Polizei Dortmund ermittelt.

Horrorunfall in NRW: Illegales Rennen endet mit herausgerissenem Motor und Schwerverletzten

Polizei Streifenwagen mit Blaulicht im Einsatz
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Ein illegales Rennen in NRW auf der A46 endete mit fünf Schwerverletzten (Symbolbild).

Ein illegales Rennen auf der A46 bei Hagen in NRW endete am Sonntagmorgen (1. August) für einige Beteiligte fatal.

Hagen – Die Polizei Dortmund ermittelt nach einem schweren Unfall auf der A46 bei Hagen. Zwei Autos sollen sich ein illegales Rennen geliefert haben. Es endete mit einem Totalschaden und fünf Schwerverletzten.

Wie aus einer Mitteilung der Polizei Dortmund hervorgeht, sind insgesamt fünf Insassen eines VW-Golf am Sonntag schwer verletzt worden.

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Gegen 4.04 Uhr habe der 28-jährige Fahrer des VW-Golf GTI die Kontrolle über sein Fahrzeug auf der A46 bei Hagen verloren. Der Wagen sei mit hoher Geschwindigkeit durch die Mittelleitplanke auf die Hauptfahrbahn geschleudert.

Dabei wurde der Motor aus dem Auto gerissen und landete nach Angaben der Polizei auf der Gegenfahrbahn. Glück im Unglück. Ein Streifenteam der Autobahnpolizei und ein Arzt sei in der Nähe gewesen. Die Insassen habe man sofort versorgen können.

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Zunächst sind die Polizisten von einem Alleinunfall ausgegangen. Wenig später kam aber ein 27-jähriger Audi-Fahrer aus Recklinghausen zurück zum Unfallort, was den Verdacht eines illegalen Rennens untermauerte.

Zu allem Überfluss haben die Beamten in dem Golf auch noch eine geladene Schreckschusspistole, ein Messer und Betäubungsmittel gefunden. Die Fahrzeuge sind von den Beamten sichergestellt worden. Es wird wegen der Teilnahme an einem illegalen Rennen und wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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