Gefährliche Stoffe

Spezialeinsatz der Feuerwehr im Ruhrgebiet: Verdächtiger nach Hinweis festgenommen

Herten Einsatz Polizei Spezialkräfte
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In Herten sind aktuell Spezialkräfte von Feuerwehr und Polizei im Einsatz.

Wenn Polizisten in besonderer Sicherheitskleidung durch die Straße laufen, machen sich Anwohner Gedanken. In Herten war das der Fall.

Update, Mittwoch (5. Oktober), 13.50 Uhr: NRW – Es kommen immer mehr Details zum Großeinsatz in Herten ans Licht. Wie bereits berichtet, konnten keinerlei Gefahrenstoffe festgestellt werden. Bei den gefundenen Waffen handelt es sich lediglich um nicht funktionsfähige Repliken beziehungsweise Modelle aus Pappmaschee.

Der Tatverdächtige wurde aus der Haft gelassen. Die Bewohner konnten in ihre Wohnung zurückkehren.

Polizeieinsatz in Herten wegen „gefährlicher Stoffe“: Wohnungsinhaber in Polizeigewahrsam

Update, Dienstag (4. Oktober), 19.42 Uhr: In der Augustastraße in Herten gilt nun vorerst Gewissheit. „Entwarnung“ hat eine Durchsuchung der Feuerwehr ergeben. Es habe laut einer Pressemitteilung „keine Anhaltspunkte auf die Lagerung gefährlicher Stoffe oder den Umgang mit diesen ergeben“.

Die Polizei dagegen hat die Wohnung weiter im Blick und schaut, nach Hinweisen auf Straftaten. Im Haus wird geschaut, ob der Verdächtigte noch andere Räume im Haus nutzt. Die Ermittlungen gegen den Mieter laufen weiter. Laut Bild.de stehe der Mann unter Terrorverdacht. Die Hinweise gegen ihn soll der amerikanische Geheimdienst geliefert haben.

Erstmeldung, Dienstag (4. Oktober), 18.26 Uhr: Wer in Herten in oder an der Auguststraße wohnt, bekommt aktuell (4. Oktober, 18 Uhr) einen außergewöhnlichen Anblick geboten. Polizei und Feuerwehr sind nämlich mit einem größeren Aufgebot im Einsatz.

Wie in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Polizei Herten, Recklinghausen, Münster deutlich wird, hatte es einen Hinweis auf eine Gefahrenlage gegeben. Möglicherweise würden in einem Mehrfamilienhaus gefährliche Stoffe gelagert werden.

Der Inhaber der Wohnung befindet sich seit dem Nachmittag bereits in Polizeigewahrsam. „Zur Klärung des Sachverhaltes und zur Vermeidung von Gefahren für die Bevölkerung werden Spezialisten der Feuerwehr und weitere Experten der Polizei aus Essen das Wohngebäude und die Wohnung begutachten“, heißt es in der Pressemitteilung.

Um die Bewohner zu schützen, wurde eine Evakuierung eingeleitet. Die Augustastraße in Herten bleibt erstmal gesperrt (mehr News aus NRW bei RUHR24).

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