Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Corona in NRW: Impfkommission rät „zweite Dosis nicht aufschieben!“

Das Coronavirus grassiert weiter in Deutschland. Alle News und Zahlen zu Covid-19 in NRW im Live-Ticker von RUHR24.

  • Das RKI meldet in Deutschland weiterhin viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus.
  • Aufgrund anhaltender hoher Fallzahlen ist der Lockdown in NRW verschärft und bis Ende Januar verlängert worden.
  • Die Corona-Impfkampagne ist gestartet. In NRW wurden bereits mehr als 69.000 Personen geimpft.

Dieser Live-Ticker über die Coronavirus-Pandemie von RUHR24.de wird nicht weitergeführt - zu den aktuellen Corona-News im Ticker.

Corona: Impfkommission rät dazu, die zweite Dosis nicht aufzuschieben

Update, Freitag (8. Januar), 22.00 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vor einigen Tagen die Möglichkeit prüfen lassen, die Impfkampagne in Deutschland zu beschleunigen, in dem man die Zeit zwischen der ersten und der zweiten Impfdosis verlängern würde. So könnten mehr Menschen zunächst mit der ersten Impfung versorgt werden.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut (RKI) hat sich jedoch nun gegen diese Option ausgesprochen. Die Begründung lautet, dass man aktuell nicht sicher sei, ob man durch eine Verschiebung der zweiten Impfstoffdosis auf einen späteren Zeitpunkt tatsächlich mehr schwere Erkrankungen und Todesfälle verhindern könne. Denn erst nach der zweiten Impfdosis liegt ein nahezu hundertprozentiger Schutz vor Covid-19 vor.

Coronavirus: Mehr Geld für Hartz-4-Empfänger gefordert

Update, Freitag (8. Januar), 21.40 Uhr: Auch Empfänger von Hartz-IV haben mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Zusätzliche Ausgaben wie zum Beispiel für Atem-Masken oder die Verpflegung der Kinder zu Hause machen sich im Geldbeutel bemerkbar. Einige Verbände und Politiker fordern daher einen Corona-Zuschlag für Hartz-4-Empfänger.

So zum Beispiel der Paritätische Wohlfahrtsverband oder die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Die Linke). Sie fordern eine coronabedingte Erhöhung des Hartz-4-Satzes in Höhe von 100 bis 200 Euro. Außerdem halten beide Seiten eine Übernahme von Kosten für Laptops oder Druckern für angebracht, damit die Kinder am Homeschooling teilnehmen können. Ob die Landespolitik der Forderung nachkommt, ist unklar. Zuletzt wurde der Hartz-4-Satz zum Jahreswechsel um rund 14 Euro erhöht.

Corona in NRW: Krefeld schafft Maskenpflicht in der Innenstadt ab

Update, Freitag (8. Januar), 20.30 Uhr: Nachdem die Entscheidung in Hagen vor einigen Wochen schon für Aufregung gesorgt hatte, zieht nun die nächste Stadt in NRW mit der Maßnahme nach: Krefeld beendet ab Montag (11. Januar) die Maskenpflicht in der Innenstadt - und das trotz steigender Inzidenz (159) und zunehmenden Neuinfektionen.

Die Entscheidung mag auf den ersten Blick kurios erscheinen, doch sie hat einen Grund, wie Oberbürgermeister und Chef des städtischen Krisenstabs Frank Meyer mitteilte: „Wir wollen damit kein falsches Signal setzen. Aber wir würden sehenden Auges Gefahr laufen, dass die Gerichte die bestehende Situation kassieren, weil die Geschäfte geschlossen sind.“ Das heißt auch, sobald die Geschäfte nach dem Lockdown wieder öffnen dürfen, wird die Maskenpflicht womöglich wieder verhängt.

Doch nicht nur die Maskenpflicht wird in der Krefelder Innenstadt abgeschafft, sondern auch die Parkgebühren. Das kostenfreie Parken soll aber nicht etwa die Besucher anlocken, im Gegenteil: „Die Menschen sollen schließlich zu Hause bleiben,“ so Frank Meyer gegenüber der Rheinischen Post.

Corona: Uniklinik Essen erprobt neuen Forschungsansatz

Update, Freitag (8. Januar), 20.10 Uhr: Forscher der Uniklinik Essen haben herausgefunden, dass Glycyrrhizin die Vervielfältigung des Coronavirus verlangsamt. „Glycyrrhizin ist natürlicher Bestandteil des Süßholzsaftes, der aufgrund seiner charakteristischen geschmacksgebenden Eigenschaften zur Herstellung von Lakritz verwendet wird“, klärt das Bundesinstitut für Risikobewertung auf. Dennoch empfiehlt es sich nicht, fortan Unmengen an Lakritz zum Schutz vor dem Coronavirus zu verzehren

Denn der Verzehr von Lakritz kann unter anderem zu Bluthochdruck führen. Außerdem müssen die Ergebnisse von den Wissenschaftlern aus Essen nun in weiteren Schritten noch geprüft werden. Wie wirksam das Süßholzextrakt daher gegen das Coronavirus ist, kann noch nicht abschließend beantwortet werden. Die Forscher gehen davon aus, dass es möglicherweise den Verlauf abmildert.

Corona-Pandemie im Ruhrgebiet: Die aktuellen Fallzahlen der Städte

Update, Freitag (8. Januar), 19.20 Uhr: Einige Städte im Ruhrgebiet hat die Corona-Pandemie stärker getroffen als andere. So sind in Bottrop bislang „nur“ 27 Personen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben, in Essen und Recklinghausen sind die Zahlen weitaus höher. Eine wirkliche Erklärung dafür gibt es jedoch nicht.

In Oberhausen steigt die Zahl der Todesfälle ebenfalls in den letzten Tagen dramatisch an. Täglich meldet die Stadt mehrere Corona-Tote. Im November letzten Jahres war Oberhausen beispielsweise an die Spitze der Negativliste aller Landkreise und Großstädte in NRW gerückt. Ob die aktuelle Sterberate nun die Auswirkungen davon sind, ist jedoch unklar.

Auch Michael Jehn, Leiter des städtischen Krisenstabs, weiß darauf keine Antwort. Nach Auffassung des Krisenstabes befindet sich Bottrop jedoch in einer Sondersituation. „In Oberhausen ist die Zahl der Sterbefälle im Verhältnis zur Einwohnerzahl im Vergleich mit anderen Städten wie Mülheim und Duisburg auf einem gleichen Niveau“, so Jehn gegenüber der WAZ.

Corona-Pandemie im Ruhrgebiet: Acht neue Todesfälle in Essen

Update, Freitag (8. Januar), 18.40 Uhr: Die Stadt Essen muss heute erneut einige Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus melden. So wurde bekannt, dass seit Jahresanfang bis einschließlich heute acht weitere Personen an oder in Verbindung mit Covid-19 verstorben sind. Das Alter der Verstorbenen liegt zwischen 54 und 93 Jahren. Die Zahl der Corona-Toten in Essen steigt somit am Abend auf 264.

