Kurioser Einsatz der Polizei

NRW: Hund findet Plazenta und löst Suche nach Baby aus – doch der Vater kann alles erklären

Bei dem Hund soll es sich um einen schwarzen Labrador handeln (Symbolfoto).
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Ein Hund hat in NRW blutige, menschliche Innereien ausgegraben. (Symbolbild).

Ein Hund hat in Münster (NRW) für große Lacher gesorgt – doch zunächst war der Schock groß.

Münster – Wenn Hunde Dinge aus dem Boden ausgraben, kommt meist irgendein Müll zum Vorschein. Im Falle des Fundes eines Vierbeiners in Münster waren es jedoch menschliche Innereien. Die Polizei wurde alarmiert und ging vom Schlimmsten aus – wurde ein Baby getötet?

NRW: Hund gräbt in Münster menschliche Innereien aus – Polizei-Einsatz

Es folgte eine großräumige Suche rund um den Fundort an der Straße „Kirchplatz“ in Münster. Sogar eine Hundertschaft und eine Drohne setzte die Polizei ein. Einen Tag später dann atmeten die Ermittler auf.

Ein Mann meldete sich und gab an, die Plazenta seiner Frau im Boden nach altem Ritus vergraben zu haben, um darauf einen „Lebensbaum“ zu pflanzen. Den sogenannten „Mutterkuchen“ hatte er nach der Entbindung an den Ort gebracht, an dem der Münsteraner Hund ihn später eifrig ausgrub.

Polizei Münster: Plazenta-Fund in Boden lässt Ermittler in NRW aufatmen

Die Polizei schloss daraufhin einen strafrechtlichen Hintergrund aus. Mutter und Kind geht es gut.