gibt aber auch noch eine andere, interessante Statistik, verrät RUHR24*.

BundeslandNRW
ThemaSchule und Schüler mit Zuwanderungshintergrund
Prozentualer Anteil39,4 Prozent

NRW: Circa 40 Prozent der Schüler an Schulen im Bundesland haben Zuwanderungsgeschichte

Denn insgesamt hat es nach Angaben des Statistischen Landesamtes NRW 950.000 Schüler mit einer Zuwanderungsgeschichte im Corona-Schuljahr* 2020/2021 gegeben. Das sind 39,4 Prozent. Die Zahl bezieht sich auf die Schüler, die an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in NRW der Schulpflicht nachgekommen sind – ausgeschlossen sind Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs.

Aber was ist mit Zuwanderungsgeschichte genau gemeint? In der Schulstatistik sind das Schüler, die im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind. Oder aber Schüler, bei denen mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und/oder deren Sprache in der Familie nicht Deutsch ist. Im Vergleich zum Schuljahr 2019/2020 ist der Anteil um 1,2 Prozent gestiegen (38,2 Prozent – 2019/2020) (alle News zu NRW* bei RUHR24).

NRW: Zwei Städte ragen in Sachen Schüler mit Migrationshintergrund heraus

In den Städten und Gemeinden Augustdorf (78,2 Prozent) in Ostwestfalen und Wesseling (63,3 Prozent) im Rhein-Erft-Kreis nördlich von Köln sind die Anteile am höchsten. In Niederkrüchten (4,4 Prozent) im Kreis Viersen am Niederrhein und Borgentreich (5,4 Prozent) im Kreis Höxter am niedrigsten.

In Schleswig-Holstein hat das neue Schuljahr bereits begonnen – mit Maske.

NRW: So sieht es in Dortmund, Essen, Düsseldorf oder Köln mit Schülern mit Zuwanderungshintergrund aus

Im Ruhrgebiet* – auf dem Gebiet des Regionalverbandes Ruhr (RVR) – und in Köln und Düsseldorf sieht es an den Schulen folgendermaßen aus:

  • Bochum – 39,5 Prozent
  • Bottrop – 44,7 Prozent
  • Dortmund – 47,8 Prozent
  • Duisburg – 56,1 Prozent
  • Essen – 45 Prozent
  • Gelsenkirchen – 54,3 Prozent
  • Hagen – 48,6 Prozent
  • Hamm – 46,5 Prozent
  • Herne – 50,1 Prozent
  • Mülheim an der Ruhr – 44,3 Prozent
  • Oberhausen – 42,7 Prozent
  • Kreis Ennepe-Ruhr – 35,7 Prozent
  • Kreis Recklinghausen – 32,6 Prozent
  • Kreis Unna – 36,7 Prozent
  • Kreis Wesel – 29,3 Prozent
  • Köln – 38,4 Prozent
  • Düsseldorf – 42,5 Prozent

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, unterscheiden sich die Anteile der Schüler je nach Schulform. So haben Hauptschulen einen Zuwanderer-Anteil von 62,5 Prozent im Corona-Schuljahr 2020/2021* gehabt.

Realschulen liegen bei 50,2 Prozent, Gesamtschulen bei 45,8 Prozent und Grundschulen bei 44,9 Prozent. An Gymnasien liegt der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte in NRW bei 32,1 Prozent. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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