Corona: Impf-Taxi für Senioren gefordert

Update, Freitag (8. Januar), 18.25 Uhr: Ab Februar sollen Menschen, die über 80 Jahre alt sind und nicht in einem Pflege- oder Altersheim leben, Impftermine in einem der Impfzentren vereinbaren können. Darüber sollen sie ab kommender Woche in einem Brief von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) informiert werden.

Nun stellt sich jedoch die Frage, wie die Senioren zu den Impfzentren kommen sollen. Nur weil sie nicht in einer Einrichtung leben, heißt das nicht, dass sie noch mobil sind. Einige Kommunen in NRW haben daher nun eine Art kostenloses Impf-Taxi für die Über-80-Jährigen gefordert.

„Diese Menschen brauchen, wenn sie nicht mehr mobil sind, einen Fahrdienst zum Impfzentrum. Den gilt es zu organisieren und wir erwarten, dass das Land die Kosten dafür übernimmt“, sagte der Vorsitzende des Städtetages NRW, Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen gegenüber der WAZ.

Corona in NRW: Beiträge für Offenen Ganztag werden erlassen

Update, Freitag (8. Januar), 18.04 Uhr: Nachdem bereits Eltern, deren Kinder normalerweise in einer Kita sind, aufatmen durften, gibt es jetzt auch eine finanzielle Erleichterung für Eltern, die Betreuungsangebote der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Anspruch nehmen. Auch hier sollen die Kosten nun im Januar erstattet werden. Die Entscheidung stehe aber unter dem Vorbehalt, dass der Haushaltsausschuss zustimme, teilte die Landesregierung in NRW mit.

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) sprach von einer guten und richtigen Entscheidung, „die auch Eltern von Grundschulkindern von den Beiträgen für die OGS, der Übermittagsbetreuung sowie weiteren Betreuungsformen entlastet“. Land und Kommunen sollen sich die Kosten für die ausgesetzten Betreuungsangebote teilen.

Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds NRW, Christof Sommer, betonte: „Die Kommunen sind bereit, im Januar auf die Elternbeiträge für OGS und Kita zu verzichten, obwohl sie die Einnahmen dringend brauchen.“ Nicht das Land verzichte auf Kita-Gebühren, sondern die Kommunen. Eigentlich benötigten sie die Elternbeiträge, um Personal zu bezahlen und um Betrieb und Einrichtung der Kitas zu finanzieren. „Dieses Geld fehlt jetzt, denn die Kosten laufen weiter.“

Corona-Pandemie aktuell: Spahn sendet Hilferuf an Pharma-Lobby

Update, Freitag (8. Januar), 17.45 Uhr: Aufgrund der Impfpolitik in Sachen Coronavirus steht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aktuell in der Kritik. Zu wenig Impfstoff sei bestellt worden, zu langsam geht daher die Impfkampagne voran, heißt es. Aufgrund der wenigen Impfdosen hat sich der Politiker nun mit einem Hilferuf an die Pharma-Lobby gewendet.

„Angesichts der angespannten pandemischen Lage ist unser gemeinsames Bestreben, die Produktionskapazitäten von Impfstoffen für die Eindämmung der Covid-19-Pandemie weiter zu erhöhen. Aus diesem Grund bitte ich Sie um Unterstützung“, heißt es in dem von Gesundheitsstaatssekretär Thomas Steffen unterzeichneten Schreiben an fünf Pharma-Verbände, das dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich mit einem Hilferuf an die Pharma-Lobby gewendet.

Jens Spahn bittet die Pharma-Konzerne bei der Produktion des Corona-Impfstoffes mitzuhelfen, wie aus dem Schreiben hervorgeht. Es wurde anderem an den Bundesverband der Arzneimittelhersteller, den Bundesverband der pharmazeutischen Industrie und den Verband forschender Arzneimittelhersteller geschickt. Ob der Hilferuf erhört wird, bleibt abzuwarten.

Corona in NRW: Laschet hält Impfpass mit Privilegien für absurd

Update, Freitag (8. Januar), 17.15 Uhr: Die Diskussion um die Impfpflicht entfacht immer wieder aufs Neue. Ebenso darüber, welche Bedeutung in Zukunft dem Impfpass zugeschrieben wird. So kündigten bereits erste Fluglinien an, nur noch geimpfte Passagiere befördern zu wollen. Und nun hat auch Israel mitgeteilt, einen sogenannten „Grünen Pass“ für Geimpfte einführen zu wollen. Besitzt eine Person einen solchen Pass, ist sie von der Quarantänepflicht befreit oder ein Besuch im Restaurant sowie von anderen öffentlichen Veranstaltungen ist möglich.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ist gegen einen solchen digitalen Impfpass, der Zugang zu kulturellen und anderen Veranstaltungen gewähren könnte. Er hält die Diskussion darüber für „absurd“. Er befürchtet, dass eine indirekte Impfpflicht nur diee Akzeptanz des Impfens gefährde.

Corona: Uni Münster entwickelt Riech- und Geschmackstest

Update, Freitag (8. Januar), 16.50 Uhr: Forscher der Uni Münster haben einen Riech- und Schmeck-Test entwickelt. Damit sollen Benutzer einschätzen können, ob sie möglicherweise an Covid-19 erkrankt sind. Denn ein Symptom einer Covid-19-Erkrankung ist häufig eine Störung des Geruch- und Geschmackssinns.

Mit dem Test wollen die Forscher aus Münster herausfinden, ob es zu der Störung kommt und wie diese sich über einen längeren Zeitraum hin entwickelt oder verändert.

Corona-Impfungen in NRW: Neues Impfmaterial steht bereit

Update, Freitag (8. Januar), 16.08 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hatte heute mitgeteilt, dass 175 500 weitere Impfdosen im Bundesland eingetroffen sind. Sie sollen in den nächsten Tagen verteilt werden. Bei der neuen Lieferung der Corona-Impfungen will NRW Gebrauch von einer durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA geänderten Zulassung des Impfstoffs von Biontech und Pfizer machen.

Diese besagt, dass jetzt sechs statt bisher fünf Dosen aus einer Ampulle gezogen werden dürfen. Das geht auf einen Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zurück, der damit die Impfkampagne in Deutschland beschleunigen wollte. Durch die neue Regelung sind jetzt 25 250 Dosen zusätzlich verfügbar, ursprünglich sollten nur 14.250 Dosen geliefert werden.

In NRW sind bislang 120.059 Personen gegen das Coronavirus geimpft worden. Damit liegt die Impfquote im Bundesland bei etwa 5,1 Personen pro 1000 Einwohner. NRW kommt im Vergleich zu manch anderen Bundesländern verhältnismäßig langsam voran mit den Corona-Impfungen.

