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NRW: Es gibt wieder mehr Feldhasen an Rhein und Ruhr

Rasender Feldhase
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Es gibt wieder mehr Feldhasen in NRW.

In NRW hoppeln wieder vermehrt Feldhasen. Dennoch bleibt ein banger Blick aufs Wetter.

Dortmund (DPA) – Der Bestand an Feldhasen hat sich dank des guten Wetters 2020 in Nordrhein-Westfalen erholt. Durchschnittlich 34 Feldhasen pro Quadratkilometer lebten im Frühjahr 2021 auf Wiesen und Feldern in NRW, wie der Landesjagdverband (LJV) am Freitag (8. April) mitteilte.

NRW: Feldhasenbestand erholt sich dank des guten Wetters wieder

Das sei einer der besten Werte seit Beginn der Zählungen 2001. Besonders häufig kommen die Tiere laut LJV in den Börde-Landschaften des Landes sowie im Münsterland, am Niederrhein und in Ostwestfalen vor. NRW sei mit rund 34 Tieren pro Quadratkilometer im Ländervergleich nah an der Spitze.

Mit den neuen Zahlen setze sich ein positiver Trend bei der Feldhasen-Population fort. Allerdings habe es weniger Zuwächse gegeben als noch im Vorjahr. Im Herbst 2021 hätten Jägerinnen und Jäger 17 Prozent mehr Feldhasen gezählt als im Frühjahr des gleichen Jahres, 2020 habe der Zuwachs noch bei mehr als 40 Prozent gelegen (mehr News aus NRW bei RUHR24)

Ein Feldhase sitzt auf einem Acker.

NRW: Zur Osterzeit werden viele Junghasen geboren – Blick aufs Wetter

Das liege zum Teil an Wetterkapriolen im vergangenen Jahr. 2020 gab es beispielsweise einen extrem warmen Sommer und „der kommt dem Steppentier Hase natürlich zugute“, sagte Andreas Schneider, Pressesprecher des LJV. Der April 2021 war laut Mitteilung hingegen der kälteste seit 40 Jahren, im Sommer folgten Stark- und Dauerregen.

Nasskaltes Wetter sei schlecht für Junghasen und mache sie anfällig für Krankheiten. Und gerade zur Osterzeit im März und April werden die ersten Junghasen geboren.