Online-Tool

Wahl-O-Mat für NRW-Landtagswahl 2022: Alternative bereits verfügbar

Wer nicht auf den Wahl-O-Mat warten möchte, kann sich schon jetzt beraten lassen – mit einem Online-Tool.

NRW – Die Landtagswahlen in NRW stehen kurz bevor. Am Sonntag (15. Mai) können alle Wahlberechtigten ihre Stimme in den Wahllokalen abgeben. Wer bei der Entscheidung noch unschlüssig ist, kann neben den Parteiprogrammen auch auf Online-Wahlhilfen zurückgreifen. Neben dem Wahl-O-Mat gibt es ein Tool, das bereits online verfügbar ist – der Wahl-Kompass.

ToolWahl-Kompass
WahlLandtagswahl in NRW (15. Mai)
BetreiberUniversität Münster und Kieskompass (Niederlande)

NRW-Landtagswahl 2022: Wahl-Kompass als Online-Wahlhilfe schon jetzt verfügbar

Der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl in NRW ist seit Donnerstag (21. April) online und als App verfügbar. Doch wer schon jetzt ein Online-Wahl-Tool nutzen möchte, kann auf den Wahl-Kompass zurückgreifen. Dieser soll sogar durch mehr Funktionen und einer erhöhten Transparenz bei seinen Nutzern punkten.

Der Wahl-Kompass bietet eine digitale Wahlhilfe, die seine Nutzer bei der Wahlentscheidung beraten soll. Politikwissenschaftler der Universität Münster haben das Tool gemeinsam mit der niederländischen Wahlhilfe „Kieskompas“ entwickelt. Dabei funktioniert der Wahl-Kompass ähnlich wie der Wahl-O-Mat.

Wahlberechtigte können sich schon jetzt vom Wahl-Kompass beraten lassen.

Nutzer können zu insgesamt 30 Thesen eine Antwort aus sechs verschiedenen Antwortmöglichkeiten abgeben. Die Antworten von „stimme vollkommen zu“ bis „stimme überhaupt nicht zu“ bestimmen den Grad der Zustimmung zu der These. Danach wird die Übereinstimmung der individuellen Antworten mit den Positionen der zur Wahl stehenden Parteien verglichen. Das Ergebnis zeigt die Parteien, mit denen man die größte Übereinstimmung teilt (mehr News aus NRW bei RUHR24).

NRW-Landtagswahl 2022: Das unterscheidet den Wahl-Kompass von anderen Online-Wahl-Tools

Nach Angaben der Entwickler des Wahl-Kompasses weist das Tool einige Besonderheiten auf, die andere Wahlhilfen nicht bieten. Beispielsweise sei ein Alleinstellungsmerkmal die Verortung der Nutzer in die gesamte politische Landschaft. Den Nutzern werde hiermit eine weitere Funktion geboten.

Bei der Einordnung der Parteipositionen gehe der Wahl-Kompass ebenfalls anders vor. „Die Parteien müssen uns ihre Positionierungen mit Bezug zu konkreten Textnachweisen, beispielsweise aus den Wahlprogrammen, übersenden“, so die Verantwortlichen der Universität Münster. Zudem werde die Positionierung einer Partei auch durch geschulte Experten vorgenommen. Diese Unterschiede führen laut den Entwicklern zu einer erhöhten Transparenz für Nutzer.

Rubriklistenbild: © Karolin Stevelmans / RUHR24

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