Polizeieinsatz

NRW: Teilnehmer eines Junggesellenabschieds prügeln Zugpersonal krankenhausreif

Erneut ist es bei der Deutschen Bahn zu Diskriminierung gegenüber Roma aus der Ukraine gekommen.
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Zugpersonal eines ICEs sind krankenhausreif geschlagen worden.

Ein Junggesellenabschied in NRW ist eskaliert. Es gab drei Festnahmen und drei verletzte Bahn-Mitarbeiter.

NRW (DPA) – Betrunkene Teilnehmer eines Junggesellenabschieds aus Rheinland-Pfalz haben zwischen Köln und Düsseldorf drei Bahn-Mitarbeiter krankenhausreif geprügelt. Gegen drei Verdächtige werde nun wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt, teilte die Bundespolizei am Montag (9. Mai) in Düsseldorf mit.

Zug nach Düsseldorf: Teilnehmer von Junggesellenabschied schlagen zu

Eine siebenköpfige Gruppe sei am Samstag im ICE 518 auf der Fahrt nach Düsseldorf sehr laut gewesen. Als eine Zugbegleiterin sie aufforderte, sich leiser zu verhalten, sei sie geschubst worden. Ein Lokführer, der sich auf dem Heimweg befand, leistete seiner Kollegin Beistand und sei daraufhin angegriffen worden.

Dabei stürzte er und sei auf dem Boden liegend von den drei Verdächtigen geschlagen und getreten worden (mehr News aus NRW bei RUHR24). Ein weiterer Zugbegleiter und mehrere Reisende seien dem Lokführer zur Hilfe geeilt.

Der ICE stoppte außerplanmäßig am Bahnhof Düsseldorf-Benrath, wo die Bundespolizei an Bord eilte und die drei aggressiven Männer festnahm. Die drei verletzten Bahn-Mitarbeiter wurden in Krankenhäusern behandelt.

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