Polizei im Einsatz

NRW: Frau will mit selbstgebauter Angel Geld aus Opferstock in Kirche angeln

Kirche und Polizeiauto
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In NRW hat eine Frau versucht Geld aus einem Opferstock zu klauen (Symbolbild).

In NRW hat eine Frau versucht Geld aus einem Opferstock zu klauen. Der Plan ging nach hinten los.

Düsseldorf – „Not macht erfinderisch“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Eine 36-jährige Frau aus Düsseldorf (NRW) hat sich das Motto offenbar besonders zu Herzen genommen: Am Freitag (28. Januar) versuchte sie auf kuriose Art Geldspenden aus einem Opferstock in einer Kirche in Düsseldorf-Eller zu stehlen. Doch das Vorhaben der Frau ging gehörig schief.

NRW: Frau will mit selbstgebautem Werkzeug Geld aus Opferstock in Kirche angeln

Dreist genug, dass sich die Diebin am Opferstock eines Gotteshauses zu schaffen machte – doch auch bei dem Versuch, das Geld der Gemeinde abzuzocken, schreckte die 36-Jährige vor nichts zurück. So versuchte die Frau laut Angaben der DPA das gespendete Geld ausgerechnet mit einer selbstgebauten Angel aus dem Opferstock zu stehlen (mehr Nachrichten aus NRW auf RUHR24 lesen).

Bei einem Opferstock handelt es sich um ein Behältnis, das im Inneren oder an den Außenmauern einer Kirche aufgestellt ist und Gläubigen die Möglichkeit bietet, Geldspenden an die Gemeinde abzugeben.

Der perfide Plan der Kirchen-Diebin sei jedoch schnell aufgeflogen: Ein Zeuge habe die Frau in flagranti erwischt und beobachtet, wie sie gerade versucht habe, mit ihrer Angel Bargeld aus der Box zu fischen. Das teilte die Polizei am Sonntag (30. Januar) in einer Mitteilung mit.

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Die Frau sei noch vor der Kirche festgenommen und ihr Angel-Werkzeug sichergestellt worden. Wie sich in den folgenden Ermittlungen herausgestellt habe, hätte die Verdächtige sich nicht nur mit falschen Personalien ausgewiesen, sondern sei in der Vergangenheit zudem bereits mehrfach wegen Diebstahls aufgefallen.

Zudem bestehe der Verdacht, dass die Frau der Kirche schon früher Geld gemopst habe, gab eine Polizeisprecherin an. Dazu werde ermittelt. Die Verdächtige sei indes bereits dem Haftrichter vorgeführt worden und befinde sich in Untersuchungshaft. Mit DPA-Material