Jugendliche waren im Bus

NRW-Reisebus stürzt in Bayern mehrere Meter tief – viele Verletzte

Ein Reisebus aus NRW ist in Bayern verunglückt. 11 Personen wurden schwer verletzt.

Update, Samstag (26. Februar), 15.45 Uhr: Mittlerweile scheint klar zu sein, woher die verletzten Businsassen stammen. Mindestens ein Teil von ihnen stammt offenbar aus Münster: Die Stadt teilte am Samstag mit, dass mehrere ihrer Einwohner verletzt worden seien. „Meine Gedanken begleiten die Verletzten und deren Angehörige“, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU).

Laut der Polizei sollten die Angehörigen der Businsassen über die zuständigen Behörden dort verständigt werden.

Erstmeldung, Samstag (26. Februar), 12.56 Uhr: Ein Reisebus aus Nordrhein-Westfalen ist am Samstagmorgen (26. Februar) in Oberbayern verunglückt. Bei dem Unfall sind dutzende Menschen verletzt worden – elf davon schwer. Hubschrauber brachten die Unfallopfer in umliegende Krankenhäuser – glücklicherweise sei kein Mensch ums Leben gekommen, schreibt die DPA.

NRW: Reisebus verunfallt in Bayern – dutzende Verletzte, Hubschrauber im Einsatz

Der Bus mit insgesamt 61 Personen – darunter seien auch Jugendliche – war demnach gegen 7.30 Uhr am Ortsausgang von Inzell (Landkreis Traunstein) umgekippt. Neben den elf Schwerverletzten zählte die Feuerwehr 21 Personen mit leichten bis mittelschweren Verletzungen, die ebenfalls in Krankenhäuser gebracht wurden. 29 Personen wurden nicht oder nur minimal verletzt.

Der betroffene Reisebus stammt von einem Unternehmen aus NRW. Ob auch die Fahrgäste von dort kamen, ist aktuell noch unklar. Der Bus war laut Angaben der Feuerwehr auf dem Weg in den Skiurlaub in Kaprun, als das Unglück passierte.

In Bayern ist ein Reisebus auf dem Weg in den Skiurlaub verunglückt.

Reisebus aus NRW verunglückt in Bayern: Jugendliche sind unter den Unfallopfern

Nach ersten Informationen geht die Polizei von einem Unfall ohne Fremdeinwirkung aus. Der Bus sei von der Straße abgekommen und nach rechts eine mehrere Meter hohe Böschung hinunter gekippt. Dort blieb er auf der Seite liegen. Die Ermittlungen dauerten zunächst noch an.

Hunderte Rettungskräfte aus der Region und sechs Hubschrauber waren laut Feuerwehr vor Ort. Die Bundesstraße wurde vollständig gesperrt. Für die Bergung des Buses wurde ein schweres Gerät herangebracht.

Rubriklistenbild: © Kreisfeuerwehrverband Traunstein/DPA