250 Beamte im Einsatz

Große Razzia in NRW gegen Geldkuriere führt zu zwei Festnahmen

Im Kampf gegen die Aktivitäten einer Geldwäsche-Bande hat es am Mittwoch in NRW eine große Razzia gegeben. Auch im Ruhrgebiet wurden Objekte durchsucht.

Update, Mittwoch (27. Oktober), 15.01 Uhr: Essen – Inzwischen haben LKA, Staatsanwaltschaft Köln und das Zollfahndungsamt Essen weitere Informationen zur Razzia am Mittwochmorgen (27. Oktober) bekanntgegeben. Im ganzen Bundesland durchsuchten die Einsatzkräfte insgesamt 40 Objekte, darunter auch mehrere im Ruhrgebiet.

Große Razzia in NRW: Ermittlungen wegen Geld-Transporten in die Türkei – zwei Festnahmen

Die Ermittlungen richteten sich gegen eine Gruppierung, die ab dem Jahr 2019 durch Kuriere auf dem Luft- und Landweg Bargeld, welches aus Straftaten stammen soll, in die Türkei nach Istanbul transportierte. In Lagerhallen in Bochum und Ratingen soll das Bargeld gezählt, verpackt und auf die Kuriere verteilt worden sein.

Bereits im Vorfeld seien bei den Kurieren insgesamt über 6,7 Millionen Euro sichergestellt worden. Auch Europol war in die Ermittlungen eingebunden. Bei der Razzia am Mittwoch wurden aufgrund der Gefährlichkeit einzelner Beschuldigter an drei Objekten Spezialeinheiten eingesetzt. Es wurden Datenträger, Mobiltelefone und schriftliche Unterlagen sichergestellt.

Eine große Razzia in NRW richtete sich gegen eine Geldwäsche-Bande.

Die Einsatzkräfte nahmen eine 53-jährige Person aus Düsseldorf und eine 46-jährige Person aus Duisburg fest. Gegen beide lag ein Haftbefehl des Amtsgerichts Köln vor. Die Beschuldigten sollen noch am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt werden.

Erstmeldung, Mittwoch (27. Oktober), 8.55 Uhr: 250 Einsatzkräfte rückten am Mittwochmorgen in Köln, Düsseldorf, Essen und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer großen Razzia gegen eine Geldwäsche-Bande aus. Das geht es aus einer gemeinsamen Mitteilung des Landeskriminalamts, der Staatsanwaltschaft Köln und des Zollfahndungsamtes Essen hervor.

NRW: Große Razzia gegen Geldwäsche-Bande in NRW – Ermittlungen auch in Essen im Ruhrgebiet

Es werde gegen 46 Beschuldigte wegen des Verdachts der Geldwäsche in besonders schweren Fällen ermittelt. Die Ermittler durchsuchten landesweit insgesamt 40 Objekte, darunter Wohn- und Geschäftsräume. Unterstützt wurden sie dabei durch Beamte der Polizeipräsidien Düsseldorf und Mettmann.

Die federführende Staatsanwaltschaft Köln kündigte weitere Informationen zu der groß angelegten Razzia zu einem späteren Zeitpunkt an (mehr News zu Kriminalität bei RUHR24).

Erst vor wenigen Tagen hatte es in NRW eine spektakuläre Drogen-Razzia gegeben. In Duisburg schnitten die Einsatzkräfte dabei mit einer Kettensäge die Tür eines Mehrfamilienhauses auf. Anschließend kam es in dem Objekt zu einer Festnahme.

Rubriklistenbild: © Roland Weihrauch/dpa

Mehr zum Thema