Polizei ermittelt

Schild durchbohrt Auto im NRW – Zeugen sahen Unglück bereits kommen

Straßenschild durchbohrt Auto in Lüdenscheid
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Das Straßenschild durchbrach die Armatur und verfehlte die Fahrerin nur knapp.

In Lüdenscheid im Sauerland hat sich ein Straßenschild durch ein Auto gebohrt. Die erschrockene Fahrerin (70) verfehlte es dabei nur knapp.

Lüdenscheid – Eine Autofahrerin im Sauerland hat am Mittwochmorgen (24. August) wohl den Schreck ihres Lebens bekommen. Auf einer Hauptstraße in Lüdenscheid bohrte sich plötzlich ein Straßenschild durch ihr Auto. Zeugen zufolge lag das Schild bereits länger in der Nähe.

Schild durchbohrt Auto in Lüdenscheid: Fahrerin knapp verfehlt

Die Autofahrerin (70) fuhr gegen 8.30 Uhr auf der Schlittenbacher Straße in Lüdenscheid. Plötzlich stieß ein Schildermast durch den Radkasten ihres Autos, durchbohrte die Armaturen über dem Lenkrad, schrammte laut Polizei am Kopf der Fahrerin vorbei und hob das Dach an.

Die Frau blieb unverletzt. Der Unfall mit dem Straßenschild hätte auch anders ausgehen können, berichtet die Polizei Lüdenscheid: „Es fehlten nur Zentimeter und der Schildermast hätte den Kopf der Autofahrerin getroffen, die jedoch mit dem Schrecken davon kam.“ Bereits im März wurde ein Auto in Bochum von einer Schranke durchbohrt.

In Lüdenscheid hat ein Straßenschild ein Auto durchbohrt.

Polizei Lüdenscheid ermittelt nach gefährlichem Unfall mit Schild

Besonders kurios: Zeugen berichteten den Beamten nach dem gefährlichen Vorfall, dass das Schild bereits seit Wochen auf einem Gehweg in der Nähe gelegen habe. „Irgendjemand muss es dann auf die Querungshilfe getragen haben, von wo es ungefähr einen halben Meter auf die Fahrbahn ragte“, vermuten die Polizisten (alle News zu Unfällen und Verkehr in NRW auf RUHR24 lesen).

Die Beamten ermitteln nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Hinweise dazu, wie das Schild auf die Querungshilfe gekommen ist, nimmt die Polizei im Märkischen Kreis unter 02371/90 99 0 entgegen.

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