Corona-Pandemie in Dortmund: Die Zahlen von heute

Update, Freitag (8. Januar), 15.30 Uhr: Nachdem es gestern in Dortmund ganz danach ausgesehen hatte, als ob der Inzidenz-Wert in Dortmund sinken würde, ist heute wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Wie die Stadt Dortmund mitteilte, kamen binnen der letzten 24 Stunden 112 weitere Corona-Fälle dazu.

Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz voraussichtlich bei 142,1. Gestern lag sie noch bei knapp 130. Die aktuellen Fallzahlen lassen somit - wie das RKI aufgrund der Zeit zwischen den Jahren prophezeit hatte - nicht auf den wahren Verlauf der Pandemie schließen. Und das ist nicht die einzig schlechte Nachricht für Dortmund. So muss die Stadt bedauerlicherweise fünf weitere Todesfälle aufgrund von Corona verzeichnen.

Es handelt sich um fünf Männer im Alter zwischen 74 und 96 Jahren, die alle ursächlich an Covid-19 nach einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt verstorben sind. Zwei der Verstorbenen lebten in Pflegeeinrichtungen.

Weitere Zahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus für Dortmund:

  • Aktuell befinden sich 2200 Menschen in Dortmund in Quarantäne.
  • 1602 Personen sind derzeit mit dem Coronavirus infiziert, womit die Gesamtzahl der positiven Tests seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund bei insgesamt 14.941 liegt. 13.157 Menschen gelten als genesen
  • 135 Corona-Infizierte werden aktuell im Krankenhaus behandelt, 24 davon auf der Intensivstation.
  • In Dortmund verstarben damit bislang 118 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 64 mit Corona infizierte Menschen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Coronavirus: Kreis Höxter in NRW fordert strengere Maßnahmen und kritisiert die Regierung

Update, Freitag (8. Januar), 15.15 Uhr: Im Kreis Höxter ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus rasant angestiegen. Inzwischen liegt auch die 7-Tage-Inzidenz auch wieder über 200. Der NRW-Kreis zählt somit zu den Hotspots im Bundesland und die am Dienstag (5. Januar) in der Konferenz von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen könnten angeordnet werden. Dazu zählen unter anderem die Einschränkung der Bewegungsfreiheit auf einen Radius von 15 Kilometer.

Die ist allerdings in der neuen Coronaschutzverordnung nicht zu finden und auch bei den Kontaktbeschränkungen gibt es in NRW Ausnahmen. Die Vorgehensweise wird vom Leiter des Krisenstabes im Kreis Höxter kritisiert: „Wir hätten uns vom Land einheitliche Vorgaben erhofft“, sagt Matthias Kämpfer laut Mitteilung von Freitag.

Damit meint er nicht nur die Sonderregelungen in NRW, sondern auch, dass es für den privaten Bereich keine Regelungen gibt. „Wir sehen im Kreis Höxter sehr deutlich, dass sich viele Infektionen durch private Kontakte verbreiten“. Die persönlichen Kontakte müssten im öffentlichen Raum ebenso reduziert werden wie in den eigenen vier Wänden. Der Kreis plant daher, auch private Treffen in der Wohnung per Allgemeinverfügung ab Montag (11. Januar) einzuschränken. Die Landesregierung muss dafür allerdings noch ihr Okay geben.

NRW: EMA erlaubt mehr Corona-Impfdosen pro Kanüle

Update, Freitag (8. Januar), 14.22 Uhr: Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA erlaubt pro Kanüle des Corona-Impfstoffes von Biontech sechs Impfdosen. Damit könnten kurzfristig etwa 20 Prozent mehr Menschen geimpft werden.

Corona: Gelsenkirchen hat den höchsten Inzidenzwert in NRW

Update, Freitag (8. Januar), 13.55 Uhr: In Gladbeck schießt der Inzidenzwert heute auf 363,7. Damit ist ein neuer Höchststand in der NRW-Stadt erreicht. Auch Gelsenkirchen liegt über der 200er-Marke.  Weil Gladbeck zum Kreis Recklinghausen gehört und nicht einzeln gezählt wird, hat Gelsenkirchen damit heute offiziell den höchsten Inzidenzwert im Bundesland.

Corona/NRW: Armin Laschet wird Wortbruch vorgeworfen

Update, Freitag (8. Januar), 13.26 Uhr: Die SPD-Opposition hat für kommende Woche eine Sondersitzung des nordrhein-westfälischen Landtags zur neuen Corona-Schutzverordnung des Bundeslandes beantragt. SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty warf Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag Wortbruch bei der Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse zum verschärften Lockdown vor. Laschet (CDU) habe versprochen, diese „eins zu eins“ umzusetzen. Die heute veröffentlichte Corona-Schutzverordnung für NRW weiche aber davon ab.

Die SPD wirft Ministerpräsident Armin Laschet Wortbruch vor.

Corona-Update für NRW: Weitere Todesfälle in Herne

Update, Freitag (8. Januar), 13.01 Uhr: Die Stadt Herne meldet drei weitere Verstorbene in Zusammenhang mit Corona. Eine Frau, Jahrgang 1925, und zwei Männer, Jahrgänge 1949 und 1951. Außerdem meldet die Stadt einen Todesfall vom 1. Januar nach. Hierbei handelt es sich um eine Frau, Jahrgang 1946. Insgesamt sind damit 96 Menschen aus Herne an Corona verstorben. Insgesamt zählt die Stadt 5092 positive Testergebnisse.

NRW: Verwirrung um 15-Kilometer-Regel bei Corona-Schutzverordnung

Update, Freitag (8. Januar), 12.28 Uhr: Die sogenannte 15-Kilometer-Regel sorgte nach der Besprechung von Bund und Länder über die neuen Corona-Maßnahmen für Aufsehen. In der aktuellen Corona-Schutzverordnung für NRW taucht diese nun gar nicht mehr auf.

EU bestellt weiteren Corona-Impfstoff von Biontech

Update, Freitag (8. Januar), 12.12 Uhr: Die Europäische Union (EU) hat sich weitere 300 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Pfizer und Biontech gesichert. Die Gesamtzahl der bestellten Menge verdoppelt sich damit auf 600 Millionen Dosen, wie der WDR berichtet. Die ersten 75 Millionen Dosen davon würden ab dem zweiten Quartal dieses Jahres geliefert, der Rest bis Jahresende.

Corona-News für NRW: Spahn fordert auch Genesene zur Impfung auf

Update, Freitag (8. Januar), 11.41 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert dafür, dass sich auch Genesene nach einer Corona-Infektion impfen lassen. Die Immunität durch eine Impfung sei nach Erkenntnissen der Wissenschaft deutlich höher als nach einer überstandenen Erkrankung, sagt er dem SWR. „Insofern macht es auch für Genese Sinn, sich impfen zu lassen.“ Allerdings müssten sich Genesene vielleicht nicht sofort impfen lassen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kommt zu einer Pressekonferenz über die Corona-Krise und die Impf-Kampagne.

