Sommerferien in NRW - Verkehrs-Chaos auf Autobahnen und an Flughäfen

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Sommerferien in NRW beginnen. Chaos am Flughafen droht. Foto: dpa

Am Montag (15. Juli) starten in NRW die Sommerferien. Es droht ein Verkehrs-Chaos auf den Autobahnen und an Flughäfen. Hier die Infos.

Zum Start der Sommerferien kann es auf den Autobahnen und an Flughäfen in NRW voll werden. Reisende müssen mit langen Wartezeiten rechnen.

  • Deutsche Bahn eröffnet zum Start der Sommerferien ihre Großbaustellen.
  • Staus, lange Wartezeiten am Flughafen und Probleme im Nahverkehr werden in NRW erwartet.

Nur noch wenige Tage und in NRW stehen die Sommerferien an. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands beginnt die schulfreie Zeit am Montag (15. Juli). Doch anstatt stressfrei in den wohlverdienten Urlaub zu starten, geht es für viele Menschen rein ins Verkehrs-Chaos.

Es empfiehlt sich daher, allein schon aus Rücksichtnahme auf die Mitmenschen, sich vorab Reisetipps einzuholen.

Sommerferien sorgen in NRW für volle Flughäfen

Auch wenn die Sommerferien in NRW offiziell erst am Montag beginnen, ist bereits ab Freitag (12. Juli) mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Denn viele Familien starten schon dann in die großen Ferien - für Reisende wird es ungemütlich.

Allein der Düsseldorfer Flughafen erwarte für das kommende Wochenende rund 285.000 Fluggäste, teilte der Airport der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Am meisten soll am Sonntag (14. Juli) los sein, wenn rund 90.000 Menschen in den Urlaub abheben wollen. Der Flughafen Köln-Bonn erwartet für die ganzen Sommerferien zwei Millionen Passagiere. Auch in Dortmund erwarten die die Flughafen-Betreiber ein Chaos am Check-In.

Flughafen-Sicherheitspersonal steht unter großem Druck

Am NRW-Flughafen Düsseldorf war es in den vergangenen Jahren an den Sicheheitskontrollen vermehrt zu längeren Wartezeiten gekommen. Der Grund dafür sind Personalengpässe bei der zuständigen Firma Kötter. Zu viele Mitarbeiter sind krank. Kötter spricht von einem Kranken-Anteil im zweistelligen Prozentbereich. "Die Belegschaft der Firma steht unter großem Druck", sagt Verdi-Sprecher Özay Tarim der dpa.

Dank Bonusangeboten sieht sich Kötter aber gut auf die Sommerferien in NRW vorbereitet. So bekommen Angestellte 100 Euro Prämie, wenn sie etwa auf einen freien Tag verzichten oder von ihrer üblichen Schicht am Flughafen Köln-Bonn nach Düsseldorf wechseln. Anfang des Jahres kam es bereits zu etlichen Streiks von Sicherheitspersonal, wodurch 38 Flüge allein in Düsseldorf ausfielen.

Die Gewerkschaft der Polizei kritisiert, dass die Sicherheitskontrollen an Flughäfen von Privatfirmen wie Kötter durchgeführt werden. Sie fordern stattdessen eine Rückkehr von staatlichem Sicherheitspersonal. Die Belastung der Angestellten durch hohe Krankenstände stellt eine Gefahr für die Sicherheit dar, sagt Sprecher Tim Röder. Er geht jedoch davon aus, dass Kötter alles tun wird, um ein Verkehrs-Chaos an Flughäfen während der Sommerferien zu vermeiden.

Deutsche Bahn eröffnet Baustellen zum Start der Sommerferien

Mit Plakaten, auf denen "malochen, malochen" steht, verweist die Deutsche Bahn schon seit Tagen auf ihre geplanten Großbaustellen in NRW, die zum Start der Sommerferien eröffnet werden sollen. Ab Samstag (13. Juli) geht es los. Zwischen Essen, Duisburg und Düsseldorf saniert das Unternehmen unter anderem Gleise und Brücken, teilte ein Sprecher der dpa mit.

Bahnreisende müssen teilweise auf Schienenersatzverkehr mit Bussen umsteigen. Es kommt zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr. Doch auf das Auto umzusteigen, ist besonders zum Start der Sommerferien, keine gute Idee.

Lange Staus werden in NRW zum Problem

Neben dem Fliegen gelten auch Autoreisen zu den Klassikern unter dem Wegfahren. Vor allem in Zeiten des Klimawandels ist Urlaub in der Heimat wieder voll im Trend. Nach Angaben von Straßen.NRW kann es bereits ab Freitagnachmittag zu Staus auf den Autobahnen kommen. Ungünstig: Auch in den Niederlanden beginnen die Sommerferien.

+++ Störungen am Flughafen Düsseldorf - Passagiere fliegen ohne Gepäck +++

Dadurch kommt es vor allem im Westen von NRW zu viel Verkehr. Betroffen sind die A1, A31, A40, A57 und die A61. Insbesondere an den Dauerbaustellen wie an der A1 zwischen dem Westhofener Kreuz und Dortmund / Unna sowie am Kreuz Lotte / Osnabrück an der Grenze zu Niedersachsen sei die Staugefahr sehr hoch, erklärte der Leiter der Straßen.NRW, Hanno Bäumer.

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