Lage eskaliert

NRW: Corona-Maskenverweigerer zückt an Bahnhof plötzlich ein Messer

In Siegburg (NRW) kam es zu einem heftigen Vorfall mit einem Maskenverweigerer. Nach dem Hinweis auf die fehlende Maske, zückte der Mann ein Messer.

NRW – Die Fälle, bei denen allein der Hinweis auf die fehlende Maske die Situation eskalieren lässt, häufen sich. Erst Anfang Oktober ist es in Dortmund aus diesem Grund zu einer folgenschweren Auseinandersetzung in einem Kiosk gekommen. Am Montagabend (4. Oktober) folgte nun der nächste Vorfall in NRW.

Corona in NRW: Maskenverweigerer zückt nach Hinweis auf fehlende Maske ein Messer

Wie die Bundespolizei aus Siegburg mitteilte, hatte sich am Montag ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn gemeldet und über den Vorfall berichtet. Er gab an, gegen 23.30 Uhr einen Reisenden am Bahnhof in Siegburg (NRW) auf die Tragepflicht der Mund-Nasen-Bedeckung hingewiesen zu haben.

Das schien dem Mann gar nicht zu passen. Er soll den DB-Mitarbeiter zunächst heftig beleidigt und dann sogar ein Messer gezückt haben. Mit dem rund 20 Zentimeter langen Küchenmesser habe er den Bahn-Angestellten auch noch bedroht (alle News zur Kriminalität in NRW bei RUHR24).

NRW: Maskenverweigerer zückt Messer und bedroht Bahn-Mitarbeiter

Wie der Mitarbeiter der DB-Sicherheit die Lage deeskalieren konnte, ist bislang unklar. Aber er schaffte es, den Maskenverweigerer davon abzuhalten, es bei einer Drohung mit dem Messer zu belassen und die Stichwaffe nicht einzusetzen.

Der 25-Jährige, der keine Maske zum Schutz gegen das Coronavirus tragen wollte, floh daraufhin. Allerdings ist er nach Angaben der NRW-Polizei nicht weit gekommen. Denn die Beamten hätten umgehend nach der Meldung des DB-Mitarbeiters die Fahndung aufgenommen und den Maskenverweigerer noch am Bahnhofseingang in Siegburg stellen können, heißt es vonseiten der Bundespolizei.

Die Bundespolizei in NRW stellte bei einem Maskenverweigerer ein Messer sicher.

NRW: Polizei stellt Küchenmesser sicher und leitet Strafverfahren gegen Maskenverweigerer ein

Sie fanden bei ihm ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von rund 20 Zentimetern in einer Schutzhülle. Die Polizei stellte den waffenähnlichen Gegenstand sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen „Bedrohung“ und „Beleidigung“ gegen den 25-jährigen Maskenverweigerer aus Sankt Augustin ein.

Rubriklistenbild: © Bundespolizei, Collage: RUHR24