Frust und Wut machen sich breit

Nach Hochwasser-Katastrophe in NRW: Unglaubliche Szenen – Anwohner attackieren Helfer

Nach dem Hochwasser gehen in Hagen (NRW) die Aufräumarbeiten weiter.
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Nach dem Hochwasser gehen in Hagen (NRW) die Aufräumarbeiten weiter.

Nach dem Hochwasser von NRW folgt der Frust und die Wut. Jetzt kommt es offenbar zu unglaublichen Szenen in betroffenen Gebieten.

NRW – Eigentlich will das Technische Hilfswerk (THW) in den Hochwasser-Gebieten von NRW nur helfen. Doch genau das stößt jetzt in manchen betroffenen Gebieten offenbar auf wenig Gegenliebe. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, werden die Helfer in einigen Orten äußerst unfreundlich empfangen.

NRW-Hochwasser: Einsatzkräfte des THW beleidigt und mit Müll beworfen

THW-Vize-Präsidentin Sabine Lackner spricht gegenüber RTL von Beleidigungen gegenüber THW-Einsatzkräften. Mancherorts seien Helfer sogar mit Müll beschmissen worden. Hinter den Angriffen seien laut Lackner vor allem Querdenker oder Menschen aus der Prepper-Szene, die sich als Betroffene der Flutkatastrophe ausgäben, sowie einige frustrierte Flutopfer.

Hochwasser in NRW: Arbeit für THW-Helfer „psychisch belastend“

An manchen Stellen seien THW-Helfer sogar bei der Arbeit gefilmt worden. Allerdings nicht von Pressevertretern, sondern von betroffenen Menschen. Unklar ist, was der Zweck der Aufnahmen ist. Die THW-Vize-Präsidentin beschreibt den Einsatz in manchen Hochwasser-Gebieten als „psychisch belastend“. Sie sei „unseren Einsatzkräften unendlich dankbar, dass sie recht unerschrocken weitermachen“, so Lackner. mit dpa-Material