NRW/Corona: Lehrer sollen bei Präsenzunterricht FFP2-Masken erhalten

Update, Freitag (8. Januar), 11.08 Uhr: Das Land NRW will jeden Lehrer im Präsenzunterricht mit zwei FFP2-Masken pro Tag ausstatten. Dafür würden entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt, um diesen Vorschlag bis zu den Osterferien zu gewährleisten, wie das Bildungsministerium per Mail an alle Schulen erklärt.

In dem Schreiben wird auch klargestellt, dass die Gratis-Corona-Tests für Lehrer bis Ende Januar nur in Anspruch genommen werden können, wenn die Personen „in dieser Zeit tatsächlich einen Präsenzdienst in den Schulen leisten.“

Grundsätzlich sollen in NRW alle Schüler bis zum Ende des Monats nur zu Hause unterrichtet werden. Es gibt aber Notbetreuungsangebote für Schüler der Klassen 1 bis 6. Lehrer, die in dieser Zeit in den Schulen sind, können sich bereits kostenfrei auf Corona testen lassen.

Corona-Update in NRW: Medizinethiker äußert sich zur Impfpflicht

Update, Freitag (8. Januar), 10.45 Uhr: Nach Ansicht des Medizinethikers Wolfram Henn kommt eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus nicht infrage. Denkbar sei eher eine berufsbezogene Impfpflicht, so das Mitglied des Deutschen Ethikrats der Heilbronner Stimme. Das könnte zum Beispiel Pflegeberufe betreffen. Bislang sei zudem zu wenig für das Impfen geworben worden, fügte Henn hinzu. Eine kleine Gruppe von Menschen werde sich „leider trotz aller guten Gründe“ nicht von der Notwendigkeit der Impfung überzeugen lassen, so der Wissenschaftler.

Corona: Ramelow fordert härtere Maßnahmen - auch für NRW

Update, Freitag (8. Januar), 10.19 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) fordert, den Lockdown in Deutschland noch stärker auszuweiten und die Wirtschaft herunterzufahren. „Wir müssen jetzt einfach einmal komplett eine Pause machen“, sagte er dem MDR. Er sehe dazu keine Alternative. „Der Fehler, den wir in ganz Deutschland gemacht haben, war, dass wir den Dezember nicht genutzt haben, um tatsächlich auch die allgemeine Wirtschaft in eine Pause zu schicken.“ Bisher hätten vor allem Gastronomien, Einzelhändler und Kulturschaffende die Last des Lockdowns getragen.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) fordert härtere Maßnahmen für Deutschlands Wirtschaft.

Ramelow sagte weiter, Ansteckungen mit dem Coronavirus gebe es vor allem im privaten Bereich. Diese Gefährdung habe er falsch eingeschätzt. Er habe sich selbst zu lange davon leiten lassen, dass leichtere Maßnahmen helfen würden. Das habe bislang jedoch nur zur Verlängerung der Beschränkungen geführt.

Olaf Scholz fordert größere Anstrengung bei Impfstoff-Produktion

Update, Freitag (8. Januar), 9.50 Uhr: Bundesfinanzminister Olaf Scholz (CDU) fordert größere Anstrengungen bei der Impfstoffproduktion. „Wir müssen alles dafür tun, dass die Impfstoffproduktion zunimmt, dass wir soviel Impfstoff wie möglich bekommen, damit wir die Bevölkerung so schnell wie möglich schützen“, sagt der SPD-Kanzlerkandidat vor einer Klausurtagung der Bundestagsfraktion.

Gleichzeitig verteidigte Scholz den verschärften und verlängerten Lockdown. Angesichts der hohen Infektions- und Todeszahlen „war es richtig und ist es richtig, dass wir jetzt noch mal mit stärkeren Maßnahmen versuchen, das Pandemiegeschehen zu bekämpfen“.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) verteidigt das Vorgehen der Bundesregierung in der Coronavirus-Pandemie.

Verwirrung um Corona-Impfstoffe: Sind sie wirksam bei Mutation oder nicht?

Update, Freitag (8. Januar), 9.22 Uhr: Sind die Corona-Impfstoffe nun gegen die Mutationen wirksam, oder nicht? Der britische Verkehrsminister Grant Shapps erklärte gegenüber Sky, es gebe Zweifel daran, ob die vorhandenen Impfstoffe auch bei der Corona-Mutation aus Südafrika wirksam seien. Deswegen wolle man kein Risiko eingehen, so Shapps. Bisher sind in Großbritannien die Impfstoffe von Biontech und AstraZeneca zugelassen. Bei letzteren wurde der Beipackzettel durch die britische Regierung veröffentlicht.

Die britische Regierung verlangt ab der kommenden Woche für alle Einreisenden einen negativen Corona-Test. So soll auch die Ausbreitung von mutierten Viren verringert werden.

Corona/NRW: SPD will schnelle Regelung zu Kinderkrankentagen

Update, Freitag (8. Januar), 8.39 Uhr: Die SPD-Fraktion im Bundestag macht weiter Druck für eine schnelle Regelung vereinbarten Verdopplung von Kinderkrankentagen in diesem Jahr. „Eltern, die Kinder pandemiebedingt zu Hause betreuen müssen, brauchen jetzt dringend Planungssicherheit und zusätzliche Unterstützung“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Dittmar, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Partei setze sich derzeit für eine schnelle gesetzliche Lösung zur Klärung der Details für die Inanspruchnahme der zusätzlichen Krankentage ein.

NRW: Neue Corona-Schutzverordnung ab heute einsehbar

Update, Freitag (8. Januar), 8.22 Uhr: Tagelang herrschte Unsicherheit, wie genau die Corona-Beschlüsse der Bundesländer vom vergangenen Dienstag (5. Januar) in NRW umgesetzt würden. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung vom Land NRW ist ab heute öffentlich einsehbar.

NRW: Neue Dosen des Corona-Impfstoffes eingetroffen

Update, Freitag (8. Januar) 8 Uhr: Deutschland bekommt heute eine neue Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech, insgesamt fast 668.000 Dosen. Sie sollen direkt von Biontech an die 27 Anlieferzentren der Bundesländer gehen. Den größten Anteil erhält NRW mit 141.375 Impfdosen.

Corona-Impfstoff von Biontech auch gegen Mutationen wirksam

Update, Freitag (8. Januar), 7.29 Uhr: Der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer scheint laut einer eigens durchgeführten Studie gegen die in Großbritannien und Südafrika entdeckten Virus-Varianten zu wirken. „Wir haben jetzt 16 verschiedene Mutationen getestet, von denen keine wirklich signifikante Auswirkungen hatte. Das sind die guten Nachrichten“, so einer der führenden Wissenschaftler für virale Impfstoffe bei Pfizer. „Das heißt aber nicht, dass die 17. keine Auswirkungen haben wird.“

Winterberg/NRW: Polizei rechnet trotz Corona weiterhin mit Ansturm

Update, Freitag (8. Januar), 7.08 Uhr: Obwohl viele Pisten gesperrt sind, bereiten sich die Polizei und Ordnungsämter im Sauerland und in der Eifel auf einen erneuten Touristenansturm am Wochenende vor. Und das nicht nur in Hotspots wie Winterberg, sondern auch flacheren Regionen.

