Plötzlich Fußgänger

NRW: Autorennen mit Tempo 150 – Polizei zieht teure Sportwagen aus dem Verkehr

Nach einem illegalen Rennen in Gelsenkirchen hat die Polizei zwei Sportwagen einkassiert.

Gelsenkirchen – Zu schnell, zu aggressiv: Zwei Porsche-Fahrer (41 und 43 Jahre alt) mussten nach einem verbotenen Rennen in Gelsenkirchen ihre Sportwagen abgeben. Die Männer waren zuvor mit bis zu 150 Sachen durch die Stadt geheizt.

Verbotenes Rennen in Gelsenkirchen: Porsche-Fahrer mit Tempo 150 unterwegs

Polizisten waren die beiden Porsche-Fahrer am Montag (28. März) aufgefallen. Sie sollen ihre Boliden „deutlich sichtbar und auch hörbar beschleunigt“ haben und aggressiv durch Gelsenkirchen-Ost gefahren sein.

Auf der Willy-Brandt-Allee in Erle sollen die Raser teilweise mit mehr als 150 Kilometern in der Stunde unterwegs gewesen sein, berichtet die Polizei am Donnerstag (31. März). Erlaubt ist dort allerdings nur Tempo 70.

Polizei Gelsenkirchen kassiert Sportwagen und Führerscheine ein

An einer roten Ampel auf der Adenauerallee hielten die Porsche-Fahrer an und die Polizisten konnten sie kontrollieren. Dabei wurden ein Porsche GT3 (510 PS) und ein Cayman GTS (400 PS) sichergestellt. Laut Hersteller kosten die Autos zwischen 80.000 und 170.000 Euro.

Auch ihre Führerscheine mussten die beiden Männer aus Gelsenkirchen abgeben. Die Polizisten schrieben Anzeigen wegen des verbotenen Autorennens.

Rubriklistenbild: © Polizei Gelsenkirchen

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