Mehrere Vorfälle an einem Tag

Mann streicht Frau Glied durchs Gesicht: Zwei Sexualdelikte an NRW-Bahnhof schockieren

Ein Bahnhof
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Die Polizei sucht einen Mann, der in gleich zwei Sexualdelikten auffällig geworden ist.

In NRW sucht die Polizei aktuell nach einem Mann, der bei gleich zwei Sexualdelikten auffällig wurde. Die Details sind erschreckend.

Rheda-Wiedenbrück/NRW - Am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche (7. und 8. Oktober) ereigneten sich in Zügen in NRW schockierende Sexualdelikte. Jetzt sucht die Polizei nach einem Mann, der wahrscheinlich in beiden Fällen tatverdächtig ist.

Sexualdelikte in NRW: Mann belästigte zwei Frauen nacheinander

Bei beiden Vorfällen war die Zugstrecke zwischen Warendorf und Rheda-Wiedenbrück in NRW in den Abendstunden betroffen. Im ersten Fall, der sich am Mittwoch ereignete, soll ein junger Mann aus dem Zug heraus eine 20-jährige Frau am Bahnsteig in Clarholz angestarrt haben.

Wie die Pressestelle der Polizei berichtet, soll er dabei deutlich sichtbar masturbiert haben (mehr aktuelle Nachrichten aus NRW auf RUHR24.de).

NRW: Mann entblößt sich auf Bahnsteig - Polizei sucht nach Zeugen

Der zweite Vorfall ist allerdings noch heftiger. Am Donnerstagabend soll ein Mann im Zug sein erigiertes Glied entblößt und sich masturbierend hinter eine 23-jährige Frau gestellt haben. Dabei berührte er sie mit seinem Penis offenbar an Wange, Ohr und Hinterkopf.

Zeuginnen sollen zwar eingegriffen haben, der Mann konnte den Zug im Bahnhof Beelen aber verlassen. Da die Tatorte und Tatzeiten sich überschneiden und die Personenbeschreibungen sich decken, vermutet die Polizei denselben Täter hinter den Vorfällen. Sie hofft nun auf Zeugen.

Sexualdelikte in NRW: So beschreit die Polizei den Tatverdächtigen

Der Mann wird folgendermaßen beschrieben:

  • dunkelhaarig
  • schlank
  • etwa 1,90 m groß
  • hatte zum Tatzeitpunkt zwei schwarze Turnbeutel beziehungsweise Rucksäcke dabei
  • dunkel gekleidet

Die beiden Frauen erstatteten bei der Bundespolizei in Münster Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung und sexueller Nötigung. Wer den Vorfall beobachtet hat, kann sich an die Hotline der Bundespolizei wenden unter der 0800/6 888 000.