Neue Coronaschutzverordnung

NRW: Maskenpflicht in Bus und Bahn – Land ändert jetzt wichtige Corona-Regel

Das Land NRW hat eine wichtige Corona-Regel verändert. Das gilt jetzt bei der Maskenpflicht in Bus und Bahn im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

Dortmund – Die Corona-Pandemie* scheint auf dem Rückzug zu sein. Lockerungen erhalten Einzug. Auch im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gelten seit Samstag (12. Juni) veränderte Regeln, wie RUHR24* berichtet.

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Corona-Inzidenz18,9 (Stand: Sonntag, 13. Juni)
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Maskenpflicht: Land NRW verändert Corona-Regeln in Bus und Bahn

Ab Samstag (12. Juni) müssen Menschen, die in NRW* im ÖPNV, also in Bus und Bahn, unterwegs sind keine FFP2-Maske mehr tragen. Eine Maskenpflicht gilt weiterhin, allerdings reicht das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske).

Nicht nur in Bus und Bahn gilt diese veränderte Corona-Regel seit Samstag. Auch an Bahnhöfen und Haltestellen reicht ab jetzt eine OP-Maske.

Die Menschen in NRW mussten im Öffentlichen Personennahverkehr seit dem 24. April 2021 verpflichtend eine FFP2-Maske tragen. Zuvor hatte noch eine OP-Maske oder gar eine einfache Stoffmaske ausgereicht.

Maskenpflicht: OP-Maske reicht ab sofort für Bus und Bahn in NRW aus

Die Akzeptanz der Maskenpflicht im Jahr 2021 ist stetig gewachsen. Laut einer Angabe diverser Verkehrsunternehmen in NRW habe es im Januar 929, im Februar 398 und im März und April jeweils noch 157 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen gegeben.

Das Ende der Pflicht des Tragens einer FFP2-Maske in Bus und Bahn sowie an Haltestellen und Bahnhöfen ist bislang ohne große Aufregung über die Bühne gegangen.

Coronavirus: Ohne Maske geht im Nahverkehr zurzeit gar nichts.

Das liegt wohl auch an der viel größeren Diskussion. Beispielsweise hatten sich die Besucher des Ruhr Parks in Bochum über die Maskenpflicht außerhalb der Geschäfte aufgeregt und den Sinn hinterfragt.

Maskenpflicht im Freien: Diskussion könnte in den nächsten Tagen heftiger werden

Die Diskussion, ob die Pflicht des Tragens einer Maske vor allem im Freien beendet werden sollte, wird auch auf Bundesebene geführt. Für Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) ist die Maskenpflicht aktuell ein Dorn im Auge.

Bei einer klaren Inzidenz unter 35 dürfe der Staat gar keine Grundrechte pauschal für alle Bürger einschränken. Die allgemeine Maskenpflicht müsse bei strenger Auslegung des Infektionsschutzgesetzes aufgehoben werden, erst recht draußen, so Wolfgang Kubicki gegenüber der Bild.

Deutschland geht streng mit der Maskenpflicht um. Zahlreiche Länder haben die Pflicht des Tragens einer Maske vor allen Dingen draußen mittlerweile aufgehoben. In Dänemark müssen Menschen ab Montag (14. Juni) die Maske beispielsweise nur noch im Öffentlichen Personennahverkehr tragen. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa; Collage: RUHR24

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