Im Märkischen Kreis stellt sich die Polizei etwa auf Einsätze zwischen Meinerzhagen und Herscheid ein. An einer Landstraße hatten am vergangenen Wochenende am Straßenrand widerrechtlich geparkte Autos für Verkehrschaos gesorgt. „Da spüren wir möglicherweise auch Verdrängungseffekte, weil die Leute im angrenzenden Hochsauerlandkreis nicht mehr unterkommen“, sagte ein Polizeisprecher im Märkischen Kreis. Die Polizei im Sauerland trifft auch noch weitere Vorkehrungen.

Corona-Update: Aktuelle Zahlen für NRW

Update, Freitag (8. Januar), 6.53 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet 5.149 neue Corona-Fälle im Bundesland. Damit liegt die Wocheninzidenz bei 127,7. Außerdem sind 199 weitere Personen in Zusammenhang mit Corona verstorben. Die Zahlen für NRW im Überblick:

Gemeldete Fälle insgesamt420.181
Wocheninzidenz127,7
Aktuell infizierte Personen61.800
Bisher genesen350.700
Verstorben7.706

Corona: RKI meldet neuen Höchststand bei Todesfällen

Update, Freitag (8. Januar), 6.23 Uhr: Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Deutschland in Zusammenhang mit Corona hat einen neuen Höchstwert erreicht. Innerhalb eines Tages haben die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 1188 neue Todesfälle übermittelt. Außerdem wurden 31.849 Neuinfektionen gemeldet. Der bisherige Höchststand von 1129 neuen Todesfällen wurde am 30. Dezember erreicht.

Coronavirus: WHO fordert strengere Regel aufgrund der Virus-Mutation

Update, Donnerstag (7. Januar), 22:45 Uhr: Seit Dezember vergangenen Jahres weiß man von einer neuen Corona-Variante, die zuerst in Großbritannien entdeckt wurde. Inzwischen gab es aber bereits erste Fälle in Deutschland, Österreich und 20 anderen europäischen Ländern. Die Mutation des Erregers soll sich noch schneller ausbreiten als das bisherige Coronavirus, da sie ansteckender ist.

Die Weltgesundheitsorganisation fordert nun, dass die Länder in Europa mehr gegen die neue Corona-Variante unternehmen. So soll zum Beispiel an weiteren Orten die Maskenpflicht gelten und die Kontaktbeschränkungen weiter verschärft werden. „Diese Variante ist besorgniserregend, da sie die Übertragbarkeit erhöht hat,“ so WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Und weiter: „Mit erhöhter Übertragbarkeit und ähnlicher Schwere der Erkrankung löst die Variante jedoch Alarm aus.

Coronavirus in Dortmund: Ausbruch in Altenheim, wo bereits geimpft wurde

Update, Donnerstag (7. Januar), 22:20 Uhr: Ähnlich wie auch in Warendorf soll es nun in Dortmund zu dem Fall gekommen sein, dass es einen Corona-Ausbruch in einem Altenheim gegeben hat, in dem bereits die Bewohner geimpft wurden. Wie die Ruhr Nachrichten berichteten, habe man am 29. Dezember in dem Altenheim in Kirchhörde mit den Impfungen begonnen.

Nun soll es 14 Neuinfektionen bei Bewohnern und einen weiteren Fall beim Personal geben. Es sei allerdings nicht klar, ob sich die betroffenen Bewohner bereits vor der Impfung mit dem Coronavirus infiziert hatten. Außerdem sei es medizinisch möglich, dass eine Infektion auch nach der ersten Impfdosis geben kann.

Die Durchführung der Impfung sei in dem Heim aufwendig vorbereitet worden. Es gelte ein Besuchsverbot und man habe die Bewohner unmittelbar vor der Impfung auf Fieber, Allergien oder sonstige Vorerkrankungen überprüft, so Anke Widow, Sprecherin der Stadt Dortmund gegenüber den Ruhr Nachrichten.

Corona im Ruhrgebiet: Inzidenzwert in Bochum erstmals wieder unter 100

Update, Donnerstag (7. Januar), 21:25 Uhr: In der aktuellen Lage ist die Nachricht durchaus erfreulich. So ist die 7-Tage-Inzidenz in Bochum erstmals seit Oktober unter 100 gefallen. Sie liegt aktuell bei 93,5 Neuinfektionen 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Bochum nähert sich somit langsam dem bundesweiten Ziel einer Inzidenz von unter 50.

Das Robert Koch-Institut warnt allerdings noch immer vor einer voreiligen Interpretation der sinkenden Zahlen. So können das noch immer die Auswirkungen der geringeren Testkapazitäten zwischen den Jahren sein. Es sei davon auszugehen, dass die derzeitigen Zahlen nicht das wahre Infektionsgeschehen widerspiegeln.

Denn trotz der niedrigen Inzidenz muss Bochum heute zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 vermelden. So starben ein 77-jähriger Mann und eine 87-jährige Frau - zwar nicht ursächlich, aber mit einer Coronainfektion. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Bochum auf insgesamt 98.

Coronavirus: Erstattung der Kita-Gebühren in NRW

Update, Donnerstag (7. Januar), 20:45 Uhr: NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) und Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) wollen die Kita-Beiträge für den Monat Januar erstatten. Das geht aus einem Brief von Stamp an die Kita-Eltern in NRW hervor. Die Erstattung der Kita-Gebühren solle auch für Eltern greifen, die von der Notbetreuung Anspruch nehmen würden.

Allerdings stehe der finale Beschluss des Landeskabinetts zur Aussetzung der Beiträge noch aus. Am Dienstag (12. Januar) wolle man eine Entscheidung fällen. Doch Joachim Stamp zeigte sich in einem Interview mit dem WDR optimistisch, dass es Eltern im Januar keine Gebühren zahlen müssen und bereits bezahlte Beiträge erstattet werden. Er appellierte aber noch einmal an die Eltern: „Lassen Sie Ihre Kinder, wenn es irgendwie geht, zu Hause! Wenn Sie aber die Betreuung in Anspruch nehmen müssen, steht Ihnen Ihr Angebot zur Verfügung.“

Corona-Impfung: In NRW geht es nur langsam voran

Update, Donnerstag (7. Januar), 20:00 Uhr: Das Robert Koch-Institut hat in Deutschland 417.060 Impfungen gemeldet, doch die Quoten in den einzelnen Bundesländern unterscheidet sich drastisch. Die meisten Impfungen pro 1000 Einwohner wurden laut der Statistik bisher für Mecklenburg-Vorpommern erfasst (13,5). Die wenigsten in Thüringen (2,5) und Niedersachsen (2,8).

