Tier war kein Listenhund

NRW: Hund attackiert Mädchen (3) auf Gartenparty - Besitzer war nicht mal vor Ort

Bei dem Hund soll es sich um einen schwarzen Labrador handeln (Symbolfoto).
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Es Kind in NRW wurde von einem Hund attackiert (Symbolbild).

Während einer Gartenparty wurde ein Kleinkind plötzlich von einem Hund angegriffen. Bei dem Tier handelte es sich nicht um einen Listenhund.

Stolberg/NRW - Trotz Coronavirus sind kleinere Grillpartys in NRW wieder erlaubt. Zu so einem gemütlichen Treffen kam es auch am Donnerstag (10. Juni) in Stolberg bei Aachen. Der Abend nahm allerdings eine dramatische Wendung.

BundeslandNordrhein-Westfalen / NRW
HauptstadtDüsseldorf
LandesministerArmin Laschet (CDU)

Stolberg in NRW: Hund attackiert Kind bei Grillparty

Eigentlich wollte ein Paar mit seiner dreijährigen Tochter nur Freunde in der Eschweilerstraße in Stolberg besuchen. Im Garten des Hauses sollte ein gemeinsamer Grillabend stattfinden. Gegen 18 Uhr sollen die Anwesenden aber plötzlich Schreie gehört haben, wie die Polizei Aachen in einer Mitteilung berichtet (aktuelle Blaulicht-News auch aus dem Ruhrgebiet gibt es bei RUHR24).

Gleichzeitig sollen sie festgestellt haben, dass der Hund, der vermeintlich zu den Gastgebern gehörte, das Kind mehrfach gebissen hatte. Die Dreijährige erlitt bei der Attacke Verletzungen im Gesicht und wurde von dem hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr soll für das Kind nicht bestanden haben.

Hunde-Attacke in NRW: Tier war kein gefährlicher Listenhund

Aber warum hat der Hund das Kind überhaupt angegriffen? Das könnte bisher noch nicht geklärt werden. Die Polizei hebt hervor, dass es sich bei dem Tier nicht um einen sogenannten Listenhund handelt. Diese werden aufgrund ihrer Rasse als gefährlich eingestuft. Dazu zählen in NRW etwa die Rassen:

  • American Bulldog
  • Pitbull Terrier
  • Bullterrier
  • American Staffordshire Terrier
  • und weitere Rassen

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Außerdem wurde der Hund nur vorübergehend von dem Gastgeber des Grillabends betreut. Der eigene Besitzer war den Angaben zufolge an dem Abend überhaupt nicht anwesend: Er konnte sich zu dem Zeitpunkt krankheitsbedingt nicht um das Tier kümmern. Der Hund wurde vorübergehend durch die Stadt Stolberg in Verwahrung genommen.