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NRW: Rassismus-Skandal – drei Lehrer unter Rechtsextremismus-Verdacht

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Drei Lehrer müssen sich im Disziplinarverfahren für rassistische und antisemitische Äußerungen und Verhaltensweisen verantworten.

Drei Lehrern aus NRW werden Rassismus und Antisemitismus vorgeworfen.

NRW – Drei Lehrer stehen unter dem Verdacht, Rechtsextremisten zu sein. Gegen sie seien bereits Disziplinarverfahren eingeleitet worden, wie das Schulministerium von Nordrhein-Westfalen am Dienstag (1. Februar) dem WDR mitgeteilt hat. Die Geschehnisse beziehen sich laut Ministerium auf rassistische und antisemitische Äußerungen und Verhaltensweisen der Lehrkräfte (mehr News aus NRW bei RUHR24.)

NRW: Drei Lehrer unter Rechtsextremismus-Verdacht – Konsequenzen sind bereits erfolgt

Die Bewertung der Verfahren sei noch nicht vollständig abgeschlossen, erklärt das Ministerium, wie die Bild berichtet. In den drei Fällen seien jedoch bereits dienstrechtliche Konsequenzen erfolgt. Die verdächtigten Personen befänden sich momentan nicht mehr im aktiven Schuldienst.

Die Lehrkräfte waren in Duisburg, Bonn und dem Kreis Minden-Lübbecke angestellt. An welchen Schulformen sie tätig waren, ist jedoch aus Datenschutzgründen nicht bekannt. Die vorrangig rassistischen und antisemitischen Äußerungen hätten nicht nur dienstrechtliche Konsequenzen für die Lehrkräfte, sondern könnten auch strafrechtliche Folgen mit sich bringen, wie der WDR berichtet.

NRW: Drei Lehrer unter Rechtsextremismus-Verdacht – weitere Fälle

Vorab seien die Lehrer auch schon in Verdacht geraten, mit den sogenannten ,,Reichsbürgern‘‘ in Verbindung zu stehen, aber nicht jeder Verdachtsfall habe sich bestätigt, wie ein Sprecher des Ministeriums mitteilte. Weitere Zugehörigkeiten von Lehrkräften zu anderen rechtsextremistischen Vereinigungen wären nicht bekannt.

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