Blutiges Verbrechen im Revier

NRW: Mordanschlag im Ruhrgebiet – Täter lauerte im Hinterhalt

Ein Mann aus dem Ruhrgebiet ist Opfer eines Mordanschlags geworden. Der Täter wartete auf ihn.

Dinslaken – Glück im Unglück hatte ein 47-jähriger Mann aus Dinslaken. Ein bislang unbekannter Täter lauerte am Freitagabend (28. Januar) gegen 22 Uhr in einem Hinterhof auf den Mann und schoss. Das Opfer hatte gerade sein Auto abgestellt und wollte in seine Wohnung gehen.

NRW: Mordanschlag im Ruhrgebiet – Tat ist mutmaßlich dem Rocker-Milieu zuzurechnen

Der 47-Jährige konnte sich laut Polizeiangaben schwer verletzt in seine Wohnung retten. Er alarmierte die Polizei. Der Schütze sei derweil zu Fuß in eine unbekannte Richtung geflüchtet. Der Schwerverletzte kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Im Zuge der ersten Fahndungsmaßnahmen kreiste auch ein Polizeihubschrauber über dem Einsatzgebiet (mehr News aus NRW bei RUHR24).

Der angeschossene Mann hatte offenbar Glück: Obwohl er schwerverletzt ist, besteht aktuell keine Lebensgefahr, heißt es weiter. Die Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. Laut Angaben der DPA versammelten sich vor der Klinik eine Gruppe von Männern, die Augenzeugen zufolge dem Rockermilieu zuzurechnen sein sollen.

NRW: Mordanschlag in Dinslaken – Polizei fahndet nach dem Schützen

Das schwer verletzte Opfer konnte keine Angaben zum Aussehen des Täters machen. Die Polizei wertet derzeit die Aufnahmen einer Überwachungskamera aus. Zum Aussehen des Schützen ist lediglich bekannt, dass er dunkel gekleidet war und eine schwarze Jacke trug, deren Kapuze er über den Kopf gezogen hatte.

Die Beamten schließen nicht aus, dass sich der Schütze oder andere verdächtige Personen vor der Tat schon im Umfeld des Tatortes nahe der Kreuzung Weseler Straße/Hedwigstraße eine Zeit aufgehalten haben. Hinweise nimmt die Mordkommission unter der Rufnummer 0203/2800 entgegen.

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