Staatsanwaltschaft bestätigt

NRW: Kinderpornographie – verurteilter Lehrer unterrichtete weiter im Ruhrgebiet

Realschule
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Ein verurteilter Lehrer unterrichtete noch jahrelang an einer Schule im Ruhrgebiet.

Ein Lehrer unterrichtete noch viereinhalb Jahre an einer Schule, obwohl er rechtskräftig verurteilt wurde.

Essen (DPA) – Ein wegen Kinderpornobesitzes rechtskräftig verurteilter Lehrer hat nach der Verurteilung noch viereinhalb Jahre an einer bischöflichen Schule im Ruhrgebiet unterrichtet. Grund sei ein „Versäumnis“ der zuständigen Staatsanwaltschaft Bochum gewesen, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag.

NRW: Lehrer wegen Kinderpornographie verurteilt – Unterricht an Schule im Ruhrgebiet

Der Lehrer sei 2016 verurteilt worden, aber erst Ende 2020 habe die Behörde die Schulaufsicht informiert. Das Bistum als Schulträger habe dem Lehrer unverzüglich fristlos gekündigt, sobald es informiert gewesen sei, teilte das Bistum am Montag mit. Gegen diese Kündigung habe der Mann beim Arbeitsgericht geklagt und in erster Instanz verloren. Eine Entscheidung in zweiter Instanz stehe aus (mehr News aus dem Ruhrgebiet bei RUHR24).

NRW: Bistum äußert sich zum Lehrer – keine Hinweise auf Straftaten

„Ausdrücklich kann festgestellt werden, dass es bislang keine Hinweise dafür gibt, dass sich der Lehrer gegenüber Schülerinnen und Schülern schuldhaft verhalten haben könnte“, betont das Bistum in der Stellungnahme.

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