Aber auch in NRW scheint man mit einer Quote von 4,4 Impfungen pro 1000 Einwohner nicht wirklich in die Gänge zu kommen. In absoluten Zahlen wurden hier bislang etwa 79.500 Personen geimpft. In Bayern sind es dagegen 84.349, in Hessen rund 44.000, was gemessen auf die Bevölkerungszahl im Bundesland auch mehr als in NRW sind.

Umfragen zeigen: Impfen gegen Corona ja, Impfpflicht nein

Update, Donnerstag (7. Januar), 19:38 Uhr: Laut einer Umfrage wollen sich aktuell rund 54 Prozent gegen das Coronavirus impfen lassen. Das ergab eine Befragung von Infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend. Damit nimmt die Impfbereitschaft in Deutschland wohl zu. Im November waren es noch 17 Prozent weniger, die sich gegen den Erreger impfen lassen wollten. Weiterhin sind es jedoch die jüngeren Menschen, die skeptischer gegenüber einer Corona-Impfung sind.

Umfrage zeigt: Mehrheit ist gegen die Impfpflicht

Dagegen ist die Mehrheit gegen eine Impfpflicht. Das ergab einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut YouGov im Zeitraum von Ende Dezember bis zum 4. Januar. Rund 56 Prozent sprachen sich gegen eine Impfpflicht aus, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen. Auch hier ist die Gruppe der über 55-Jährigen, die mit den geringeren Zweifeln.

Neuinfektionen trotz Corona-Impfung in Altenheim

Update, Donnerstag (7. Januar), 19:15 Uhr: Obwohl sie schon Ende Dezember geimpft worden waren, haben sich in einem Altenheim in Warendorf elf Bewohner und 13 Mitarbeitern mit dem Coronavirus angesteckt. Das berichtete der WDR in Berufung auf eine Bekanntgabe der Träger-Gesellschaft des Warendorfer Heimes.

Die Gründe für die Corona-Neuinfektion seien bislang noch unklar. Das Gesundheitsamt betonte jedoch noch einmal, dass der Schutz vor Corona nach der ersten Impfung bei 50 bis 80 Prozent liege. Erst nach der zweiten Corona-Impfung gebe es den fast vollständigen Schutz.

Corona in NRW: Aussage von Laumann über Ausgangssperren verwundert

Update, Donnerstag (7. Januar), 19:00 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hatte in einer ZDF-Sendung mit Markus Lanz für Verwunderung gesorgt. Der CDU-Politiker hatte deutlich gemacht, dass es in NRW keine Ausgangssperre mehr gebe. Doch das entspricht nicht ganz der Realität.

In NRW konnten sich Städte und Kreise mit einem Inzidenz-Wert über 200 dazu entschließen, eine Ausgangssperre zu verhängen. Einige Regionen hatten das auch getan. Doch Laumann sagte: „Wir hatten Ausgangssperren, zum Beispiel im Kreis Lippe oder in Minden, doch die Inzidenz liegt schon länger unter einem Wert von 200“.

Das mag zwar stimmen, doch unter anderem im Kreis Lippe, im Kreis Herford, in Minden, Oberhausen oder in Solingen gilt aktuell die Ausgangssperre noch - und zwar, wie ursprünglich auch angekündigt, bis zum 10. Januar. Wie es danach in den einzelnen Regionen weitergeht, ist teils noch unklar. Solingen hatte bereits angekündigt, die Ausgangssperre am Sonntag nicht verlängern zu wollen. Minden hebt die Maßnahme bereits ab Freitag bis auf Weiteres auf.

Coronavirus in NRW: Über-80-Jährige müssen lange auf Impftermin warten

Update, Donnerstag (7. Januar), 18:45 Uhr: Bislang wurden Bewohner und Mitarbeiter aus Alten- und Pflegeheimen vorrangig gegen das Coronavirus geimpft. In NRW sind es bisher rund 100.000. Ende Januar soll dann auch das Krankenhauspersonal dran sein - und im Anschluss die über 80-Jährigen, die nicht in Pflegeheimen leben.

Und diese sollen schon bald einen Brief mit allen nötigen Informationen bekommen, wie sie einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren können. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kündigte jedoch an, dass sie sich dabei in Geduld üben müssten.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) äußert sich zu den langen Wartezeiten auf den Impftermin

So können nicht alle auf einmal gleich zu Beginn einen Impftermin bekommen. Laumann hält eine Wartezeit von bis zu zehn Wochen für möglich - auch weil aktuell die Impfdosen noch knapp seien. Zudem geht der Gesundheitsminister aus NRW davon aus, dass es zu Überlastungen bei der Terminvereinbarung kommen wird. „Es wird Warteschleifen geben, die nicht ganz kurz sind. Aber das kann ich nicht ändern.“ Doch er bleibt optimistisch. „Ich bin aber ziemlich sicher, dass sich die Impfstoffversorgung in den nächsten Wochen erheblich verbessern wird.“ Bis Ende März soll die Gruppe der Über-80-Jährigen geimpft sein, so hofft der Politiker.

Corona im Ruhrgebiet: Vier weitere Todesfälle in Essen

Update, Donnerstag (7. Januar), 18:10 Uhr: Essen - Auch die Stadt Essen hat die heutigen Zahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt gegeben. In der Stadt im Ruhrgebiet kamen seit gestern bedauerlicherweise vier weitere Todesfälle hinzu. Die mit Corona infizierten Verstorbenen waren im Alter zwischen 79 und 87 Jahren. Damit sind in Essen an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion 256 Menschen verstorben.

Coronavirus in NRW: Distanzunterricht laut Gebauer nur bis Ende Januar

Update, Donnerstag (7. Januar), 17:51 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat erneut eine gewagte These ausgesprochen. So kündigte die Politikerin in einem Interview des Fernsehsenders Phoenix an, dass sie eine Fortsetzung des Distanzunterrichts an den Schulen nach dem aktuellen Corona-Lockdown ausschließe.

Mit den Maßnahmen bis Ende Januar sei nun das „Maximum herausgeholt, danach darf es mit Distanzunterricht so nicht weitergehen“, sagte Gebauer. Außerdem gab die Schulministerin zu, dass sie nicht gerade erfreut gewesen sei über die Entscheidung der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten. Es sei auch wenig Spielraum für die Auslegung des Beschlusses geblieben. Nun hoffe sie, dass man schnellstmöglich in Präsenzunterricht zurückwechseln könne.

Coronavirus in NRW: Stadt will Kampagne von Ladeninhabern kontrollieren

Update, Donnerstag (7. Januar), 17:40 Uhr: Krefeld - Der Einzelhandel muss aufgrund der Verlängerung des Lockdowns auch weiterhin bis zum 31. Januar die Türen geschlossen halten. Das scheint einigen nicht zu passen - unter anderem einem Kosmetiker aus Krefeld.

