Passantin geht dazwischen

NRW: Familienstreit eskaliert und Mann verletzt Schwager mit Messer am Kopf

In NRW ist am Donnerstag ein Familienstreit aus dem Ruder gelaufen. Ein Mann stach mit einem Messer auf seinen Schwager ein. Eine Passantin ging dazwischen.

Mönchengladbach – Der Streit schwelte wohl schon länger, jetzt kam es zu einer gefährlichen Attacke: In Mönchengladbach in NRW hat ein Mann (41) am Donnerstag (23. Dezember) mit einem Messer auf seinen Schwager (34) eingestochen. Das Opfer wurde schwer verletzt.

Familienstreit in Mönchengladbach eskaliert: Zwei Menschen bei Messer-Attacke verletzt

Die Männer hatten sich am Nachmittag auf einer Straße in Mönchengladbach-Waldhausen zunächst laut gestritten. Plötzlich zückte der 41-Jährige ein Messer und ging damit auf seinen Schwager los, berichtet die Polizei am Freitag (24. Dezember).

Der Angreifer verletzte seinen Kontrahenten demnach mit dem Messer am Kopf und am Arm. Eine Zeugin (21) hatte die Attacke bemerkt und versuchte, die beiden Männer zu trennen. Dabei wurde auch sie mit dem Messer verletzt.

Dennoch konnte sie dem Angreifer das Messer entreißen. Ein weiterer Zeuge hielt den 41-Jährigen fest, bis die Polizei eintraf und ihn festnahm (alle News zur Kriminalität in NRW auf RUHR24).

Mönchengladbach: Angreifer nach Messer-Angriff in Untersuchungshaft

Der Schwager und die Zeugin wurden bei der Messerattacke teils schwer verletzt, Lebensgefahr bestehe aber laut Polizei Mönchengladbach nicht. Rettungssanitäter brachten sie ins Krankenhaus.

Als Hintergrund der Tat vermuten die Ermittler einen „bereits länger andauernder familiärer Konflikt“. Noch am Abend wurde eine Mordkommission eingerichtet, die nun in dem Fall ermittelt.

Der Angreifer musste sich noch am Freitag vor einem Haftrichter verantworten und sitzt nun in Untersuchungshaft. Ihm wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.

Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/dpa

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