Mann hatte Ausgang

NRW: Straftäter aus Psychiatrie geflohen - Polizei sucht noch nach ihm

Streifenwagen der Polizei im Einsatz
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In Viersen (NRW) wird ein entflohener Straftäter gesucht (Symbolbild).

Aktuell sucht die Polizei nach einem geflohenen Straftäter, der in einer Forensik in Viersen (NRW) untergebracht war. Hinweise nimmt die Polizei entgegen.

Viersen – Ein 34-jähriger Straftäter ist aus der LVR Klinik in Viersen-Süchteln geflohen, der Mann ist nach einem genehmigten unbegleiteten Ausgang nicht in die forensische Psychiatrie zurückgekehrt.

Polizei sucht entflohenen Straftäter – er war in der forensischen Psychiatrie untergebracht

Zuletzt wurde der Straftäter am Montag (4. Oktober) gesehen, das teilt die Polizei Viersen am Dienstag (5. Oktober) mit. Da er am Abend nicht wieder in der Forensik aufgetaucht ist, sucht die Polizei aktuell nach ihm. Der 34-Jährige wird wie folgt beschrieben:

  • Der Mann ist 1,70 Meter groß und schlank,
  • zur Zeit seines Verschwindens trug er eine graue Jeans, einen grauen Pullover und eine schwarze Jacke,
  • er hat blaugraue Augen,
  • seine Haare trägt er an den Seiten grau und kurz und auf dem Oberkopf blond und etwas länger.

NRW-Forensik: Geflohener Straftäter durfte schon länger unbegleiteten Ausgang haben

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) teilt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA) mit, dass der gesuchte Mann schon länger unbegleiteten Ausgang hatte. Weitere Einzelheiten zu dem Straftäter sind aktuell nicht bekannt.

Hinweise nimmt die Polizei Viersen unter der Telefonnummer 02162/377-0, über den Notruf 110 und über jede Polizeidienststelle entgegen (mehr News zu Kriminalität in NRW bei RUHR24).

Video: Kriminalität in NRW – Fakten auf einen Blick

In dem Maßregelvollzug der Klinik sind nach Angaben des LVR derzeit rund 190 psychisch kranke und suchtkranke Straftäter durch gerichtliche Anordnung untergebracht. Laut LVR kehren in etwa zwei Dritteln aller sogenannten Entweichungen die Patienten innerhalb von zwei Tagen in die Klinik zurück, in etwa der Hälfte der Fälle freiwillig.

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