Er gehört zu den Initiatoren der bundesweiten Kampagne #WirMachenAuf. Und dem Hashtag werden in den sozialen Netzwerken Ladenbesitzer dazu aufgerufen, am Montag trotz des Verbots ihre Geschäfte wieder zu öffnen. Die Stadt Krefeld kündigte nun bereits an, Kontrollen durchführen zu wollen, ob am Montag die Coronaschutzverordnung eingehalten werde. Ordnungswidrigkeiten wie etwa eine Geschäftsöffnung könnten bis zu 2500 Euro Bußgeld bedeuten.

Der Krefelder Kosmetiker sagte, er habe keine andere Wahl als zu öffnen, weil er andernfalls zum Monatsende insolvent sei. Die staatlichen Hilfen seien nicht ausreichend und für den Dezember noch gar nicht eingetroffen, wie der WDR berichtet. Auch andere Ladeninhaber hatten sich zunächst der Aktion anschließen wollen - so auch ein Inhaber aus Bayern.

Nachdem allerdings bekannt geworden war, dass sich in der Telegram-Gruppe für den Aufruf auch Personen aus der rechten Szene und Corona-Leugner eingemischt hatten, distanzierte der bayerische Einzelhändler Udo Siebzehnrübl wieder von der Aktion. Unter anderem auch, weil der Krefelder Kosmetiker im Sommer bei einigen „Querdenker“-Veranstaltungen aufgetreten war. Wie viele Ladenbesitzer sich am Montag #WirMachenAuf anschließen bleibt also abzuwarten.

Coronavirus in Dortmund: Aktuelle Zahlen für die Stadt

Update, Donnerstag (7. Januar), 16.40 Uhr: In Sachen Coronavirus kann in Dortmund heute folgendes Update gegeben werden: Es kamen innerhalb der letzten 24 Stunden 152 positive Testergebnisse dazu. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz voraussichtlich bei 129,9. Gestern lag sie noch bei rund 135. Der Wert sinkt also aktuell. Der offizielle Wert wird jedoch erst heute Nacht gegen 0.00 vom Robert Koch-Institut bekanntgegeben und gilt von da an als verbindlich.

Außerdem muss die Stadt bedauerlicherweise auch einen weiteren Todesfall in Folge von Covid-19 verzeichnen. Ein Mann im Alter von 95 Jahren verstarb heute ursächlich an einer Corona-Infektion. Er lag seit Ende Dezember im Krankenhaus.

Weitere Zahlen für Dortmund sind heute relevant:

  • Aktuell befinden sich 2320 Menschen in Dortmund in Quarantäne, 1618 sind mit dem Virus infiziert.
  •  145 Corona-Patienten werden stationär behandelt, darunter 26 intensivmedizinisch, davon wiederum 15 mit Beatmung.
  • In Dortmund verstarben bislang 113 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 64 mit Corona infizierte Menschen verstarben aufgrund anderer Ursachen.
  • Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 14.829 positive Tests vor. 13.034 Menschen gelten als genesen.

NRW-Gesundheitminister Laumann: Rund 140.000 Impfungen in den Altenheimen bis Samstag

Update, Donnerstag (7. Januar), 15.48 Uhr: Bis kommenden Samstag (9. Januar) sollen in den Alten- und Pflegeheimen in NRW rund 140.000 Menschen gegen Corona geimpft worden sein. Diese Prognose gab Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am heutigen Donnerstag in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses des Landtags.

Die Dosen pro Ampulle könnten zudem von fünf auf sechs erhöht werden. In den Altenheimen in Nordrhein-Westfalen leben rund 175.000 Menschen.

Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von NRW.

Ab dem 18. Januar werden in NRW außerdem Corona-Schutzimpfungen für die rund 90.000 Beschäftigten in Krankenhäusern angeboten. Ab dem Zeitpunkt sollen auch an Personen über 80 Briefe geschickt werden mit Erklärungen, wo und wie sie sich impfen lassen können. Dabei handelt es sich um mehr als eine Million Menschen.

Corona-Situation in Essen: Infektionen treffen auch deutlich jüngere Menschen

Update, Donnerstag (7. Januar), 15.20 Uhr: Die Stadt Essen informiert über die aktuelle Corona-Lage. Laut den Informationen sind derzeit 1.671 Menschen in der Stadt positiv auf das Coronavirus getestet. In den letzten sieben Tagen gab es außerdem 826 Neuinfektionen, das macht einen Inzidenzwert von 141,7 aus.

Leider gab es in Essen auch 252 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. In den Essener Krankenhäusern und Kliniken werden aktuell 196 Personen stationär mit einer Corona-Infektion behandelt, 40 davon intensivmedizinisch. Derzeit befinden sich laut den Angaben der Stadt außerdem 2.190 Essener in einer angeordneten Quarantäne.

Zahlen gibt es auch darüber, welche Altersgruppen in Essen aktuell am häufigsten von einer Corona-Infektion betroffen sind. Das sind laut der Stadt Menschen im Alter von über 70 Jahren (418), sowie Essener im Alter zwischen 50 bis 60 Jahren (298) und Personen, die zwischen 30 bis 40 Jahre alt sind (228).

NRW: Billigfluganbieter Ryanair streicht wegen Lockdown den Flugplan zusammen

Update, Donnerstag (7. Januar), 13.50 Uhr: Die Billig-Airline Ryanair streicht wegen des Lockdowns in der Corona-Pandemie den Winterflugplan drastisch zusammen. Das berichtet das Branchen-Magazin Airliners.de heute. Betroffen sind demnach ab dem 21. Januar vor allem Flüge von und nach Großbritannien und Irland. Es soll nur noch wenige bis gar keine Verbindungen dorthin geben.

Ryanair startet von diesen Flughäfen in NRW:

  • Dortmund
  • Düsseldorf-Weeze
  • Köln/Bonn
  • Münster/Osnabrück

Coronavirus in NRW: Termine für Impfung werden bald vergeben

Update, Donnerstag (7. Januar), 13.42 Uhr: Zehntausende Menschen haben in NRW bereits ihre erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Darunter waren viele Bewohner von Altenheimen. Bald wird die nächste Stufe gezündet: Die Terminvergabe startet für Corona-Impfungen von Personen über 80 Jahren, die nicht in Heimen wohnen. Mit den derzeit verfügbaren Impfstoffen wird die Impfung dieser Menschen bis etwa Ende März dauern.

Coronavirus in NRW: Laumann erklärt Anwendung der 15-Kilometer-Regel

Update, Donnerstag (7. Januar), 12.35 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die 15-Kilometer-Regel für Corona-Hotspots erklärt. Sie sieht vor, dass sich Menschen in Kommunen mit einem Inzidenzwert über 200 nur höchstens 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen dürfen. Sie soll offenbar darauf abzielen, unnötige Ausflüge in der Freizeit zu verhindern.

