„Hölzerne Sonderausstattung“

NRW: Polizei erwischt Mann mit unfassbarem Autositz

Polizisten haben in NRW einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Anschließend staunten sie über seinen Sitz aus Holz.

Gütersloh – Vielen sind Sitzkomfort und Sicherheit im Auto durchaus wichtig. Ein Autofahrer aus Ostwestfalen (NRW) hat es mit beidem nicht so genau genommen und wurde von erstaunten Polizisten aus dem Verkehr gezogen.

NRW: Mann lenkt Auto von Holzhocker aus – Polizei Gütersloh staunt

Der Mann war mit seinem Auto am Mittwoch (18. Mai) in Gütersloh unterwegs. Doch nicht alles an dem Wagen war handelsüblich. Denn die Beamten staunten bei der Kontrolle über die „hölzerne Ausstattung“ des Wagens, schreiben sie am Donnerstag (19. Mai) in einer Pressemitteilung.

Das Problem: Der Wagen hatte keinen echten Fahrersitz. Stattdessen habe der 33-Jährige „auf einem Holzschemel“ gesessen, berichten die Beamten von der ungewöhnlichen Kontrolle. Der Hocker aus Holz stand auf zwei Spanplatten und hatte zudem kein Gurtschloss. Anschnallen konnte sich der Mann aus Harsewinkel also auch nicht.

Der Polizei Gütersloh gefiel die „hölzerne Sonderausstattung“ gar nicht.

Die Polizisten verboten ihm auch wegen der Mängel, mit dem Auto weiterzufahren – einen Führerschein hatte er ohnehin nicht (alle News zu Unfällen und Verkehr in NRW auf RUHR24 lesen).

Rubriklistenbild: © Polizei Gütersloh

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