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Ruhrgebiet: Polizei findet „James-Bond-Waffe“ bei bekifftem Autofahrer – doch da kommt noch mehr

In NRW hat die Polizei bei einem Autofahrer eine verbotene Waffe entdeckt.
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In NRW hat die Polizei bei einem Autofahrer eine verbotene Waffe entdeckt.

In Hagen in NRW kam es am Mittwoch (7. Juli) zu einer kuriosen Verkehrskontrolle. Ein Autofahrer stand unter Drogeneinfluss und hatte eine filmreife Waffe bei sich.

Hagen/NRW – Nein, wir befinden uns nicht in Hollywood, sondern in der Stadt Hagen gelegen am Rande des Ruhrgebiets. Dort fand am Mittwochnachmittag (7. Juli) gegen 16.30 Uhr eine allgemeine Verkehrskontrolle durch die Polizei statt. Auf der Körnerstraße im Hagener Stadtteil Mittelstadt fiel den Beamten ein 46-jähriger Autofahrer auf.

Hagen in NRW: Polizei kontrolliert bekifften Autofahrer und findet kuriose Waffe

Schon während der Überprüfung sei den Polizisten bei dem Mann der Geruch von Cannabis aufgefallen. Der Verdacht sollte sich bestätigen: Bei einer Durchsuchung des 46-Jährigen fanden die Beamten ein Tütchen mit dem Rauschmittel. Die Polizei sah sich den Wagen daraufhin etwas genauer an.

Dabei stießen die Polizisten zwar nicht auf mehr Drogen. Dafür hatte der Mann eine Waffe bei sich, die man sonst nur aus James-Bond-Filmen kennt. Den Angaben zufolge handelte es sich dabei um eine in Deutschland verbotene: einen Schießkugelschreiber. Wer jetzt an den 007-Film „GoldenEye“ mit Pierce Brosnan aus den 90ern denkt, der liegt absolut richtig. Der 46-Jährige hatte ein eben solches harmlos wirkendes Schreibwerkzeug - wie aus dem Film - in seinem Auto liegen.

Diesen verbotenen Schießkugelschreiber hatte der Autofahrer in Hagen bei sich.

Die kleine Waffe sei, wie die Polizei Hagen mitteilt, nicht geladen gewesen. Allerdings hatte der Autofahrer sie griffbereit neben sich liegen, Patronen fanden die Beamten ebenfalls.

Hagen in NRW: Mann hat verbotene „James-Bond-Waffe“ dabei – Polizei findet weitere Munition

Nach dem kuriosen Fund kontaktierten die Beamten die Staatsanwaltschaft. Ein richterlicher Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des Mannes folgte. Die Kriminalpolizei durchsuchte daraufhin die Wohnung des 46-Jährigen – und es stellte sich heraus, dass dieser nicht nur Inhaber der „James-Bond-Waffe“ war.

In der Wohnung fanden die Polizisten weitere scharfe Munition in unterschiedlichen Kalibern, sowie Bargeld. Ein Drogentest des 46-Jährigen verlief positiv, sodass eine Blutprobe entnommen wurde. Die gefundenen Gegenstände stellten die Beamten sicher. Gegen den Mann wurden Anzeigen wegen Drogenbesitzes, Fahren unter Drogeneinfluss, sowie Straftaten gegen das Waffengesetz gestellt.