Die neue Corona-Regelung sorgt weiter für viel Kritik. Sie sei kaum kontrollierbar und enthalte zu viele Ausnahmen, sagen Gegner. Neben Arztbesuchen sind etwa Berufspendler davon ausgenommen. Ab Montag (11. Januar) greift die Regelung. In NRW hat jedoch abgesehen vom Kreis Höxter derzeit keine Kommune einen Inzidenzwert über 200.

Corona-Schnelltests: Hier kann man sich in Dortmund testen lassen

Update, Donnerstag (7. Januar), 12.23 Uhr: Sie dauern nur wenige Minuten und liefern ein recht zuverlässiges Ergebnis: Corona-Schnelltests erfreuen sich steigender Beliebtheit. In Dortmund werden Schnelltests auf Corona an sieben Orten angeboten. Doch nicht jeder sollte sich testen lassen, warnt ein Experte.

Coronavirus: Oberbürgermeister von Dortmund kritisiert Impfstrategie in NRW

Update, Donnerstag (7. Januar), 11.20 Uhr: Wie bereits berichtet, hinkt Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Bundesländern bei den Impfungen gegen das Coronavirus etwas hinterher. Jetzt übt auch Thomas Westphal (SPD), Oberbürgermeister von Dortmund, Kritik an der Impfpolitik des Landes. An Armin Laschet hat er eine Forderung.

Parallel zum Lockdown müsse die Impfaktion „deutlich mehr Fahrt aufnehmen“, wird Westphal in einer Pressemitteilung zitiert: „Ich kritisiere nicht die Entscheidung, den Impfstoff europäisch einzukaufen. Viel problematischer ist die praktische nationale Umsetzung der Impfstoff-Verteilung.“

Nach dem wenig überraschenden holprigen Start auch in den Kommunen fordert er nun den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) auf, „klare und transparente Strukturen und Verantwortlichkeiten“ zu schaffen. Das könne mit einer Stabsstelle „Impfaktion“ zusammen mit Fachleuten und unter Beteiligung der Kommunen gelingen.

Corona-Impfstoff: Allianz von Bayer und Curevac soll Impfungen beschleunigen

Update, Donnerstag (7. Januar), 10.05 Uhr: Jetzt soll alles ganz schnell gehen: Eine nationale Impf-Allianz soll dafür sorgen, dass sich bis zum Sommer jeder Mensch in Deutschland freiwillig gegen das Coronavirus impfen lassen kann. Dazu wollen der Tübinger Entwickler Curevac und der Chemie- und Pharmakonzern Bayer aus Leverkusen zusammenarbeiten.

Laut Medienberichten soll der Schritt dafür sorgen, den Impfstoff von Curevac möglichst schnell zur Marktreife zu bringen. Das könne die Impfsituation in Deutschland entscheidend beschleunigen. Die Kooperation sei bereits Thema bei Gesprächen im Kanzleramt gewesen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sprach auf Twitter von einer guten Nachricht. Die Kooperation sei „ein weiterer Lichtblick am Horizont“.

Corona in NRW: Kreis Höxter knackt Inzidenzwert von 200 – Ausgangsbeschränkung droht

Update, Donnerstag (7. Januar), 9.20 Uhr: Der Kreis Höxter im Osten von NRW hat als erster nach der Verschärfung des Corona-Lockdowns erneut den Inzidenzwert von 200 überschritten. Höxter liegt derzeit bei rund 201,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Diese Marke ist wichtig, weil sie nach den neuesten Beschlüssen für eine Ausgangsbeschränkung sorgt.

Personen in Hotspots mit diesem Inzidenzwert dürfen sich dann nur noch in einem Umkreis von höchstens 15 Kilometern von ihrem Wohnort bewegen, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Noch ist aber unklar, ob dies im Kreis Höxter ab sofort gilt und wie diese neue Regelung umgesetzt wird.

Coronavirus in NRW: Mehr als 6.000 Neuinfektionen und 261 Tote in Nordrhein-Westfalen

Update, Donnerstag (7. Januar), 8 Uhr: Auch in NRW steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter an: 6.043 Fälle wurden dem RKI gestern von den Gesundheitsämtern übermittelt. Damit haben sich bislang insgesamt rund 415.000 Menschen mit Covid-19 infiziert. Rund 347.000 davon gelten als genesen.

261 Menschen sind in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 24 Stunden im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 7.507.

Coronavirus: Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt weiter an – erneut mehr als 1.000 Tote

Update, Donnerstag (7. Januar), 7.35 Uhr: Die Zahl der Menschen in Deutschland, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, steigt weiter an. Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) gestern insgesamt 26.291 Neuinfektionen gemeldet. Gestern waren es noch 21.200 gemeldete Fälle gewesen.

Damit nähert sich die Gesamtzahl der Infizierten (1,83 Millionen) allmählich der 2-Millionen-Marke. Damit haben sich bislang rund 2 Prozent der Deutschen mit Covid-19 infiziert. Das RKI geht jedoch davon aus, dass die Zahlen nach den Feiertagen erst frühestens Ende kommender Woche wieder belastbar sind.

Dramatischer ist die Zahl der Todesfälle: Sie stieg in den vergangenen 24 Stunden um 1.070 an. Insgesamt sind in Deutschland bislang mehr als 37.600 Menschen gestorben.

Coronavirus in NRW: Alleinerziehende befürchten „enorme Belastung“

Update, Donnerstag (7. Januar), 6.58 Uhr: Die knapp 330.000 Alleinerziehenden minderjähriger Kinder in NRW befürchten erhebliche Lasten durch die neuen Corona-Einschränkungen in Schulen und Kitas. Sie fordern schnell Klarheit über die geplanten Kinderkrankentage zur Sicherung der Betreuung. „Die erneute Umstellung auf Distanzunterricht und der eingeschränkte Pandemiebetrieb in der Kindertagesbetreuung ist für Eltern und insbesondere erwerbstätige Alleinerziehende wieder eine enorme Belastung“, sagte Nicola Stroop, Vorstand beim Verband allein erziehender Mütter und Väter (VAMV) NRW, der dpa.

Der Verband begrüße die neu geschaffene Möglichkeit für Eltern, sich mit zusätzlichen Kinderkrankentagen bezahlt von der Arbeit freistellen lassen zu können. Allerdings seien die Details der Regelung, die ja schon ab dem kommenden Montag genutzt werden solle, weithin offen. „Es ist noch völlig unklar, wer den Kinderkrankenschein ausstellt: der Kinderarzt, die Einrichtung oder der Träger“, bemängelte Stroop. Außerdem bleibe offen, was für privat und freiwillig versicherte Eltern gilt, deren Versicherung keine Kinderkrankentage beinhaltet.

Alle früheren Entwicklungen in der Corona-Pandemie in NRW gibt es in unserem alten Live-Ticker.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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