Notwehr oder Mord?

Unfassbare Tat in NRW: Mann mit Samuraischwert getötet

Mann mit Samuraischwert in Hückelhoven (Kreis Heinsberg) getötet
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In diesem Mehrfamilienhaus in Hückelhoven hat ein Mann einen anderen durch ein Samuraischwert getötet.

Die Polizei rätselt um einen Mord in Hückelhoven im Kreis Heinsberg (NRW). Am Sonntag (12. September) soll ein Mann einen anderen mit einem Samuraischwert getötet haben.

Kreis Heinsberg – In Hückelhoven im Landkreis Heinsberg (NRW) soll es im Stadtteil Ratheim am Sonntagabend (12. September) zu einer unfassbaren Tat gekommen sein. Dabei wurde offenbar ein Mann mit einem Samuraischwert getötet.

StadtHückelhoven
Kreis Heinsberg
BundeslandNordrhein-Westfalen
Fläche61,27 km²
Einwohner42.036 (Stand: 31. Dezember 2020)

Kreis Heinsberg (NRW): Mann geht in Hückelhoven mit Samuraischwert auf einen anderen los

Wie der WDR berichtet, soll ein 47-jähriger Mann zwei weitere Männer angegriffen haben. Die beiden Opfer, ein 37-Jähriger und ein 57 Jahre alter Mann, sollen den Tatverdächtigen an seiner Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Ratheim aufgesucht haben. Unmittelbar darauf soll der 47-Jährige ein Samuraischwert geschnappt und auf die beiden Männer losgegangen sein (alle News aus NRW bei RUHR24).

Dabei sei der 37-Jährige durch das Samuraischwert getötet worden, der 57-jährige Mann verletzt. Ob es zuvor einen Streit gab oder der Tatverdächtige aus Notwehr handeln musste, untersucht nun die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach. Die Spurensicherung soll die ganze Nacht vor Ort mögliche Spuren gesichert haben (mehr Blaulicht-Meldungen aus NRW bei RUHR24).

Kreis Heinsberg (NRW): Mann tötet mit Samuraischwert – Festnahme wegen Totschlag und Körperverletzung

Nachbarn sollen am Abend die Polizei und den Notarzt aufgrund einer Messerstecherei alarmiert haben. Klar ist – die beiden Männer an der Haustür sollen keine Waffen bei sich gehabt haben. Der 47-Jährige wurde wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung festgenommen.

Auch ein geparkter Kleinwagen soll sichergestellt und abtransportiert worden sein. Wie und ob das Fahrzeug mit dem möglichen Totschlag in Verbindung steht, ist bisher noch nicht erklärt worden.

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