Bundespolizei im Einsatz

NRW: Mann mit Dolch in Hauptbahnhof gestoppt – Erklärung überrascht

Ein über 12 Zentimeter langer Dolch.
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Ein junger Mann führte in Essen am Hauptbahnhof einen langen Dolch mit sich.

Ein 20-Jähriger spazierte mit einem Dolch durch einen Hauptbahnhof im Ruhrgebiet. Seine Erklärung verwundert.

NRW – Am Montagmorgen (14. März) hat die Bundespolizei am Hauptbahnhof in Essen einen jungen Mann kontrolliert. Dieser führte einen über 12 Zentimeter langen Dolch mit sich, wie die Polizei mitteilt (mehr News aus NRW bei RUHR24).

In NRW ist ein 20-Jähriger mit einem Dolch im Essen-Hauptbahnhof unterwegs – zur Verteidigung

Gegen 9.40 Uhr trafen die Einsatzkräfte der Bundespolizei auf den jungen Mann im Hauptbahnhof in Essen. Auf die Frage, ob er gefährliche Gegenstände oder Waffen dabei habe, verwies er demnach auf sein Messer in seinem Gürtel.

Die Beamten nahmen dieses an sich und befragten ihn nach dem Grund für das Tragen des Dolches. Der 20-Jährige gab nach Polizeiaussage an, dieses „als geeignetes Verteidigungsmittel“ zu benötigen. Die Klinge des Messers war etwa 15 Zentimeter lang.

Anschließend leitete die Polizei ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Messer mit einer feststehenden Klinge länger als 12 Zentimeter dürfen laut Bundeskriminalamt in der Öffentlichkeit nicht geführt werden.

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